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Übersicht NRW öffnet Kitas schrittweise – Diese Corona-Lockerungen gelten in den einzelnen Bundesländern

Die Bundesländer haben verschiedene Lockerungen beschlossen. Von Außensport über Schulen bis hin zu Restaurants: ein Überblick über die Pläne.
06.05.2020 Update: 08.05.2020 - 15:29 Uhr 2 Kommentare

Merkel sieht „allererste Phase“ von Pandemie überwunden

Düsseldorf Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten haben ihren Fahrplan für Lockerungen in der Coronakrise besprochen. Das Tempo, in dem die einzelnen Bundesländer dabei vorgehen, ist allerdings sehr unterschiedlich. Der aktuelle Stand aller Pläne im Überblick:

Baden-Württemberg: Alle Geschäfte haben wieder unabhängig von Größe und Sortiment geöffnet, jedoch gilt ein Verhältnis von einer Person auf 20 Quadratmetern als Limit. Gottesdienste sind bis 50 Personen erlaubt. Seit Mittwoch sind Museen, Tierparks und Spielplätze auf. Ab Montag (11. Mai) folgen Friseure, Fußpflege und Zahnärzte. Einzelsport ist ab dann auch zulässig. Die Außengastronomie soll am 18. Mai ihren Betrieb wieder aufnehmen können, die Innenbereiche voraussichtlich am 25.5. Hotels und andere Beherbungsbetriebe sollen am 30. Mai wieder öffnen, ebenso Campingplätze und Freizeitparks.

Schule/Kita: Nach den Pfingstferien, also ab Montag, 15. Juni, sollen alle Schüler zumindest wieder zeitweise zur Schule gehen können. Bereits seit Montag gehen die Schüler vor den Abschlussprüfungen wieder in die Klassenzimmer. Am 18. Mai folgen die 4. Klassen. Dabei soll es Präsenzunterricht mit Fernlernangeboten geben, um die Gruppen klein zu halten. Die Kita-Betreuung startet ab dem 18. Mai und soll schrittweise ausgeweitet werden. Die Einrichtungen dürfen aber nur bis zu 50 Prozent belegt sein.

Bayern: Seit Mittwoch (6. Mai) ist die Ausgangsbeschränkung nur noch eine Kontaktbeschränkung. Es ist erlaubt, nach draußen zu gehen, aber 1,5 Meter Abstand und eine Kontaktperson bleiben bestehen. Ab dem 9. Mai ist der Besuch im Pflegeheim und Krankenhaus von enger Verwandtschaft möglich. Ab 11. Mai dürfen Geschäfte mit über 800 Quadratmetern Ladenfläche öffnen, die Außengastronomie ab 18. Mai und darf dann bis 20 Uhr geöffnet haben, Speiselokale sind ab 25. Mai wieder zugänglich, Hotels ab 30. Mai. Ab kommenden Montag, 11. Mai, wird wieder „kontaktfreier Individualsport mit Abstand“ im Freien, beispielsweise Tennis, Leichtathletik, Golf, Segeln, Flugsport gestattet. Reiten darf man auch in der Halle.

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    Schule/Kita: Die Schulen sollen ab Montag (11. Mai) schrittweise für immer mehr Jahrgänge öffnen. Erst nach den Pfingstferien Mitte Juni soll es wieder Präsenzunterricht für alle geben.

    Berlin: Das Kontaktverbot soll gelockert werden. Am Samstag, 9. Mai, dürfen alle Geschäfte wieder öffnen. Nach den Friseuren werden ab 11. Mai auch andere körpernahe Dienstleistungen wieder angeboten, beispielsweise im Kosmetikstudio. Auch Musikschulen und Bibliotheken sollen dann öffnen. Sportvereine dürfen ihren Betrieb im Freien am 15. Mai wieder aufnehmen, aber unter Auflagen und Freibäder sollen bald wieder öffnen, aber der Senat will noch ein Konzept dazu erarbeiten. Restaurants dürfen ab dem 15. Mai wieder öffnen - allerdings unter strengen Hygiene- und Abstandsregeln, Hotels ab 25. Mai. Buffets sind nicht erlaubt. Bars und Clubs bleiben weiterhin geschlossen. Veranstaltungen „religiöser oder kultischer Natur“ sind nur bis 50 Personen erlaubt.

