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Tarifstreit Verdi will Länder-Front aufbrechen

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi will Druck auf die nordrhein-westfälische Landesregierung ausüben, im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes aus der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) auszuscheren und einen getrennten Abschluss zu akzeptieren.

HB DÜSSELDORF. Dies kündigte die nordrhein-westfälische Verdi-Chefin Gabriele Schmidt im "Tagesspiegel" an. „Wir streben einen Abschluss mit dem Land NRW an“, sagte Schmidt. Zwar wolle die Landesregierung in Düsseldorf eine Lösung im Rahmen der Tarifgemeinschaft. „Wir glauben aber nicht, dass das erfolgreich wird“, fügte sie hinzu.

Deswegen werde von kommender Woche an wieder mit Einzelaktionen Druck auf die Landesregierung ausgeübt. Mitte Mai sei zudem eine Großdemonstration gemeinsam mit den Gewerkschaften der Lehrer und der Polizisten sowie dem Beamtenbund geplant.

Verdi hatte die Tarifverhandlungen mit der TdL für die rund 900.000 Arbeiter und Angestellten der Länder in der vergangenen Woche für gescheitert erklärt. Bund und Kommunen hatten Anfang Februar einen Tarifabschluss erzielt, den die Länder als nicht finanzierbar abgelehnt haben.

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