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Touristik Reisebranche erleidet in Corona-Pandemie massive Umsatzeinbrüche

Der Erlös in der Reisebranche ist von Januar bis September 2020 im Vorjahresvergleich um 61 Prozent eingebrochen. Besonders groß war der Umsatzeinbruch im zweiten Quartal.
21.01.2021 Update: 21.01.2021 - 08:53 Uhr Kommentieren
Von Mai bis Oktober 2020 gab es in den Beherbergungsbetrieben hierzulande 31 Prozent weniger Gästeübernachtungen als im Vorjahreszeitraum. Quelle: dpa
Reisebüros

Von Mai bis Oktober 2020 gab es in den Beherbergungsbetrieben hierzulande 31 Prozent weniger Gästeübernachtungen als im Vorjahreszeitraum.

(Foto: dpa)

Berlin In der Corona-Pandemie sind der Reisebranche die Umsätze weggebrochen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mitteilte, lagen der Erlös der Reisebüros, -veranstalter und Reservierungsdienstleister von Januar bis September 2020 um 61 Prozent unter dem des Vorjahreszeitraums.

Besonders groß war der Umsatzeinbruch im zweiten Quartal 2020, in das ein großer Teil des ersten coronabedingten Lockdowns fiel: Von April bis Juni 2020 fiel der Umsatz der Branche um 91 Prozent. Im 3. Quartal hat sich der Rückgang etwas abgeschwächt: Von Juli bis September setzten die Reiseanbieter aber immer noch 75 Prozent weniger um als von Juli bis September 2019.

Wie stark sich die Coronakrise auf den Tourismus auswirkt, zeigt auch die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem In- und Ausland im für den Sektor besonders wichtigen Sommerhalbjahr. Von Mai bis Oktober 2020 gab es in den Beherbergungsbetrieben hierzulande insgesamt 209,6 Millionen Gästeübernachtungen; das waren 31 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Die Anbieter von Ferienhäusern und -wohnungen verzeichneten im Sommerhalbjahr dagegen ein leichtes Plus von einem Prozent. Auf Campingplätzen wurden von Mai bis Oktober sogar sechs Prozent mehr Übernachtungen als im Vorjahreszeitraum gezählt. Das Fernbleiben von Reisenden aus dem Ausland wurde in beiden Fällen durch ein Plus bei inländischen Gästen mehr als ausgeglichen.

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    In den Küstenländern Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein ging die Zahl der Gästeübernachtungen im Sommerhalbjahr am wenigsten stark zurück (minus 5/minus 6 Prozent). Die Stadtstaaten Berlin und Hamburg, die zum großen Teil Ziel ausländischer Reisender sind, verzeichneten dagegen ein Minus von 68 beziehungsweise 54 Prozent.

    Mehr: Für viele Betriebe im Lockdown wird die Luft immer dünner.

    • rtr
    • dpa
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