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TV-Kritik Lanz Whiskykauf ist keine Schnapsidee

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Parallele zu Pegida-Demonstrationen

Angesichts von Podolskis Biografie, seiner Kindheit in einem Flüchtlingsheim nach der Ausreise seiner Eltern aus Polen, zog Lanz gar doch eine Parallele in die Gegenwart. Er nannte die "Pegida"-Demonstrationen nicht ausdrücklich, über die er am Dienstag getalkt hatte (mit dem Journalisten Olaf Sundermeyer, der am Donnerstag zuvor bei Maybrit Illner darüber getalkt hatte ... ), doch war klar, dass die "relativ ungute Stimmung", von der er sprach, sich darauf bezog.

Im Tellerrand der eigenen Talkshow funktioniert das Lanz-Prinzip also leidlich, und wenn die Gästerunde nicht zu boulevard-lastig ist (wie am Mittwoch, als außer Heino auch noch die Privatfernseh-Plaudertasche Guido Maria Kretschmer gastierte), besitzen die Shows auch Informationswert. Am Donnerstag funktionierte es so gut, dass der letzte Talkgast, die Sängerin der Band Mia, selbst entflammt Parallelen ihrer eigenen Biografie zu derjenigen Podolskis entwickelte. Erst kurz vor halb ein Uhr nachts machte Mieze Katz das Fass der vom Internet geprägten "Umsonstkultur" auf, unter der auch Musiker wie sie selbst litten. Anfangs angekündigte Kritik am Apple-Konzern kam gar nicht mehr vor.

Diese "Entwertung von geistiger Leistung" sei ja wirklich "Riesenthema", pflichtete Lanz bei, so wie er gestern jedem Gast beipflichtete: "Da ist auf jeden Fall ganz, ganz viel Umbruch, da wird man noch drüber reden", lautete sein Schlusswort.

Lanz zumindest kann da gelassen bleiben. Wenn er am 13. Januar wieder loslegt, wird auch wieder ganz, ganz viel Zeit sein, um alles Mögliche zu bereden.

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3 Kommentare zu "TV-Kritik Lanz: Whiskykauf ist keine Schnapsidee"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Ich fand den Auftritt von Herrn Friedrich richtig gut und gelungen. Wie immer überzeugend, verständlich und sympathisch. Diesmal hatte ich sogar den Eindruck, daß Lanz tatsächlich das Buch gelesen und verstanden hat. Er war sehr gut im Thema drin und scheint es auch so zu sehen.

    Waigel hatte Friedrich die ganze Zeit im Blick und suchte ständig dessen Bestätigung und Augenkontakt.

    Eine Diskussion zum Euro wäre spannend gewesen aber ist nicht im Sinne dieses Formats.

    Aber man sollte die beiden mal in eine andere Sendung einladen und aufeinander loslassen - Hart aber Fair oder so.

    Bin mir sicher Waigel würde untergehen so wie Hellmeyer bei "3 nach 9" gegen Weik und Friedrich.

  • Diee Sendung ist was für Dumme

  • Das Waigel-Friedrich Thema hätte mich brennend interessiert, war aber zu spät. Im Nachhinein scheine ich da nichts verpasst zu haben – „Raus mit Markus Lanz aus meinem Rundfunkbeitrag“ scheint weiterhin seine Berechtigung zu haben.

    Eine der überflüssigsten Sendungen in D, zum Zeit totschlagen für Schlafgestörte.

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