Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Thomas de Maizière Vorratsdatenspeicherung gegen Einbrecher

Die Innenminister von Bund und Ländern treffen sich, um über Terrorismus und Flüchtlingspolitik zu beraten, aber auch über Einbrecherbanden. Gegen diese hat Thomas de Maizière bereits ein probates Mittel im Visier.
24.06.2015 - 07:35 Uhr 7 Kommentare
Die Innenminister von Bund und Ländern treffen sich von diesem Mittwoch an für drei Tage in Mainz. Quelle: dpa
Bundesinnenminister Thomas de Maizière

Die Innenminister von Bund und Ländern treffen sich von diesem Mittwoch an für drei Tage in Mainz.

(Foto: dpa)

Berlin/Mainz Bei der Bekämpfung von Einbrecherbanden setzt Bundesinnenminister Thomas de Maizière auf die geplante Vorratsdatenspeicherung und eine bessere polizeiliche Vernetzung. „Einbruchsdiebstahl war lange ein Delikt, das lokal verfolgt wurde“, sagte der CDU-Politiker vor Beginn der Innenministerkonferenz der „Rheinischen Post“ (Mittwoch).

„Wenn heute kriminelle Banden von Niedersachsen über Nordrhein-Westfalen bis nach Rheinland-Pfalz zuschlagen, dann brauchen wir eine bessere Zusammenarbeit der lokalen und Landesbehörden mit dem BKA und mit den Staaten, in denen die Hauptquartiere dieser Banden liegen.“ Einen wichtigen Beitrag erhoffe er sich außerdem vom Instrument der Vorratsdatenspeicherung.

Die Innenminister von Bund und Ländern treffen sich von diesem Mittwoch an für drei Tage in Mainz. Der Kampf gegen Einbrecherbanden wird dabei ebenso ein Thema sein wie die Gefährdung durch den internationalen Terrorismus und die Flüchtlingspolitik. Bei der Flüchtlingspolitik forderte de Maizière ein hartes Vorgehen gegen die Täter bei der wachsenden Zahl von Straftaten gegen Asylbewerber und ihre Unterkünfte.

Man müsse aber auch zur Kenntnis nehmen, dass sich ein wachsender Teil der Bevölkerung einfach Sorgen mache, etwa darum, dass Leistungen und Vorhaben der Kommunen gekürzt würden, weil die Flüchtlingsunterbringung viel Geld koste. „Diese Gruppe müssen wir mitnehmen und Ängste und Sorgen durch Diskussionen nehmen. Es wäre völlig falsch, sie als rechtsextrem abzustempeln.“

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) appellierte an die Länderinnenminister, den Familiennachzug für in Deutschland lebende Flüchtlinge aus Syrien zu erleichtern. Der zügige Nachzug von Ehegatten und minderjährigen Kindern sei eine humanitäre Verpflichtung, der nicht schnell genug nachgekommen werden könne, sagte DRK-Präsident Rudolf Seiters der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Mittwoch). Vor der Konferenz der Innenminister plädierte er für eine sogenannte „Globalzustimmung“, damit die deutschen Botschaften im Ausland wesentlich schneller als bisher über Visumanträge entscheiden könnten.

    • dpa
    Startseite
    Mehr zu: Thomas de Maizière - Vorratsdatenspeicherung gegen Einbrecher
    7 Kommentare zu "Thomas de Maizière: Vorratsdatenspeicherung gegen Einbrecher"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Ich denke halt nur Gutes über die Führung.

    • Mit einem mechanischen Gehirn wären wir genau so blöd.

    • Peter Sopieel
      Nein, er sammelt nicht die Daten von denen, die er in Land läßt, sondern er sammelt unsere Daten

    • Aha, damit bei mir nicht eingebrochen wid, werden meine Daten gespeichert.
      Mein Gott, merken die eigentlich noch, wie blöde die sind?

    • Ja, die Argumente für eine Vorratsdatenspeicherung werden immer durchsichtiger, um nicht zu sagen "dümmer".

      .... und eine bessere Zusammenarbeit mit den Ländern, in denen die Hauptquartiere dieser Banden liegen.

      Um dies zu erkennen, braucht es Jahre und hochkomplexes, strategisches Denken.
      Gut, dass wir solch einen Mann haben, der auch unser Verfassungsminister ist.

    • Wenn man Einbrecher in diesem Land nicht mehr wirksam verfolgen kann, ohne via Vorratsdatenspeicherung eine ganze Bevölkerung zu bespitzeln, sind wir wirklich weit gekommen, und die Hilfslosigkeit der Verantwortlichen in Politik und Verwaltung wird einmal mehr deutlich. In einem Staat, der sämtliche Verbindungsdaten über Monate sammelt, ist der Bürger nicht unbedingt sicher, aber mit Sicherheit nicht mehr frei. Auf diese Art vermeintlicher Sicherheit verzichten die meisten Bürger gerne. Die Vorratsdatenspeicherung, gleich in welchen Nuancen sie daher kommt, lehnen sie ebenso ab. 2017 bereits ist Bundestagswahl.

    • Erst läßt er die Typen in,s Land, dann sammelt er Ihre Daten. Eine bestechende Logik, wahrlich ein großer Europäer und Denker der Herr de Maizière.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%