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Tabakkonsum FDP fordert verschärftes Rauchverbot in der Öffentlichkeit

Die Partei fordert ein Rauchverbot an Spielplätzen, Bushaltestellen und Bahnsteigen. Damit reagiert sie auf eine Gesetzesänderung in Schweden.
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Geht es nach der FDP-Bundestagsfraktion, könnte dieses Zeichen vermehrt an öffentlichen Plätzen zu sehen sein. Quelle: dpa
Rauchverbot

Geht es nach der FDP-Bundestagsfraktion, könnte dieses Zeichen vermehrt an öffentlichen Plätzen zu sehen sein.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Die FDP will das Rauchverbot in der Öffentlichkeit ausweiten. „Rauchen muss überall dort verboten sein, wo Menschen nicht oder nur schwer ausweichen können“, sagte der drogenpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Wieland Schinnenburg dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Konkret sind damit öffentliche Spielplätze, Bushaltestellen oder Bahnsteige gemeint.

Damit reagiert die liberale Partei auf eine Gesetzesänderung in Schweden, wo das Rauchverbot erst kürzlich verschärft wurde. In dem skandinavischen Land ist es seit dem 1. Juli nicht mehr erlaubt, vor Bars oder Restaurants zu rauchen. So weit will die FDP jedoch nicht gehen: „Es ist nicht sinnvoll, das Rauchen vor Gaststätten zu verbieten. Dorthin muss niemand gehen, und wir wollen ja gerade, dass in den Gaststätten nicht geraucht wird“, sagte Schinnenburg.

Auch die Grünen und die Linken setzen sich für ein rigoroseres Rauchverbot ein. Dabei hat für beide Parteien jedoch vor allem ein generelles Tabakwerbeverbot oberste Priorität. Ein solches gilt bereits vereinzelt in anderen EU-Ländern. Zuletzt hatte sich auch die Bundeskanzlerin für ein solches Werbeverbot ausgesprochen. Die AfD hingegen lehnt eine Verschärfung des Rauchverbots ab.

Mehr: Tabakwerbung sollte endlich in jeder Form verboten werden, findet Christoph Kapalschinski. Die Selbstverpflichtung der Branche allein reicht nicht aus.

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2 Kommentare zu "Tabakkonsum : FDP fordert verschärftes Rauchverbot in der Öffentlichkeit"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Auch als ein seit 35 Nichtraucher halte ich überhaupt nichts von dieser sog. Zwangsbeglückung. Die FDP zeigt wieder einmal dass sie keine Liberale Partei ist.
    Die FDP reiht sich bei den klassischen Verbotsparteien Grüne, SPD, Linke (SED), CDU/CSU ein.
    Die Freiheitsrechte, die nur dadurch begrenzt werden, dass sie die Rechte des Nachbarn einschränken, gilt schon lange nicht mehr. Die Grundidee dass der Mensch für sich selbst entscheidet wird einem paternalistischen Grundgedanken und Herrschaftssystem geopfert. Tabakwerbung schränkt niemand ein. Rauchen in der öffentlichkeit genauso wenig. Wo Eingriffe erlaubt und notwendig sind, wenn Raucher ihre Kippen einfach wegwerfen da hier die Allgemeiheit belastet wird.
    Laut Kommentar: Die AfD hingegen lehnt eine Verschärfung des Rauchverbots ab. Hier zeigt die AfD mehr liberalen Freihheitsgedanken als die FDP.
    Viel gefährlicher als die Kippen auf Spielplätzen sind die von mir mehrfach gefundenen JFixer-Spritzen, Flaschenscherben, Hundekot. Wer dies nicht verhindern kann braucht an ein Rauchverbot gar nicht zu denken. Es sind dann halt nur Scheingesetze zur Selbstbefriedigung der Politik.

  • Das sind dann jetzt die Gruenen 2. Ich dachte FDP stuende fuer Selbstbestimmung. Ich bin
    uebrigens Nichtraucher.