Nord Stream 2: Joe Biden stellt Bedingungen für möglichen Sanktionserlass
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Verlegung der Pipeline Nord Stream 2
Die USA zeigen sich nun verhandlungsbereit.
(Foto: Nord Stream 2 / Axel Schmidt)
Transatlantischer KonfliktNord Stream 2: USA stellen Deutschland Bedingungen für Sanktionserlass
Die neue US-Regierung signalisiert Gesprächsbereitschaft über die Ostseepipeline. Die Bundesregierung reagiert erleichtert, will bisher aber keine konkreten Zugeständnisse anbieten.
Berlin In den festgefahrenen Streit über Nord Stream 2 kommt Bewegung: Erstmals signalisieren die USA, dass sie zu Gesprächen über ein Ende der US-Sanktionen gegen die umstrittene Ostseepipeline von Russland nach Deutschland bereit sind. Die Amerikaner erwarten allerdings, dass sich auch die deutsche Seite bewegt und einen Vorschlag unterbreitet.
„Die Deutschen müssen eine Paketlösung auf den Tisch legen“, sagte ein in die Gespräche involvierter US-Beamter dem Handelsblatt. „Sonst wird es uns nicht gelingen, das Thema Nord Stream 2 aus dem Weg zu räumen“ – ein klares Zeichen, dass Washington den Konflikt um die Gasleitung lösen will. Die USA möchten verhindern, dass die Abhängigkeit Europas von russischem Erdgas weiter wächst und die Ukraine von der europäischen Gasinfrastruktur abgekoppelt wird.
Die Bundesregierung wollte bisher keine Angebote unterbreiten. In Regierungskreisen hieß es, man sei den Amerikanern in den vergangenen Jahren schon weit entgegengekommen. Nun aber spricht sich Pipelinebefürworter und Außenstaatsminister Niels Annen (SPD) dafür aus, auf die USA zuzugehen. „Wir hatten in Washington vorher eine Administration, die kein Interesse hatte, sich zu einigen“, sagte er dem Handelsblatt. „Wenn es die Bereitschaft gibt zu reden, ist das eine politische Gelegenheit, die wir nutzen sollten.“
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Die offiziellen Verlautbarungen waren dünn, wie so oft in diesen Fällen. Kanzlerin Angela Merkel habe dem neuen US-Präsidenten Joe Biden telefonisch zu seiner Amtseinführung gratuliert und ihm die „Zusammenarbeit bei der Bewältigung internationaler Herausforderungen“ zugesichert, vermeldete Regierungssprecher Steffen Seibert vergangene Woche.
Nord Stream – Die umkämpfte Ostsee-Pipeline
Mit Nord Stream 1, der Ende 2011 eingeweihten Ostsee-Pipeline, betraten die Russen Neuland: Der Gastransit durch die Ukraine wird umgangen, das Gas strömt direkt von Russland bis zur deutschen Ostseeküste. Nord Stream 1 gehört zu 50,1 Prozent dem russischen Gazprom-Konzern, der Rest gehört Energiekonzernen aus der EU. Die Leitung besteht – wie Nord Stream 2 – aus zwei Rohrsträngen, die direkt nebeneinander verlaufen.
Nord Stream 1 und Nord Stream 2 haben jeweils eine Kapazität von 55 Milliarden Kubikmeter Erdgas pro Jahr, zusammen also 110 Milliarden Kubikmeter. Wäre auch Nord Stream 2 in Betrieb, ließe sich damit rein rechnerisch der deutsche Erdgas-Jahresverbrauch decken. Allerdings fließt das Gas aus den beiden Pipelines in das deutsche und damit auch in das europäische Erdgasnetz, wird also in verschiedenen EU-Staaten verbraucht.