    Schule/Kita: Ab kommendem Montag, 11. Mai, sollen Erst-, Fünft- und Siebtklässler in die Klassen zurückkehren, verkündete der Senat. Bis spätestens zum 29. Mai soll es Präsenzunterricht mit reduzierten Stunden für alle Schüler geben.

    Brandenburg: Brandenburg plant unter Auflagen eine Öffnung der Gaststätten ab 15. Mai – innen wie außen. Alle Geschäfte dürfen bereits am 9. Mai wieder öffnen. Auch Angehörige zweier Familien dürfen sich von da an treffen - sie können auch aus einem anderen Bundesland kommen. Ab 11. Mai werden Geschäfte für körpernahe Dienstleistungen, wie Nagelstudios, wieder geöffnet. Vereinssport ist unter strengen Regeln wieder erlaubt. Gottesdienste und Demonstrationen sind mit bis zu 50 Teilnehmern möglich. Museen, Gedenkstätten, Zoos und Tierparks sind offen. Am 15. Mai öffnen Gaststätten, Cafés und Kneipen bei Einhaltung von Abstandsregeln, Zugangsbeschränkungen und eingeschränkten Öffnungszeiten. Außerdem ist Dauer-Camping und das Vermieten von Zimmern wieder möglich. Vereinssport ist unter strengen Regeln wieder erlaubt.

    Schule/Kita: Die Kitas bleiben geschlossen, einen konkreten Termin für die allgemeine Öffnung von Kitas gibt es noch nicht. Seit Montag (4. Mai) dürfen neben der Jahrgangsstufe 10 weitere Schüler zurück an die Schulbank. Ab 11. Mai dürfen vorerst die 5. Klassen in Grund- und Förderschulen wieder in den Unterricht. Zudem dürfen freie Lehrer, zum Beispiel für die Nachhilfe, und Musikschulen Kinder und Jugendliche wieder einzeln unterrichten.

    Bremen: Spielplätze im Land Bremen sind unter Auflagen wieder offen. Außerdem werden Zoos, Museen und Gedenkstätten geöffnet. Auch Gottesdienste in Kirchen, Moscheen und anderen Gotteshäusern sind seit Mittwoch (6. Mai) wieder möglich. Unter Einhaltung von Hygienevorschriften dürfen auch Musikschulen, Volkshochschulen sowie Kosmetik- und Nagelstudios ihren Betrieb aufnehmen. Kontaktloser Sport im Freien ist erlaubt. Am 12. Mai will Bremen einen Plan für die Gastronomie und Hotellerie besprechen. Am 13. Mai sollen die Kontaktbeschränkungen gelockert werden. Dann dürfen die Mitglieder zweier Haushalte gemeinsam rausgehen. Zudem wird das Besuchsverbot in Pflegeheimen und Krankenhäusern gelockert.

    Schule/Kita: Bei Kindergärten, Kitas und Schulen soll in der nächsten Woche über weitere Lockerungen gesprochen werden. Grundschüler sollen ab dem 18. Mai wieder in die Schule gehen können. Für die Schüler von weiterführenden Schulen wird noch ein Plan entworfen. Die Notbetreuung soll zwar ausgeweitet, aber auf ein notwendiges Maß reduziert bleiben.

    Hamburg: Seit 6. Mai dürfen öffentliche und private Spielplätze genutzt werden. Auch Bibliotheken und Museen dürfen öffnen, ebenso wie die Außenbereiche von Tierparks und Botanischen Gärten. Gottesdienste und Individualsport im Freien sind wieder erlaubt – vorausgesetzt das Abstandsgebot wird gewahrt. Die 800-Quadratmeter-Regel im Handel gilt weiterhin.

