Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Überfall auf Deutsch-Äthiopier Postdamer Überfallopfer ist wieder ansprechbar

Der am Ostersonntag in Potsdam überfallene Deutsch-Äthiopier ist wieder ansprechbar, aber noch nicht vernehmungsfähig. Ermyas M.war am Mittwoch von der Klinik in Potsdam nach Berlin verlegt worden, nachdem er sich lange in akuter Lebensgefahr befunden hatte.

HB BERLIN. Das Krankenhaus teilte mit, dass der 37-jährige Wissenschaftler die Verlegung in das Unfallkrankenhaus gut überstanden habe. Er hatte eine schwere Schädel-Hirn-Verletzung erlitten. Bereits seit einigen Tagen kann der Wissenschaftler wieder unabhängig von einer Maschine atmen. Die Diagnostik sei aber noch nicht abgeschlossen. Es gehe insbesondere um die Beurteilung der jetzigen und künftig zu erwartenden Gedächtnisleistung. Der Patient werde intensivmedizinisch betreut, und die Rehabilitation sei eingeleitet.

Ende vergangener Woche hatten die Ärzte eine erste Besserung des Gesundheitszustandes melden können, seither befindet sich das Opfer nicht mehr in akuter Lebensgefahr.

Der Familienvater war am frühen Ostersonntag von zwei Männern niedergeschlagen und lebensgefährlich verletzt worden. Die Handy-Mailbox seiner Frau hatte einen Teil des Überfalles aufgenommen. Dabei war zu hören, dass die Täter Ermyas M. als „Scheiß Nigger“ beschimpften. Die Bundesanwaltschaft geht deshalb von einem fremdenfeindlichen Hintergrund aus. Zwei in Untersuchungshaft sitzende Tatverdächtige streiten bisher jede Beteiligung ab.

Startseite