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Thomas Oppermann Große Koalition soll kein Dauerzustand sein

SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann sieht in der Entscheidung Steinmeier für das Amt als Bundespräsidenten kein Signal für den bloßen Fortgang der großen Koalition nach der Bundestagswahl. Diese solle kein Dauerzustand sein.
15.11.2016 - 07:09 Uhr 2 Kommentare
Thomas Oppermann sieht in der Entscheidung Steinmeiers für das Amt des Bundespräsidenten kein Signal zur Fortsetzung der großen Koalition nach der Bundestagswahl. Quelle: dpa
Thomas Oppermann

Thomas Oppermann sieht in der Entscheidung Steinmeiers für das Amt des Bundespräsidenten kein Signal zur Fortsetzung der großen Koalition nach der Bundestagswahl.

(Foto: dpa)

Berlin SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann sieht in der Entscheidung der Union, Frank-Walter Steinmeier als Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten zu akzeptieren, kein Signal für eine Fortsetzung der großen Koalition nach der Bundestagswahl. „Wir haben in der großen Koalition viel erreicht und werden auch im letzten Jahr dieser Wahlperiode gut zusammenarbeiten. Trotzdem sollte sie kein Dauerzustand sein“, sagte Oppermann den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (Dienstag).

Außenminister Steinmeier war als erstes von SPD-Chef Sigmar Gabriel für die Nachfolge von Bundespräsident Joachim Gauck ins Gespräch gebracht worden. Nach wochenlangem Tauziehen hatte die Union Steinmeier am Montag als gemeinsamen Kandidaten akzeptiert.

Er sei froh, dass sich der Koalitionspartner dazu durchgerungen habe, sagte Oppermann. „Für die Union war das eine schwierige Situation.“ Gabriel sei es gelungen, einen hervorragenden Kandidaten durchzusetzen. Zur Frage der SPD-Kanzlerkandidatur bekräftigte Oppermann: „Sigmar Gabriel ist Parteivorsitzender der SPD und hat damit das erste Wort und den ersten Zugriff.“

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    „Steinmeier ist ein guter Kandidat"

    • dpa
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    2 Kommentare zu "Thomas Oppermann: Große Koalition soll kein Dauerzustand sein"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • "Herr Günther Schemutat15.11.2016, 13:09 Uhr
      Ob Steinmeier BP wird, sehe ich weiterhin nicht"

      Was sehen Sie dann ???
      Natürlich wird Steinmeier BP, wer soll das verhindern?
      Sie scheinen nicht viel Ahnung zu haben.

    • Ob Steinmeier BP wird, sehe ich weiterhin nicht. Als AM ist er durch seine Beurteilung von Trump als Hassprediger in Amerika in Ungnade gefallen und auch Erdogan wird ihm bei seinem jetzigen Türkeibesuch zeigen, dass er und Deutschland sagen können was sie wollen , er ist und bleibt Erdogan der Demagoge und echter Hassprediger und Steinmeier nichts als ein lästiger Bote von Botschaften die nicht fruchten.

      Das Merkel jetzt Steinmeier unterstützt, zeigt nur, dass Merkel ab Januar mit gezielten Attacken aus den unteren Reihen Steimeier bis zur Wahl schädigen wird. Gründe gibt es genug. Allein schon die ständigen Ermahnungen gefühlte 24 Stunden lang von ihm und anderen Politikern , Toleranz, Respekt zu üben gegenüber anderen, hat bei Trump gezeigt ....wie verlogen alle sind.

      Ein Groko Union,SPD nach 2017 wird es nicht geben da die Union auf 27% und die SPD auf 18 % ca kommen. Die AFD wird bei ca 19 % landen und damit
      können sich alle vereinen außer die AFD.

      Man freut sich auf den Abschied der Eliten.

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