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Tag der Arbeit Angst vor Krawallen in Berlin

So soll es bleiben, wünscht sich die Polizei. Friedliche Demos, entspannte Feiern. Rund um den 1. Mai sind in der Hauptstadt Tausende Beamte im Einsatz. Motto der bundesweiten Maikundgebungen: „Zeit für mehr Solidarität".
Update: 01.05.2016 - 09:41 Uhr Kommentieren
  • dpa
Der DGB will ein Signal gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit setzen. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv Quelle: dpa
DGB-Flagge

Der DGB will ein Signal gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit setzen. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv

(Foto: dpa)

Berlin Nach einer weitgehend störungsfreien Walpurgisnacht hofft Berlin auf einen friedlichen 1. Mai. Die Polizei hat rund 6500 Beamte für einen sicheren Feiertag in der Hauptstadt aufgeboten. Zum traditionellen Straßenfest „Myfest” in Kreuzberg werden wieder Tausende Besucher erwartet.

Die Integration von Flüchtlingen und die Solidarität in der Gesellschaft stehen im Mittelpunkt der Kundgebungen am heutigen 1. Mai. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat den Tag der Arbeit in diesem Jahr unter das Motto „Zeit für mehr Solidarität” gestellt.

Die Antwort auf die Ankunft Hunderttausender Kriegs- und Terrorflüchtlinge dürfe keinesfalls Ausgrenzung sein, heißt es im Aufruf zum 1. Mai. Außerdem wollen die Gewerkschafter gegen den Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen auf die Straße gehen.

Der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann kündigte an, bei den bundesweiten Kundgebungen auch ein Signal gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit zu setzen und sich deutlich von der AfD abzugrenzen. Hoffmann tritt bei der Hauptveranstaltung in Stuttgart auf.

Weitere Gewerkschaftskundgebungen gibt es unter anderem in Krefeld mit dem Verdi-Vorsitzenden Frank Bsirske und in Düsseldorf mit dem IG Metall-Vorsitzenden Jörg Hofmann. Der Tag der Arbeit am 1. Mai wird seit fast 130 Jahren von der internationalen Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung begangen.

Vereinzelt wurden Böller und Signalfeuer gezündet.
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