    Schule: Seit Montag können Schüler der 4. Klassen an den Grundschulen wieder am Unterricht teilnehmen. Auch die Klassenstufen 6 und 11 der Gymnasien sowie die Klassenstufe 12 der Stadtteilschulen durften zurückkehren. Ab 25. Mai sollen alle Schüler wieder in die Schule kommen - aber zuerst nur für mindestens fünf oder sechs Stunden pro Woche.

    Hessen: Geschäfte öffnen unter Auflagen (max. 800 Quadratmeter, 20 Quadratmeter pro Person). Museen, Tierparks, Kinderspielplätze und Friseure sind seit 4. Mai wieder geöffnet. Seit diesem Datum darf ein Angehöriger einmal pro Woche einen Bewohner in einem Heim oder einer Klinik für eine Stunde besuchen. Medizinische Eingriffe und Operationen in Kliniken und ambulanten Praxen, die bislang untersagt waren, wenn sie nicht notwendig waren, dürfen wieder vorgenommen werden. Trainingseinheiten unter freiem Himmel sollen wieder möglich sein. Erwogen wird auch die Öffnung der Fitnessstudios. Wann Schwimmbäder wieder öffnen, ist unklar. Noch im Mai sollen Restaurants, Hotels und Campingplätze Gäste empfangen dürfen. Genaue Termine will Hessen noch festlegen.

    Schule/Kita: Am 18. Mai soll für Schüler in eingeschränkter Form der Unterricht beginnen, darunter auch Viertklässler. Die übrigen Grundschüler sollen am 2. Juni an die Schulen zurückkehren. Auch bei den Kindertagesstätten werde eine Öffnung zum 2. Juni angestrebt. Im Einzelfall entscheide das Hygiene-Konzept der Einrichtungen. Ziel sei es, dass alle Kinder noch vor Beginn der Sommerferien ihre Kitas wieder besuchen könnten.

    Mecklenburg-Vorpommern: Gaststätten sollen von 9. Mai an von sechs bis 21 Uhr unter strikten Hygieneauflagen und mit maximal sechs Erwachsenen je Tisch für Einheimische öffnen dürfen. Geschäfte und Sportstätten machen mit begrenzter Verkaufsfläche und Hygieneauflagen auf. Auch die Museen und die Kindertagespflege-Einrichtungen sollen wieder öffnen und der Breitensport unter freiem Himmel stattfinden. Seit 7. Mai haben wieder Kosmetikstudios, Massagepraxen und andere körpernahe Dienstleistungen geöffnet. Großveranstaltungen können ab dem 18. Mai genehmigungspflichtig in begrenztem Rahmen stattfinden - und zwar wenn die Personenzahl im Innenbereich 75 und im Außenbereich 150 nicht überschreitet. Ab Ende Juni sollen wieder Großveranstaltungen mit bis zu 500 Personen draußen und 200 Personen drinnen möglich sein.

    Hotels: Am 18. Mai sollen Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen für Einheimische öffnen. Zum 25. Mai soll das seit Mitte März geltende Einreiseverbot für Touristen aus anderen Bundesländern aufgehoben werden. Den Hotels soll eine Vermietung von maximal 60 Prozent ihrer Bettenkapazitäten erlaubt werden. Ab dem 18. Mai dürfen Familienzusammenkünfte, Trauungen und Beisetzungen mit bis zu 25 Personen im privaten Rahmen begangen werden.

    Schule/Kita: Kinder, die von Tagesmüttern und -vätern beaufsichtigt werden, sollen ab 11. Mai wieder in die reguläre Betreuung zurückkehren. Am 25. Mai können alle Vorschulkinder mit Einschränkungen in die Kitas zurück. Der Unterricht wird wegen der strengen Hygieneregeln und der reduzierten Personalkapazitäten in einer Mischung aus digitalem und Präsenz-Unterricht bestehen.