Die USA und einige EU-Staaten bekämpfen das Projekt Nord Stream 2 seit Jahren. 2015 hatten sich Gazprom und fünf europäische Energiekonzerne an der Nord Stream 2 AG beteiligt. Auf Druck der Polen stiegen die fünf Konzerne 2016 wieder aus. Sie sind seitdem nur noch Finanzierungspartner. 2017 verabschiedete der US-Kongress ein Gesetz für verschärfte Sanktionen gegen Russland. Im Mittelpunkt stand der russische Energiesektor. Alle Unternehmen, die sich am Geschäft mit dem Export von russischem Erdgas beteiligen, wurden mit Sanktionen bedroht. Im Dezember 2019 stimmten Repräsentantenhaus und Kongress für Strafmaßnahmen gegen Unternehmen, die sich an der Fertigstellung der Pipeline beteiligen. Daraufhin brach das schweizerische Unternehmen Allseas, das von der Nord Stream 2 AG mit der Verlegung der Pipelinerohre beauftragt worden war, seine Arbeit Ende Dezember 2019 ab. 2020 wurden die US-Sanktionen weiter verschärft. Auch die EU-Staaten bauten Hürden auf: Anfang 2019 hatten Rat, Kommission und Parlament die Grundlage dafür gelegt, die Pipeline der europäischen Regulierung zu unterwerfen. Die Betreiber wehren sich mit juristischen Mitteln dagegen.
Die Fronten sind verhärtet. Die Amerikaner wollen die Fertigstellung der Gasleitung mit Sanktionen verhindern. Aus Sicht der US-Regierung gefährdet Nord Stream 2 nationale Sicherheitsinteressen. Denn die Pipeline verstärke die Abhängigkeit Europas von Energielieferungen aus Russland und schwäche die Ukraine. Die ist auf die Transitgebühren für das russische Gas angewiesen, das bislang durch Pipelines auf ukrainischem Territorium nach Mitteleuropa fließt.
Aufgrund der Sanktionsdrohungen der USA laufen der Nord Stream 2 AG, einer Tochter des russischen Staatskonzerns Gazprom, die Partner davon. Immer mehr westliche Firmen springen ab. Der Bau kommt kaum noch voran. Die Bundesregierung verteidigt die Pipeline gegen den Druck und wirft Washington vor, Europas Energiesouveränität zu untergraben.
Doch nun könnte sich ein Kompromiss abzeichnen. Nach Handelsblatt-Informationen stößt ein Vorschlag, die Pipeline Nord Stream 2 mit einem Abschaltmechanismus zu versehen, auf das Interesse der neuen US-Regierung. Damit könnten die Gaslieferungen durch die Nord-Stream-Pipeline für den Fall unterbrochen werden, dass Moskau versucht, die Ukraine mit einer Drosselung der Gaszufuhr unter Druck zu setzen.
Die Idee ist, dem Kreml den Anreiz zu nehmen, Nord Stream 2 als Waffe gegen Kiew einzusetzen. Die USA fordern auch eine Neuverhandlung des Abkommens, das den Transit von russischem Erdgas durch das Leitungssystem der Ukraine regelt. Das Ziel sind günstigere Bedingungen für die Ukrainer. Darüber hinaus würde Washington eine größere Kapazität der Gasspeicher begrüßen, die im Bedarfsfall zur Versorgung der Ukraine genutzt werden könnten.
Hier hat sich in den vergangenen Jahren durch technische Anpassungen am Pipelinenetz schon einiges getan. Die Ukraine kann inzwischen durch Rückflüsse aus europäischen Reservoirs versorgt werden. Energielieferungen als Druckmittel gegen Kiew einzusetzen ist für Moskau damit weniger Erfolg versprechend. Die Forderung der Amerikaner lautet nun, die bisherigen Anstrengungen noch zu verstärken.
Ein weiterer Vorschlag: Deutschland solle der Ukraine helfen, ihre Gasinfrastruktur für den Transport von Wasserstoff auszubauen. Nicht nur, dass dies dabei hülfe, die deutschen Klimaschutzziele zu erreichen. Es würde auch der Ukraine eine Perspektive geben, ein relevanter Spieler auf dem Energiemarkt zu bleiben, und könnte zugleich die Abhängigkeit Europas von Russland verringern.
Präsident Biden könne die Sanktionen nur aufheben, wenn garantiert sei, dass Russland die Energieabhängigkeiten nicht als Waffe gegen die Ukraine oder andere Nachbarstaaten einsetzen könne, heißt es aus Washington.
USA wollen Druck auf Deutschland aufrechterhalten
Eines ist für die US-Regierung vollkommen klar: Die bisherigen Angebote der Bundesregierung zur Beilegung des Pipelinestreits reichen nicht aus, weil sie die grundlegenden geopolitischen Bedenken der USA nicht zerstreuen. Daran hat auch der Regierungswechsel in Washington nichts geändert, zumal der Widerstand gegen Nord Stream 2 stark vom Kongress getragen wird und sowohl bei Bidens Demokraten als auch bei den oppositionellen Republikanern breiten Rückhalt hat.
