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Tarifstreit Ärztestreik voraussichtlich abgewendet

Der Marburger Bund und die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeber haben sich auf die Eckpunkte eines neuen Tarifwerks für rund 50.000 Mediziner geeinigt. Damit wird es wohl nicht zum Streik in kommunalen Kliniken kommen.
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Berlin Der für kommende Woche geplante Ärztestreik an den rund 600 kommunalen Kliniken in Deutschland wird voraussichtlich noch abgewendet. Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund (MB) und die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeber (VKA) einigten sich auf Eckpunkte, die 2,9 Prozent mehr Gehalt und eine Einmalzahlung von 440 Euro vorsehen. Die Tarifgremien der Ärztegewerkschaft müssten aber noch zustimmen, sagte ein MB-Sprecher am Mittwoch in Berlin. „Es ist noch nicht ganz in trockenen Tüchern.“

Die Gewerkschaft hatte 6 Prozent mehr Gehalt für die bis zu 50 000 Mediziner gefordert. Die VKA hatte 1,48 Prozent angeboten. Nach einem Votum der Kleinen Tarifkommission werde die Große Tarifkommission am Samstag in Berlin über die Eckpunkte und eine Rücknahme des Streiks entscheiden. MB-Verhandlungsführer Lutz Hammerschlag sagte: „Die Eckpunkte sind ein guter Ansatz, um zu einem Tarifkompromiss zu kommen.“

VKA-Verhandlungsführer Joachim Finklenburg sagte, der angestrebte Abschluss lasse die Ärzte an der allgemeinen Lohnerhöhung teilhaben und passe in die Zeit. Die Sondierungsgespräche seien kurzfristig anberaumt worden.

  • dpa
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  • Deutschlands Spitzenverdiener klagen... schämen sie sich in Grund und Boden!!!

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