    Niedersachsen: Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) präsentierte am Montag in Hannover einen „niedersächsischen Weg hin zu einem neuen Alltag mit Corona“. Seit 6. Mai dürfen Spielplätze wieder genutzt werden. Offen stehen den Bürgern Tierparks, Museen und Outdoor-Sportanlagen - aber mit Mindestabstand von 1,5 Metern. Die Gastronomie darf ab 11. Mai mit nur halber Auslastung wieder öffnen. Gäste müssen vorher reservieren und ihre Kontaktdaten hinterlegen. Ebenfalls ab 11. Mai dürfen Touristen wieder nach Niedersachsen kommen – zunächst jedoch nur in Ferienwohnungen oder Häuser, und wenn sie mindestens eine Woche lang bleiben. Dauercamper und Besitzer von Zweitwohnungen dürfen diese bereits wieder nutzen. Das gilt nun auch für die Inseln. Die Strände von Cuxhaven werden schrittweise geöffnet. Ab Montag (11. Mai) fallen in Niedersachsen die Verkaufsflächenbeschränkungen weg.

    Schule/Kita: Ab 11. Mai dürfen Tagesmütter und -väter in den Regelbetrieb mit fünf Kindern zurückkehren. Die Kinder dürfen aber aus höchstens drei verschiedenen Haushalten kommen. Bereits wieder unterrichtet werden die Abschluss- und 4. Klassen. Nach und nach sollen weitere folgen.

    Nordrhein-Westfalen: Der Betrieb bestimmter Kultur- und Freizeiteinrichtungen ist unter strengen Hygienevorgaben wieder möglich. Dazu zählen Museen und Galerien oder Zoos und Garten- und Landschaftsparks. Der kontaktlose Freizeitsport ist wieder erlaubt. Der Schienennahverkehr wird ausgeweitet. Das coronabedingte Besuchsverbot für Alters- und Pflegeheime wird ab kommendem Sonntag (10. Mai) aufgehoben. Ab dem 11. Mai dürfen Geschäfte öffnen. Bedingung ist, dass auf zehn Quadratmeter Verkaufsfläche nur eine Person kommt. Restaurants dürfen unter strengen Hygieneauflagen und mit 1,50 Meter Abstandsregel öffnen. ab 11. Mai Gäste empfangen. Buffets mit offenen Speisen sind nicht erlaubt. Ferienwohnungen und -häuser können wieder bezogen, Campingplätze angesteuert werden. Auch Freizeitparks, Bootsverleih, Fittnessstudios und Tanzschulen dürfen öffnen. Kleinere Konzerte und Aufführungen unter freiem Himmel sind erlaubt.

    Ab 20. Mai darf man Freibäder besuchen. Ende des Monats darf Sport in geschlossenen Räumen gemacht werden, bei dem es zu Körperkontakt kommt. Auch Hallenbäder dürfen dann öffnen. Kneipen, Bars, Clubs, Diskotheken und Bordellbetriebe bleiben dagegen weiterhin zu, ebenso Massage- und Tattoostudios sowie Kosmetiksalons. Am 21.5. öffnen Hotels für Touristen. Zu Pfingsten, 30. Mai, sollen auch Thermen und Wellness-Einrichtungen wieder den Betrieb aufnehmen. Ebenfalls ab dem 30. Mai dürfen Fachmessen mit beschränkter Teilnehmerzahl stattfinden. Ende Mai dürfen Kinos, Theater, Opern und Konzerthäuser öffnen. Gottesdienste sind mit begrenzter Teilnehmerzahl erlaubt.