Verhandlungen mit den Deutschen, die darauf hinauslaufen könnten, dass Nord Stream 2 vollendet wird, wären für Biden mit erheblichen innenpolitischen Risiken verbunden. Der neue US-Außenminister Antony Blinken hatte bei seiner Anhörung im Senat versichert, dass die neue Regierung den Druck zur Verhinderung von Nord Stream 2 aufrechterhalten wolle. Washington werde dafür „jedes überzeugende Instrument“ einsetzen, sagte er – vermied es allerdings, sich ausdrücklich hinter die bestehende Sanktionspolitik zu stellen.
Joe Biden
Trotz des Machtwechsels in den USA belastet die Pipeline die Beziehung zwischen den USA und Deutschland.
(Foto: AFP)
Sicher ist: Der Streit über Nord Stream 2 steht Bidens vorrangigem Ziel im Weg, das von seinem Vorgänger Donald Trump schwer ramponierte Verhältnis zu den Europäern zu reparieren. Zudem wächst in Washington die Sorge, dass andere Länder Amerikas Sanktionsstrategie kopieren und ihrerseits US-Firmen bedrohen könnten. Entsprechende Vorschläge hatte zuletzt eine deutsch-französische Taskforce unterbreitet. Daher suchen die Amerikaner nach einem Ausweg aus der vertrackten Lage.
Die grundsätzliche Verhandlungsbereitschaft der USA trifft in der Koalition auf ein positives Echo. „Es ist wichtig, dass wir uns nach dem Amtsantritt Bidens möglichst schnell zusammensetzen, um einen umfassenden Dialog über die Energiepolitik insgesamt zu führen“, sagte Jürgen Hardt, außenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion, dem Handelsblatt. Es sei gut zu hören, dass man auch in Washington jetzt darüber nachdenke, wie man die verschiedenen energiepolitischen Fragen im Zusammenhang behandeln könne.
„Ich bin zuversichtlich, dass es uns gelingt, eine gemeinsame Lösung zu finden, die den europäischen Energieinteressen genauso gerecht wird wie unserer gemeinsamen Verpflichtung gegenüber der Ukraine und unserer geteilten Ablehnung einer zu großen einseitigen Abhängigkeit von Russland“, betonte Hardt.
Doch gelöst ist der Nord-Stream-2-Konflikt noch lange nicht. Zwar begrüßt auch die Bundesregierung die neuen Signale aus Washington. Für echte Zugeständnisse sieht sie aber nur wenig Spielraum. Schließlich, so heißt es aus Regierungskreisen, habe man schon viel unternommen, um die Bedenken der Amerikaner zu zerstreuen.
So verweist Berlin auf die vertragliche Zusicherung der Russen, auch nach einer Inbetriebnahme von Nord Stream 2 noch auf Jahre hinaus das ukrainische Leitungssystem für den Gastransit in die EU zu nutzen. Diese Zusicherung sei ein wichtiges Anliegen der Amerikaner gewesen, und es sei ganz wesentlich der Bundesregierung zu verdanken, dass es zu dieser Verständigung gekommen sei.
Tatsächlich hatte die EU-Kommission Mitte 2018 auf Initiative der Deutschen Gespräche über den künftigen Gastransit zwischen russischen und ukrainischen Regierungsvertretern angestoßen. Erst nach zähen Verhandlungen, die sich über viele Monate hingezogen hatten, zeigten die Vermittlungsbemühungen von EU-Kommission und Bundesregierung Erfolg.
Mehrere Forderungen der USA erfüllt
Ende Dezember 2019 unterzeichneten der russische Staatskonzern Gazprom und der ukrainische Energieversorger Naftogas eine Vereinbarung, die am 1. Januar 2020 in Kraft trat und eine Laufzeit von fünf Jahren hat. Der Vertrag stellt sicher, dass Europa auch künftig über die ukrainische Transitroute mit Gas versorgt wird. Zugleich sind die für die Ukraine immens wichtigen Transiteinnahmen aus dem Gastransport zunächst gesichert.
Damit, so die Interpretation der Bundesregierung, sei eine Forderung erfüllt, die von der amerikanischen Seite zur Bedingung für die Fertigstellung der Pipeline gemacht worden sei. Nach Darstellung der deutschen Seite war es allein die Entscheidung des damaligen US-Präsidenten Donald Trump, das Projekt dennoch weiter zu behindern.
