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Tarifkonflikt um 35-Stunden-Woche Haustarifverträge stehen schon

Im Tarifkonflikt um die 35-Stunden-Woche für die 310 000 Ost-Metaller gibt es bereits die ersten Abschlüsse. Für insgesamt neun Unternehmen mit 3600 Beschäftigten wurden in den vergangenen Wochen Haustarifverträge vereinbart - also Regelungen, die nur für den jeweiligen Betrieb gelten.

HB/dpa BERLIN. In allen Verträgen wird nach Angaben der IG Metall ein konkreter Stufenplan zur Verkürzung der Wochenarbeitszeit festgeschrieben. Im ersten Betrieb soll die 35- Stunden-Woche am 1. Januar 2004 kommen. Letzter Termin ist bislang der 1. April 2009.

In den Verträgen gibt es Klauseln, wonach bei wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Zeitplan für die 35-Stunden-Woche überprüft wird. Dies soll jedoch nur in Absprache zwischen Unternehmensführung und Arbeitnehmerseite möglich sein. Die neun Unternehmen - alle aus Sachsen - gehören keinem Arbeitgeberverband an. Größter Betrieb ist nach Angaben der IG Metall das Unternehmen GKN (Gelenkwellenwerk Mosel) Zwickau, wo allein 950 Beschäftigte arbeiten.

Von den insgesamt 310 000 Beschäftigten in der ostdeutschen Metall- und Elektroindustrie sind allein 126 000 in Sachsen tätig.

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