    Schule/Kita: Der Unterricht wird für die 4. Klassen in den Grundschulen aufgenommen. Eine Schulöffnung für die Klassen 1 bis 3 wird frühestens ab 11. Mai realisiert. Ab diesem Datum können die Schüler, die 2020/21 ihr Abitur machen, sowie solche der Jahrgänge 5 bis 9 an den Haupt-, Real- und Gemeinschaftsschulen wieder am Unterricht vor Ort teilnehmen. Ab 26. Mai beginnt der Präsenzunterricht an weiterführenden Schulen. Ab Donnerstag, 14. Mai, sollen zunächst Vorschulkinder mit besonderem Förderbedarf in die Kitas zurückkehren. Auch Tagespflege für Kinder ab zwei Jahren ist dann wieder erlaubt. Ab dem 28. Mai sollen alle Vorschulkinder wieder in die Kindergärten kommen. Im Juni sollen die Einrichtungen für sämtliche Kinder geöffnet werden – vor den Sommerferien insgesamt für wenigstens zwei Tage

    Rheinland-Pfalz: Ab 11. Mai dürfen Museen, Ausstellungen und Galerien öffnen. Dienstleistungen sind streng begrenzt, da der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Alle Läden mit Körperpflege bleiben noch zu. Gastronomiebetriebe können unter Auflagen ab 13. Mai wieder öffnen, ebenso Volkshochschulen, Kosmetikstudios oder Solarien, Hotels ab 18. Mai. Freizeit- und Breitensport im Freien sind wieder erlaubt, aber noch keine Wettkämpfe.

    Schule/Kita: Die Schulen in Rheinland-Pfalz werden zum 25. Mai für weitere Klassen geöffnet. Dazu gehören auch die dritten Klassen der Grundschulen. Ab dem 8. Juni sollen dann alle Schüler bis zu den Sommerferien zumindest tageweise an die Schulen zurückkehren. Auch für die Kitas soll es in Kürze weitere Lockerungen geben.

    Saarland: Seit 4. Mai sind alle Geschäfte unter Auflagen unabhängig von Größe und Sortiment wieder geöffnet. Es darf sich nicht mehr als ein Kunde pro 20 Quadratmeter aufhalten und der Mindestabstand muss eingehalten werden. Begegnungen mit Familienmitgliedern sind wieder möglich, kontaktarmer Sport im Freien ist erlaubt. Auch Museen, Zoos, Freizeitparks sowie Sport- und Spielplätze könnten unter Berücksichtigung der Auflagen zum Infektionsschutz geöffnet werden. Spätestens am 18. Mai soll die Gastronomie wieder Gäste empfangen dürfen. Für Hotels, Fitnessstudios, Messen, Schwimmbäder, Massage- und Tattoo-Studios, Bars und Diskotheken sowie Kinos gibt es noch keine Festlegungen.

    Schule/Kita: Die Schulen vollziehen einen schrittweisen Übergang hin zum täglichem Präsenzbetrieb. Seit Montag (4. Mai) sind die Schulen für die Abschlussklassen geöffnet. Zur Kinderbetreuung gibt es noch keinen festen Plan der Landesregierung.

    Sachsen: Seit 4. Mai dürfen Sportvereine die Außensportanlagen wieder nutzen, jedoch muss ein Mindestabstand eingehalten werden. Museen, Bibliotheken, Galerien sind geöffnet. Die Zahl der Teilnehmer bei Versammlungen wird auf 50 Personen festgelegt, die sich bei einer zeitlich begrenzten Veranstaltung von einer Stunde versammeln dürfen und den Mindestabstand von 1,5 bis zwei Metern einhalten müssen. Die Besucherbeschränkungen für Gottesdienste wurden aufgehoben.

    Schule/Kita: Seit 6. Mai sind die Schulen für Viertklässler und Schüler der Abschlussjahrgänge zugänglich. Am 4. Mai wurde die Notbetreuung ausgeweitet. Auch Betreuungsangebote in der Kindertagespflege sind wieder möglich. Weitere Schritte zur Öffnung von Kitas und Schulen ab 18. Mai sollen diesen Freitag bekannt gegeben werden.