Auf der Habenseite verbucht die Bundesregierung auch ihre Bemühungen, den Weg für den Bau von zwei oder gar drei Terminals in Deutschland zum Import von verflüssigtem Erdgas („liquefied natural gas“, kurz LNG) geebnet zu haben. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hatte die Einstiegsschwelle für den Bau solcher Anlagen 2019 deutlich gesenkt.
Rohrverlegung für Nord Stream 2
Immer mehr westliche Firmen springen ab.
(Foto: imago images/ITAR-TASS)
Die Investoren müssen den kostenträchtigen Anschluss ihrer LNG-Anlagen an das Gasfernleitungsnetz nun nicht mehr aus eigener Tasche bezahlen. Vielmehr wird die Anbindungsleitung jetzt als Teil der öffentlichen Gasnetzinfrastruktur angesehen und somit über Netznutzungsentgelte finanziert, also quasi sozialisiert. Der Bau der Terminals wurde damit wahrscheinlicher. Die Investoren hatten damals von einem „Befreiungsschlag“ gesprochen.
Die alte US-Regierung hatte auf den Bau der Terminals gepocht. Die Amerikaner wollen erreichen, dass der deutsche Gasmarkt auch LNG aus den USA offensteht – was die Abhängigkeit von Russland reduzieren würde. Bislang kann Deutschland mangels eigener LNG-Terminals nur indirekt über das europäische Gasnetzverbundsystem LNG beziehen, etwa über Terminals in den Niederlanden oder Belgien.
Ukraine als künftiger Wasserstofflieferant
Auch hier habe man wunschgemäß geliefert, so die Sichtweise der deutschen Regierung. Damit sei das Soll erfüllt, weitere Bedingungen stünden zunächst nicht zur Debatte. Daher spielt auch ein „Cut-off-Mechanismus“, der es ermöglichen würde, die Gaszufuhr aus Russland unter bestimmten Bedingungen zu unterbrechen, in den Überlegungen der Bundesregierung bislang keine Rolle.
Aussichtsreicher scheinen da schon die Überlegungen zu sein, die Ukraine zum Lieferanten für grünen, also klimaneutralen Wasserstoff zu machen und dafür die bisherige Erdgasinfrastruktur zu nutzen. Die Ukraine verfügt aufgrund günstiger Bedingungen für Windräder und Photovoltaikanlagen über ein hohes Potenzial für die Produktion von grünem Wasserstoff. Vertreter ukrainischer Unternehmen und Konsortien werben bereits in Berlin für ihre Wasserstoffprojekte.
Für den Transport des grünen Wasserstoffs ließen sich die bestehenden Gastransit-Leitungen nutzen. Wenn weniger russisches Erdgas durch die Röhren fließt, kann die Ukraine die frei werdenden Leitungskapazitäten für den Wasserstofftransport nutzen. Technisch wäre das nach Auskunft von Fachleuten leicht möglich. Zugleich könnte sich die Ukraine mit europäischer Unterstützung eine wirtschaftliche Zukunft als Energielieferant für die Zeit nach dem Ende des Gastransits aufbauen.
Die bundeseigene Deutsche Energie-Agentur (Dena) ist vom Bundeswirtschaftsministerium damit beauftragt, die Zusammenarbeit mit der Ukraine in Energiefragen voranzutreiben. Dabei spielt das Thema Wasserstoff eine wichtige Rolle.
Kritik aus der Opposition
Im Poker um Nord Stream 2 könnte grüner Wasserstoff aus der Ukraine somit zu so etwas wie einem Ass im Ärmel werden. Bislang ist das aber nur eine theoretische Überlegung. Die Bundesregierung sieht das Thema noch nicht im Zusammenhang mit dem Weiterbau der Pipeline.
Scharfe Kritik an der Haltung der Bundesregierung kommt aus der Opposition. „Amerika signalisiert uns: Ihr müsst euch bewegen, damit wir uns bewegen können“, sagt der Grünen-Europapolitiker Reinhard Bütikofer. Bisher beharre die Bundesregierung jedoch auf ihrem Standpunkt, sie habe mit ihrer Entscheidung, Nord Stream 2 primär als privatwirtschaftliches Projekt zu behandeln und die geopolitische Debatte zu ignorieren, alles richtig gemacht.
„Wenn die Bundesregierung aus ihrer Realitätsverweigerung nicht heraustritt, kann es keine Lösung geben“, mahnt Bütikofer. Berlin müsse „sichtbar und mit praktischen Schritten“ deutlich machen, dass es die fundamentalen politischen Probleme von Nord Stream 2 anerkenne.
