Transatlantik-Beauftragter Mißfelder will Goldreserven nach Deutschland holen

„Ich ermutige die Bundesbank, nun auch das Gold aus London und New York komplett nach Deutschland zu holen“, sagt der Transatlantik-Beauftragte der Bundesregierung, Philipp Mißfelder. Die Aktion soll bald starten.
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Wo die Bundesbank ihr Gold hortet

BerlinDer Transatlantik-Beauftragte der Bundesregierung, Philipp Mißfelder (CDU), hat die Verlagerung sämtlicher Goldreserven der Bundesrepublik nach Deutschland gefordert. Nach der angekündigten Auflösung des Goldlagers in Paris sagte Mißfelder der „Bild“-Zeitung: „Ich ermutige die Bundesbank, nun auch das Gold aus London und New York komplett nach Deutschland zu holen.“

Die Bundesbank will bis 2020 insgesamt fast 700 Tonnen ihrer Bestände verlagern. Dann würde rund die Hälfte der knapp 3400 Tonnen an Goldreserven der Bundesrepublik in Deutschland liegen. Das Edelmetall ging vor allem in den 1950er und 1960er Jahren als Bezahlung hoher deutscher Außenhandelsüberschüsse in den Besitz der Bundesbank über.

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  • dpa
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11 Kommentare zu "Transatlantik-Beauftragter: Mißfelder will Goldreserven nach Deutschland holen"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Wenn die deutschen Dilettantenpolitiker das Geld zurückholen wollen, werden sie merken, dass es gar nicht mehr vorhanden ist! Typisch deutsche Bananenrepublik a la Merkel!

  • Das ist der einzigste Punkt, wo ich diesem Mann recht gebe. Die Frage ist nur, welche Dilettanten unser Gold anderen (NSA) anvertraut haben? Gold und Werte gehören in die Sicherheit unseres Landes! Was haben wir für politische Luschen???

  • Wenn man genau nachdenkt, sollte einem das kalte Grausen kommen ..! Angesichts der NSA Affäre müsste Deutschland, wenn ein Restfunken an Stolz, Würde und Selbstbestimmung da wäre, natürlich erst die Reserven aus Amerika holen und nicht aus Paris ??!! Warum macht man das wohl nicht ?! Das unser Gold noch da ist glaube ich erst, wenn eine Parlametarierkommission aller Fraktionen des Bundestages sich dort in den USA umgehend davon überzeugen konnte !
    Ansonsten ist das nur eine Verschleierungspille ...

  • Es sollte ALLES zurückgeholt werden und zwar UMGEHEND! Es gibt keine Begründung dafür warum das so lange dauern muss. Es reicht aus wenn man das Gold aus NY mit einem Flottenverband sicher nach DE escortiert, das geht auf einen Rutsch. Da braucht es keine zig Flüge um jedes mal einen Barren zu transportieren um dann im Jahr 2020 trotzdem erst die Hälfte im Land zu haben. Alles Gold abholen - SOFORT!

  • Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Da fehlt noch was:

    Additionally, the Bundesbank had the "support" of the BIS "which has organized more gold shifts already for other central banks and has appropriate experience - only after months of preparation and safety could transports start with truck and plane." That would be the same BIS that in 2011 lent out a record 632 tons of gold...

    Going back to the main explanation, we wonder: how exactly is a gold transport "simpler" because it originates in Paris and not in New York?

    [...]

    Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Kommentare sind keine Werbeflächen“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

  • So so, der Herr Mißfelder „ermutigt“ also die Bundesbank, das Gold nach Deutschland zu holen. Gut! Das mache ich jetzt auch mal: Hiermit „ermutige“ auch ich die Bundesbank, das Gold nach Deutschland zu holen.

    [...]

    Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Kommentare sind keine Werbeflächen“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

  • Herr Mißfelder, ziehen Sie bitte Ihr Ding durch, damit endlich deutlich wird, dass die 3400 t nicht mehr vollständig vorhanden sind.
    Vertraue ist gut aber Kontrolle ist besser!!!
    Herr Voss (s. o.), nehmen Sie es mir nicht übel, aber Sie scheinen zu gutgläubig zu sei.

  • Ist das das Pfeifen im Walde?! Zurückholen, was nie da war.
    ..das dürfte nicht so einfach sein. Wahrscheinlich hat Herr Mißfelder den gleichen Artikel in der WELT gelesen, wie ich. Nun war der Artikel nicht mit sehr viel Neuem belegt, doch interessanter sind für mich immer die Kommentare. Da steckt viel mehr Sprengkraft drin, als es die NSA-Affäre je hätte bringen können! Man wird wohl alles belassen, wie es ist, denn die Rückführung der Reserven (so sie denn noch existieren) werden seeehr viel Zeit in Anpruch nehmen...denn wenn die FED nun Gold kaufen müßte, würde das den Preis doch in eine Richtung bringen, der sich gar nicht mit der Marktnachfrage erklären ließe und dazu kommt noch, das Goldman Sachs (also die Stabsabteilung der FED) mit der Goldpreis-prognose doch mal eben daneben liegen würde und das schwächt dann den Glauben an Goldman Sachs , sprich die FED...und daran hat ja nun die ganze Welt kein Interesse...

  • Na da sind wir mal gespannt!

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