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Taifverhandlungen Chemie-Gewerkschaft will "reale Einkommensverbesserungen"

Die erste Runde der Tarifverhandlungen für die Chemieindustrie ist am Montag ohne Annäherung zu Ende gegangen. Arbeitgeber und Gewerkschaften verabredeten bei dem Gespräch für das Tarifgebiet Rheinland-Pfalz/Saarland, Anfang Juni auf Bundesebene weiter zu verhandeln.

HB MAINZ. Die IG Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) ist nach den Worten ihres Landesbezirksleiters Ulrich Küppers bewusst ohne eine konkrete Forderung in die Verhandlungen gegangen, verlangt aber reale Einkommensverbesserungen für die bundesweit 550 000 Beschäftigten, die über einem bloßen Ausgleich der Preissteigerung lägen. Zudem sollten Gewerkschaftsmitglieder bei der Einkommenserhöhung einen Bonus erhalten.

Arbeitgebersprecher Alexander Lennemann forderte die Gewerkschaft auf, Rücksicht auf die differenzierte Situation in den Chemie-Unternehmen Rücksicht zu nehmen. So gebe es Unternehmen, denen es gut gehe, und andere, die zu kämpfen hätten. Lennemann sagte, das Forderungspaket der Gewerkschaft enthalte "verschiedene kostenträchtige Elemente". Daher seien komplizierte Verhandlungen zu erwarten.

Die Gewerkschaft erwartet von den Arbeitgebern nun ein konkretes Angebot. Die Gespräche sollen am 7. Juni in Hannover fortgesetzt werden.

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