10 Kommentare zu "Transatlantischer Konflikt: Nord Stream 2: USA stellen Deutschland Bedingungen für Sanktionserlass"
Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.
Herr Carsten Ax
Biden ist nun einmal korrupt. Sein Sohn wurde mit Millionen bestochen, damit sein Vater im Sinne der Ukraine handelt. Trump´s Betragen war mehr als gewöhnungsbedürftig. Aber leider sind die Medien auf dem "us-demokratischen" Auge blind bis naiv.
Auch wurde die Clinton-Stiftung mit 50 Mio. $ aus Saudi-Arabien unterstützt und unter Obama der Krieg gegen den Jemen geduldet, der im anderen Artikel Trump in die Schuhe geschoben wurde. Da war wohl Wunschdenken des trumpophoben Redakteurs Vater des Gedankens.
Herr Carsten Ax
Biden ist nun einmal korrupt. Sein Sohn wurde mit Millionen bestochen, damit sein Vater im Sinne der Ukraine handelt. Trump´s Betragen war mehr als gewöhnungsbedürftig. Aber leider sind die Medien auf dem "us-demokratischen" Auge blind bis naiv.
Auch wurde die Clinton-Stiftung mit 50 Mio. $ aus Saudi-Arabien unterstützt und unter Obama der Krieg gegen den Jemen geduldet, der im anderen Artikel Trump in die Schuhe geschoben wurde. Da war wohl Wunschdenken des trumpophoben Redakteurs Vater des Gedankens.
Herr Werner Mocke
NS 2 muß fertiggestellt werden, sonst sind wir auch durch die Ukraine erpressbar. Die hat vor ein paar Jahren nicht nur illegal Gas abgezweigt, sondern die Lieferung mitten Winter gestoppt weil sie mit Russland nicht klarkamen. Zum Glück bestanden bei uns genug Reservekapazitäten. Die Ukrainer waren unzuverlässig, die Russen nie. Die Amerikaner des öfteren auch.
Herr Andre Peter
@Herr Helmut Metz Klasse Kommentar, Herr Metz, wir erinnern uns an Kuba damals.....
Herr Helmut Metz
@ Christian Scheid
"Das Land scheint doch als amerikanisches Einflussgebiet betrachtet zu werden."
Die Amis hatten dort eine Marionetten-Regierung eingesetzt - deshalb konnte der jetzige US-Präsident auch einen ukrainischen Staatsanwalt feuern lassen, und der Präsidenten-Sohn konnte dort glänzende Geschäfte machen. Bis heute ist den allerwenigsten Deutschen klar, dass die US-Administration unter "Friedensnobelpreisträger" Obama damals beinahe den 3. Weltkrieg ausgelöst hätte. Gott sei Dank hatte Putin damals einen friedlichen "Plan B" in seiner Schublade liegen - und als "Dank" dafür bekam Russland dann die Sanktionen des Westens ab: "Als man dann Richtung Osten marschierte, um diese Gebiete (Krim und Ostukraine) offiziell militärisch zu besetzen und sogar atomar zu bewaffnen, setzte der russische Selbsterhaltungstrieb ein. Feindliche Atomwaffen in diesen herznahen Gebieten? Die Vorwarnzeiten für die russische Abwehr im Falle eines Angriffs wären viel zu kurz gewesen. Moskau und Petersburg, wie auch entscheidende militärische Anlagen, wären bereits pulverisiert gewesen bevor WK III überhaupt richtig begonnen hätte. Sobald aber die «Nationale Sicherheit» (ein Begriff, der in den USA fortlaufend für die höchst fragwürdigsten Maßnahmen gebraucht und auch angewendet wird), ins Spiel kommt, hören alle Politspäßchen auf. Die Russen handelten blitzartig. Sie werden sich auch aus diesen beiden Gebieten niemals wieder zurückziehen, eben wegen der nationalen Sicherheit und den Vorwarnzeiten. Würden Nuklearwaffen an ihre Grenzen geschafft, würden sie notgedrungen diese Waffen mit allem militärischem Nachdruck beseitigen, gleich was die globalen Folgen wären. Bevor die eigene Auslöschung droht, wehrt man sich mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln. Sollte der Westen dieses eine tödliche Tabu verletzen, hätte WK III begonnen." https://www.rockstone-research.com/index.php/de/maerkte-rohstoffe/2486-Kalter-Krieg-II
Herr Christian Scheid
Ich finde es schon erstaunlich, dass die Amerikaner so sehr die Interessen der Ukraine im Auge haben. Das Land scheint doch als amerikanisches Einflussgebiet betrachtet zu werden.
