Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Über 600 Fragebögen ausgewertet Viele Pegida-Demonstranten wählen AfD

Göttinger Wissenschaftler haben über 600 ausgefüllte Fragebögen von Pegida-Aktivisten ausgewertet: Danach würden viele die AfD wählen und autoritäre Krisenlösungen bevorzugen. Repräsentativ ist die Umfrage jedoch nicht.
Die Anhänger des fremden- und islamfeindlichen Pegida-Bündnisses in Dresden: 94 Prozent für autoritäre Krisenlösungen. Quelle: dpa
Kundgebung von Pegida

Die Anhänger des fremden- und islamfeindlichen Pegida-Bündnisses in Dresden: 94 Prozent für autoritäre Krisenlösungen.

(Foto: dpa)

Recht und Ordnung, die politische Selbstbestimmung Deutschlands sowie eine „deutsche Leitkultur“ – dies ist laut einer Studie den Dresdner Pegida-Demonstranten besonders wichtig. Wie aus den am Sonntag veröffentlichten Ergebnissen einer Befragung weiter hervorgeht, würden 80 Prozent der Teilnehmer die AfD wählen und 2 Prozent erst gar nicht zur Wahl gehen.

Wissenschaftler des Göttinger Instituts für Demokratieforschung haben nach eigenen Angaben 610 Fragebögen vom November 2015 ausgewertet. Sie selbst bezeichnen die Studie als nicht repräsentativ. Das Institut gehört zur Georg-August-Universität Göttingen.

Wie aus der Untersuchung weiter hervorgeht, äußern viele der Befragten aus den Reihen der fremdenfeindlichen Pegida-Bewegung zwar eine gewisse Hilfsbereitschaft gegenüber Flüchtlingen. Davon ausgenommen sind jedoch Asylbewerber aus islamischen Ländern. 45 Prozent der Demonstrationsteilnehmer fordern dabei eine klare Differenzierung.

41 Prozent sprechen grundsätzlich allen Menschen ein Recht auf Asyl in Deutschland ab. 94 Prozent der Befragten plädieren angesichts der Flüchtlingsdebatte für autoritäre Krisenlösungen. Und 82 Prozent verlangen die „Befestigung und Verteidigung“ der deutschen Nationalgrenzen.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
  • dpa
Startseite