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Technischer Defekt Nächste Panne eines Regierungsfliegers – Minister Müller hängt in Malawi fest

Nach der Kanzlerin trifft es nun den Entwicklungsminister: Gerd Müllers Regierungsflugzeug kommt wegen einer technischen Panne nicht aus Malawi weg.
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Ein Triebwerk von Müllers Maschine konnte nicht starten. Quelle: dpa
Flugbereitschaft

Ein Triebwerk von Müllers Maschine konnte nicht starten.

(Foto: dpa)

Berlin Die Bundesregierung scheint vom Pech verfolgt – jedenfalls, wenn die Kanzlerin oder ihre Minister ferne Länder besuchen. Nach der Panne des Regierungs-Airbus „Konrad Adenauer“, die Ende November Bundeskanzlerin Angela Merkel beim Flug nach Buenos Aires zur Umkehr nach Köln gezwungen hatte, trifft es jetzt Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU). Sein Regierungsflieger hängt in Lilongwe fest, der Hauptstadt des südafrikanischen Malawi.

Ein Sprecher der Luftwaffe bestätigte gegenüber dem Handelsblatt, dass die Global 5000 ein defektes Druckventil habe. Das habe zur Folge, dass eines der Triebwerke nicht gestartet werden könne.

Die Crew versuche, das Ventil wieder in Gang zu setzen. Wenn das nicht gelingt, muss ein Reparaturteam aus Köln mit dem Ersatzteil einfliegen.

Müller wollte darauf nicht warten. Er setzte am Montagnachmittag seine Reise nach Sambia mit einem Linienflug fort, teilte sein Ministerium mit. Unklar sei, ob die Regierungsmaschine ihm rechtzeitig folgen kann, um ihn am Dienstag erst nach Namibia und von dort zurück nach Deutschland zu bringen. Müller will auf seiner Reise für wirtschaftliche und politische Reformen werben.

Anders als beim Defekt am Flieger von Kanzlerin Merkel bestand für Müller und seine Reisebegleiter zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr, da der Schaden schon am Boden festgestellt wurde.

Merkel hingegen hatte auf dem Flug von Berlin zum G20-Gipfel nach Buenos Aires über den Niederlanden umkehren und in Köln landen müssen. Das Kommunikationssystem war ausgefallen, nur ein Satellitentelefon hatte den Piloten noch zur Verfügung gestanden.

Die Landung in Köln war dabei nicht ungefährlich gewesen, weil der Airbus vollgetankt war. Bei der Landung waren die Bremsen heiß gelaufen. Die Feuerwehr hatte sie kühlen müssen, bevor die Passagiere aussteigen konnten. Merkel war am Folgetag ebenfalls per Linie nach Argentinien geflogen.

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