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Tarifrunde IG-Metall-Bezirke sehen Chancen für Tarifeinigung bis Mitte April

Die IG Metall zeigt sich optimistisch, ohne Streiks zu vernünftigen Lösungen zur Beschäftigungssicherung zu kommen. Forderungen nach mehr Geld rücken in den Hintergrund.
20.02.2020 - 17:58 Uhr Kommentieren
Beschäftigungssicherung im Mittelpunkt. Quelle: dpa
IG-Metall-Bezirksleiter Zitzelsberger

Beschäftigungssicherung im Mittelpunkt.

(Foto: dpa)

München In der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie halten mehrere große Gewerkschaftsbezirke einen Abschluss vor Ablauf der Friedenspflicht Ende April für möglich. „Unser Ziel ist es, bis Ostern zu einem Ergebnis zu kommen“, erklärte der Leiter der IG Metall Baden-Württemberg, Roman Zitzelsberger, am Donnerstag nach einer Sitzung der Tarifkommission. Ähnlich äußerten sich die IG Metall in Nordrhein-Westfalen und in Bayern. Der Ostersonntag ist am 12. April.

Erwartungsgemäß beschloss die IG Metall im Südwesten und in weiteren Bezirken, unter dem Eindruck der Krise in der Autobranche die Beschäftigungssicherung in den Mittelpunkt ihrer Forderungen zu stellen. Auf eine bezifferte Entgeltforderung verzichtet die Gewerkschaft, verlangt aber eine Erhöhung zur Stärkung der Kaufkraft der Arbeitnehmer. Mit rund vier Millionen Beschäftigten ist die Metall- und Elektrobranche der größte Industriezweig in Deutschland.

Die IG Metall hat als Bedingung für die Verhandlungen verlangt, die Arbeitgeber sollten auf einseitige Entscheidungen zu Personalabbau oder Standortschließungen verzichten. Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall hatte ein solches Moratorium allerdings abgelehnt und erklärt, eine solche Entscheidung könne nicht auf Verbands-, sondern allenfalls auf Betriebsebene gefällt werden. „Entscheidend für eine Einigung ist letztlich der Inhalt. Gelingt diese nicht, wird die Tarifrunde ihren üblichen Verlauf nehmen“, warnte Zitzelsberger nun.

In Nordrhein-Westfalen haben die Tarifparteien nach Gewerkschaftsangaben bereits drei intensive Gespräche geführt. „Dabei wurde deutlich, dass auf beiden Seiten ein ernsthafter Versuch unternommen wird, innerhalb der Friedenspflicht Lösungen zu erarbeiten“, sagte Bezirksleiter und Verhandlungsführer Knut Giesler.

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    In Bayern sollen die Verhandlungen am 28. Februar beginnen. „Es ist genug Zeit, um bis Ostern im Rahmen der Friedenspflicht zu einem Ergebnis zu kommen“, erklärte Bezirksleiter Johann Horn. Wie es in der Tarifrunde weitergeht, wird aber endgültig der IG-Metall-Vorstand in Frankfurt am 26. Februar entscheiden.

    Mehr: Die Tarifentgelte sind 2019 so stark gestiegen wie lange nicht. Die Grünen monieren aber, dass es immer weniger allgemeinverbindliche Mindestlohn-Tarifverträge gibt.

    • rtr
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