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TLG-Verkauf Bund trennt sich von ostdeutschen Immobilien

Der Bund will die TLG verkaufen. Das Bundesunternehmen zählt mit Immobilien im Verkehrswert von 1,76 Milliarden Euro zu den führenden ostdeutschen Immobilienunternehmen.
12.07.2011 - 19:07 Uhr Kommentieren
Baustselle Rathausplatz im Zentrum der Altstadt von Stralsund: Die TLG zählt zu den führenden ostdeutschen Immobilienunternehmen. Quelle: dpa

Baustselle Rathausplatz im Zentrum der Altstadt von Stralsund: Die TLG zählt zu den führenden ostdeutschen Immobilienunternehmen.

(Foto: dpa)

Berlin Die Bundesregierung treibt die Privatisierung von Staatseigentum voran und verkauft ihre ostdeutsche Immobilenholding TLG. Das Finanzministerium erklärte am Dienstag, die aus der Treuhandanstalt hervorgegangenen TLG werde voraussichtlich Anfang 2012 europaweit ausgeschrieben.

Das Unternehmen verfügt über rund 1150 eigene Objekte, darunter 11.500 Wohnungen, 270 Einzelhandelsstandorte, 75 Bürogebäude, Hotels und Seniorenheime. Den Verkehrswert der Immobilien im Portfolio der TLG bezifferte das Ministerium auf 1,76 Milliarden Euro. Sie ist zu 100 Prozent im Bundesbesitz.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble plant, die Privatisierungserlöse des Bundes im kommenden Jahr auf 5,1 Milliarden Euro zu verdoppeln. Die TLG galt unter Experten als heißer Tipp für einen wahrscheinlichen Verkauf. Der Erlös hilft Schäuble, die Neuverschuldung des Bundes 2012 zu verringern.

Das Eigenkapital der TLG beläuft sich dem Ministerium zufolge auf gut eine Milliarde Euro. Im Geschäftsjahr 2010 wies sie einen Gewinn nach Steuern von 20 Million Euro aus.

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    Bis zum Beginn der Verkaufsverhandlungen soll das Wohnimmobilienportfolio der TLG in eine neue Tochtergesellschaft (TLG Wohnen) übertragen werden. Auf diese Weise soll ein getrennter Verkauf der TLG Wohnen und der TLG Immobilien ermöglicht werden. Das Ministerium verspricht sich davon eine Erweiterung des Bieterkreises und damit zusätzlichen Wettbewerb.

    Die TLG ist ausschließlich in Ostdeutschland tätig. Ihr Fokus liegt auf den Wachstumsregionen Ostseeküste, Berlin und Halle/Leipzig. Das Unternehmen ging 1991 aus der Treuhandanstalt hervor. Im ersten Jahrzehnt ihres Bestehens war sie eine reine Verkaufsgesellschaft zur Verwertung von Treuhandliegenschaften.

    • rtr
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