Herr Andre Peter
In der internationalen Diplomatie gibt es kein MÜSSEN im Bezug auf ein freundschaftlich verbundenes Land, es gibt nur ein freundliches miteinander Konferieren und hoffentlich möglichst gemeinsames Entscheiden - wenn es gemeinsame Interessen betrifft. Der USA mit ihrem exorbitanten Öl und Gas Verbrauch sollte es zugute kommen, wenn sie nicht nach EU Gas liefern, dann halten ihre Vorräte länger. Es macht zudem einfach keinen Sinn Fracking Gas mit einem enormen Aufwand und enormen Umweltschäden in die EU zu liefern, weil das den ökologischen Grundgedanken Europas widerspricht. Gas aus Russland wird als Übergangstechnologie zur einer CO2 reduzierten Energiegewinnung gesehen. In den nächsten Jahrzehnten wird der CO2 Verbrauch pro Einwohner wohl stark sinken - und damit auch der Gas Import egal woher. Die USA tun sich nichts gutes auf ein sinkendes Schiff zu setzen, das wohl noch ein paar Jahre gut fährt aber dauerhaft in einer Sackgasse endet. Dann noch die Freunde vergraulen????? Macht einfach keinen Sinn!!!!
Herr Francis von Hagen
An sich ist das schon ein ermutigendes Signal. Man will offenbar reden. NS2 wird jetzt wohl zu Ende gebaut. Und ausserdem muß davon ausgegangen werden, daß Biden der Kanzlerin noch etwas schuldet.
Herr Hans Henseler
Genau so isses, Herr Peter. Wir duerfen uns diese unverschaemten Einmischungen nicht gefallen lassen. Gegen Sanktionen gibt es Gegen-Sanktionen.
Herr Andre Peter
"„Die Deutschen müssen eine Paketlösung auf den Tisch legen“, sagte ein in die Gespräche involvierter US-Beamter" WIE FRECH IST DAS DENN - Die Europäer fordern ja auch nicht von den USA, dass sie eine Paketlösung für Syrien, für die Flüchtlingskrise oder Corona auf den Tisch legen. DIE DEUTSCHEN MÜSSEN GAR NICHTS
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Biden ist nun einmal korrupt. Sein Sohn wurde mit Millionen bestochen, damit sein Vater im Sinne der Ukraine handelt. Trump´s Betragen war mehr als gewöhnungsbedürftig.
Aber leider sind die Medien auf dem "us-demokratischen" Auge blind bis naiv.
Auch wurde die Clinton-Stiftung mit 50 Mio. $ aus Saudi-Arabien unterstützt und unter Obama der Krieg gegen den Jemen geduldet, der im anderen Artikel Trump in die Schuhe geschoben wurde. Da war wohl Wunschdenken des trumpophoben Redakteurs Vater des Gedankens.
Biden ist nun einmal korrupt. Sein Sohn wurde mit Millionen bestochen, damit sein Vater im Sinne der Ukraine handelt. Trump´s Betragen war mehr als gewöhnungsbedürftig.
Aber leider sind die Medien auf dem "us-demokratischen" Auge blind bis naiv.
Auch wurde die Clinton-Stiftung mit 50 Mio. $ aus Saudi-Arabien unterstützt und unter Obama der Krieg gegen den Jemen geduldet, der im anderen Artikel Trump in die Schuhe geschoben wurde. Da war wohl Wunschdenken des trumpophoben Redakteurs Vater des Gedankens.
NS 2 muß fertiggestellt werden, sonst sind wir auch durch die Ukraine erpressbar. Die hat vor ein paar Jahren nicht nur illegal Gas abgezweigt, sondern die Lieferung mitten Winter gestoppt weil sie mit Russland nicht klarkamen. Zum Glück bestanden bei uns genug Reservekapazitäten. Die Ukrainer waren unzuverlässig, die Russen nie. Die Amerikaner des öfteren auch.
@Herr Helmut Metz
Klasse Kommentar, Herr Metz, wir erinnern uns an Kuba damals.....
@ Christian Scheid
"Das Land scheint doch als amerikanisches Einflussgebiet betrachtet zu werden."
