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Tarifstreit Acht Prozent mehr Geld für Beschäftigte im Berliner Nahverkehr

Der Tarifstreit der BVG ist gelöst, die Warnstreiks abgewandt. Die 14.500 Beschäftigten sollen künftig mindestens 350 Euro mehr im Monat bekommen.
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Weitere Arbeitsniederlegungen sind durch die Tariflösung abgewendet worden. Quelle: dpa
Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)

Weitere Arbeitsniederlegungen sind durch die Tariflösung abgewendet worden.

(Foto: dpa)

BerlinBei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) ist der Tarifkonflikt gelöst. Die Gewerkschaft Verdi und der Kommunale Arbeitgeberverband einigten sich in der Nacht zu Freitag darauf, dass die Beschäftigten von Deutschlands größtem kommunalen Nahverkehrsunternehmen rückwirkend zum 1. Januar 8 Prozent mehr Geld bekommen, mindestens aber 350 Euro im Monat. Nach drei Warnstreiks sind damit weitere Arbeitsniederlegungen abgewendet.

„Dieser Abschluss ist einmalig“, sagte BVG-Personalvorstand Dirk Schulte. Das Tarifergebnis würdige das vorbildliche Engagement der Mitarbeiter und sende eine positive Botschaft an zukünftige Bewerber. Vereinbart wurden auch ein höheres Weihnachtsgeld sowie Verbesserungen bei Zulagen und der tariflichen Eingruppierung zahlreicher Tätigkeiten. Verdi-Verhandlungsführer Jeremy Arndt sprach von einem deutlichen Schritt nach vorn im bundesweiten Vergleich.

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) betreiben die Stadtbusse, Straßenbahnen und U-Bahnen der Hauptstadt und transportieren täglich rund 2,9 Millionen Fahrgäste. Verhandelt wurde über den Mantel- und Entgelttarifvertrag für die 14.500 Beschäftigten der BVG und ihrer Tochter Berlin Transport. Der neue Entgeltvertrag gilt bis Ende 2020.

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2 Kommentare zu "Tarifstreit: Acht Prozent mehr Geld für Beschäftigte im Berliner Nahverkehr"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • PRIMA - endlich, auch sehr gerecht, das alle unter ~4400€/Monat mehr als 8% erhalten; fehlt nur noch der Brief an Herrn Söder mehr nach Berlin zu überweisen (falls er nicht grad im Tiefschlaf).
    Aber geht vielleicht unter bei den Summen die Berlin braucht um Wohnungsenteignungen durchzuführen.
    Ich frage mich nur ob Berlin plant aus der BRD auszutreten und DDR 2.0 re-launched, sowie GB aus der EU(?) Wobei dass ggf. noch die Brexitdauer schlägt – dann ist auch der Flughafen nicht mehr unter Berliner Verantwortung.

  • Das Geld kommt sicher vom Land Berlin. Die habens ja!