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Syrienkrieg Baerbock will Russland über Nord Stream 2 unter Druck setzen

Syrien und Russland haben ihre Luftangriffe auf die Rebellengebiete in Idlib massiv verstärkt. Annalena Baerbock hat einen Vorschlag, wie das Bombardement einzudämmen ist.
30.12.2019 - 20:23 Uhr 2 Kommentare
Die Grünen-Bundesvorsitzende fordert ein Einschreiten der Bundesregierung im Syrienkrieg. Quelle: dpa
Annalena Baerbock

Die Grünen-Bundesvorsitzende fordert ein Einschreiten der Bundesregierung im Syrienkrieg.

(Foto: dpa)

Berlin Die Bundesregierung sollte aus Sicht der Grünen Russland in der Energiepolitik unter Druck setzen, um gegen die Eskalation der Gewalt im Nordwesten Syriens vorzugehen. Europa und insbesondere die Bundesregierung hätten „mit dem Bau und der Genehmigung des russischen Prestigeprojekts Nord Stream 2 und vor allem der Gas-Anbindungsleitung Eugal ein nicht unerhebliches Druckmittel gegenüber dem russischen Präsidenten in der Hand“, sagte Parteichefin Annalena Baerbock der Deutschen Presse-Agentur. „Dieses sollte sie endlich nutzen, um das barbarische Bombardieren der Zivilbevölkerung, das sich auf breite russische Militärunterstützung stützt, endlich einzudämmen.“

Durch die Luftangriffe im Nordwesten Syriens sind nach UN-Angaben mehr als 235.000 Menschen zur Flucht gezwungen worden. Sie seien vor allem südlich der Stadt Idlib vertrieben worden. Seit Anfang Dezember haben Syrien und Russland ihre Luftangriffe auf die Rebellengebiete in Idlib massiv verstärkt. In der Provinz halten sich nach Schätzungen etwa drei Millionen Zivilisten auf.

Baerbock sagte, das Grauen rund um Idlib nehme seit Jahren kein Ende. „Der syrische Diktator Baschar al-Assad lässt erneut mit massiver russischer Unterstützung gezielt Wohnhäuser, Krankenhäuser, Fluchtrouten, Familien und Kinder bombardieren.“ Tausende würden mitten im Winter in die Flucht getrieben. Daran dürfe man sich nicht gewöhnen.

Russland will über die Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 Gas nach Europa pumpen. Die Erdgaspipeline Eugal soll den Weitertransport aus Nord Stream 2 sicherstellen.

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    • dpa
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    2 Kommentare zu "Syrienkrieg: Baerbock will Russland über Nord Stream 2 unter Druck setzen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Populisten haben wir schon genug, da müsste sich Frau Baerbock nicht auch noch dazu gesellen. Sie vermischt hier mal wieder 2 voneinander unabhängige Sachverhalte. Erst mal einen Vertrag über Nordstream 2 abschließen und dann kurz vor Inbetriebnahme damit drohen, darüber kein Gas zu beziehen? Auf solche Vertragspartner kann die Welt verzichten. Die Grünen gehören mit einem solchen Verhalten definitiv nicht in die Regierung.

    • Nord Stream 2, hier gibt es verbindliche Verträge. Wer diese im Nachhinein als Druckmittel verwenden will darf sich nicht wundern wenn zuküftig sich niemand mehr an Verträge hält. Das was hier die Grünen mit Fr. Annalena Baerbock fordern nenne ich willkürlichen internationalen Vertragsbruch. Mit so einer Partei und Politiker,-innen wird international zukünftig keiner mehr Verträge schließen, da sie ja gezeigt haben, dass Verträge für sie nur Schall und Rauch sind. Die Grünen mit Fr. Annalena Baerbock werfen hier einen alten Rechtsgrundsatz "Pacta sunt servanda" ohne Not über Bord.
      Aber wer wie Fr. Baerbock Strom im Netz speichern will (physikalisch unmöglich, Das Stromnetz lässt sich höchstens als Sekundenreserve einsetzen) ist eine Lichtgestalt der Unwissenden, der/die hat noch ganz andere Tricks auf Lager, da läßt Fr. Annalena Baerbock dann aus den Batterien die Kobolde los, die lt. Fr. Annalena Baerbock da drin sind. Die Grünen-Batterie-Kobolde kämpfen dann gegen den bösen Putin.
      Wobei alles was wiederaufladbar ist nennt man Akku der etwas anders aufgebaut ist als eine Batterie. Betterien können beim Wiederaufladen zu brennen anfangen oder sogar explodieren. So ist es halt wenn man nichts rechtes gelernt hat außer "dumm" raus zu schwätzen wie der Schwabe sagen würde. Oder wie heißt es bei den Grünen "Wissen ist Macht, aber nichts Wissen macht nichts" und es gibt dort überwiegend Leute auf die der zweite Teil des Satzes zutrifft.

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