Die Amis hatten dort eine Marionetten-Regierung eingesetzt - deshalb konnte der jetzige US-Präsident auch einen ukrainischen Staatsanwalt feuern lassen, und der Präsidenten-Sohn konnte dort glänzende Geschäfte machen. Bis heute ist den allerwenigsten Deutschen klar, dass die US-Administration unter "Friedensnobelpreisträger" Obama damals beinahe den 3. Weltkrieg ausgelöst hätte. Gott sei Dank hatte Putin damals einen friedlichen "Plan B" in seiner Schublade liegen - und als "Dank" dafür bekam Russland dann die Sanktionen des Westens ab:
"Als man dann Richtung Osten marschierte, um diese Gebiete (Krim und Ostukraine) offiziell militärisch zu besetzen und sogar atomar zu bewaffnen, setzte der russische Selbsterhaltungstrieb ein. Feindliche Atomwaffen in diesen herznahen Gebieten?
Die Vorwarnzeiten für die russische Abwehr im Falle eines Angriffs wären viel zu kurz gewesen. Moskau und Petersburg, wie auch entscheidende militärische Anlagen, wären bereits pulverisiert gewesen bevor WK III überhaupt richtig begonnen hätte. Sobald aber die «Nationale Sicherheit» (ein Begriff, der in den USA fortlaufend für die höchst fragwürdigsten Maßnahmen gebraucht und auch angewendet wird), ins Spiel kommt, hören alle Politspäßchen auf.
Die Russen handelten blitzartig. Sie werden sich auch aus diesen beiden Gebieten niemals wieder zurückziehen, eben wegen der nationalen Sicherheit und den Vorwarnzeiten. Würden Nuklearwaffen an ihre Grenzen geschafft, würden sie notgedrungen diese Waffen mit allem militärischem Nachdruck beseitigen, gleich was die globalen Folgen wären. Bevor die eigene Auslöschung droht, wehrt man sich mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln. Sollte der Westen dieses eine tödliche Tabu verletzen, hätte WK III begonnen."
https://www.rockstone-research.com/index.php/de/maerkte-rohstoffe/2486-Kalter-Krieg-II
Ich finde es schon erstaunlich, dass die Amerikaner so sehr die Interessen der Ukraine im Auge haben. Das Land scheint doch als amerikanisches Einflussgebiet betrachtet zu werden.
In der internationalen Diplomatie gibt es kein MÜSSEN im Bezug auf ein freundschaftlich verbundenes Land, es gibt nur ein freundliches miteinander Konferieren und hoffentlich möglichst gemeinsames Entscheiden - wenn es gemeinsame Interessen betrifft.
Der USA mit ihrem exorbitanten Öl und Gas Verbrauch sollte es zugute kommen, wenn sie nicht nach EU Gas liefern, dann halten ihre Vorräte länger.
Es macht zudem einfach keinen Sinn Fracking Gas mit einem enormen Aufwand und enormen Umweltschäden in die EU zu liefern, weil das den ökologischen Grundgedanken Europas widerspricht. Gas aus Russland wird als Übergangstechnologie zur einer CO2 reduzierten Energiegewinnung gesehen. In den nächsten Jahrzehnten wird der CO2 Verbrauch pro Einwohner wohl stark sinken - und damit auch der Gas Import egal woher.
Die USA tun sich nichts gutes auf ein sinkendes Schiff zu setzen, das wohl noch ein paar Jahre gut fährt aber dauerhaft in einer Sackgasse endet. Dann noch die Freunde vergraulen????? Macht einfach keinen Sinn!!!!
An sich ist das schon ein ermutigendes Signal. Man will offenbar reden. NS2 wird jetzt wohl zu Ende gebaut.
Und ausserdem muß davon ausgegangen werden, daß Biden der Kanzlerin noch etwas schuldet.
Genau so isses, Herr Peter. Wir duerfen uns diese unverschaemten Einmischungen nicht
gefallen lassen. Gegen Sanktionen gibt es Gegen-Sanktionen.
"„Die Deutschen müssen eine Paketlösung auf den Tisch legen“, sagte ein in die Gespräche involvierter US-Beamter"
WIE FRECH IST DAS DENN - Die Europäer fordern ja auch nicht von den USA, dass sie eine Paketlösung für Syrien, für die Flüchtlingskrise oder Corona auf den Tisch legen.
DIE DEUTSCHEN MÜSSEN GAR NICHTS