    Sachsen-Anhalt: Es gibt keine Kontaktbeschränkung mehr, jedoch sollten sich nur kleine Gruppen treffen. Dienstleister wie Friseure und Schönheitssalons können aufmachen. Ab 8. Mai öffnen die Spielplätze. Vom 15. Mai an dürfen wieder Ferienhäuser und -wohnungen sowie Campingplätze an Einheimische vermietet werden. Der Besuch von Touristen aus anderen Bundesländern bleibt verboten. Eine Öffnung könnte im Juni erfolgen.

    Gastronomie: Die Gastronomie darf ab dem 22. Mai wieder öffnen, wie das Kabinett am Dienstag in Magdeburg entschied. Auf eine Unterscheidung zwischen Außen- und Innengastronomie wird verzichtet, ebenso wie auf eine maximale Gästezahl. Allerdings müssten bestehende Kontaktbeschränkungen, nicht mehr als fünf Personen pro Tisch, Abstandsgebote und Hygienemaßnahmen eingehalten werden.

    Schule/Kita: Seit 4. Mai dürfen alle in die Schule, die im nächsten Schuljahr einen Abschluss machen, sowie die 4. Klassen der Grundschulen. Ab 6. Mai folgten die anderen Jahrgangsstufen. Bis zu den Pfingstferien soll jede Schule ein System entwickelt haben, das einen Wechsel von Präsenz- und Fernunterricht zuverlässig organisiert. Dieses soll vom 1. Juni bis zum Ende des Schuljahres gelten. Seit 4. Mai gilt eine erweiterte Notbetreuung in den Kitas. Eine weitere Öffnung der Kitas steht noch nicht fest.

    Schleswig-Holstein: Am 15. Mai wird die Grenze zu Dänemark wieder geöffnet. Im Bundesland gemeldete Zweitwohnungsbesitzer dürfen ihre Immobilie wieder selbst nutzen. Ferienwohnungen dürfen ab 18. Mai wieder vermietet werden. Friseure und Spielplätze sind offen. Besuche in Altenheimen sind erlaubt, jedoch unter bestimmten Regeln. Mit begrenzter Teilnehmerzahl dürfen Gottesdienste stattfinden. Museen, Ausstellungen und Tierparks können, ebenso wie Spielplätze öffnen. Kontaktarme Sportarten im Freien sind wieder möglich. Die Zahl der Teilnehmer für Großveranstaltungen wird am Donnerstag (7. Mai) entschieden. Der Richtwert ist 100 Personen.

    Schule/Kita: Seit 6. Mai gibt es wieder Vor-Ort-Unterricht für vierte Grundschulklassen und die Abschluss-Jahrgänge. Ab 11. Mai gibt es an Gemeinschaftsschulen zunächst Beratungsangebote für die Stufen 9 und 10. Bis zu den Sommerferien sollen alle Schüler einen eingeschränkten Präsenzunterricht erhalten. Ab 18. Mai sollen in den Kitas Gruppen mit bis zu zehn Kindern möglich sein. Dabei sollen alle Kinder in Gruppen von bis zu zehn Kindern tage- oder wochenweise im Wechsel betreut werden. Ab 1. Juni soll der eingeschränkte Regelbetrieb laufen - mit einer Auslastung von maximal 55 Prozent.

    Thüringen: Thüringen lockert die Kontaktbeschränkungen und lässt wieder Treffen von Menschen aus zwei verschiedenen Haushalten zu. Auch Geschäfte mit mehr als 800 Quadratmeter Verkaufsfläche dürfen öffnen. Spielplätze und Freiluftsportanlagen sind für den Individualsport zugänglich. Ab 13. Mai sollen in der Gastronomie bestimmte Bereiche geöffnet werden. Mittwochabend soll der Plan für die schrittweise Öffnung der Gaststätte und Restaurants beraten werden.

    Schule/Kita: Vom 11. Mai bis 29. Mai sollen die Schulen schrittweise weiter öffnen. Sie sollen bestimmte Jahrgänge vorrangig behandeln, etwa die 4. Klassen. Spätestens am 2. Juni sollen die Schulen zum Regelbetrieb zurückgekehrt sein. Ab 2. Juni soll es einen eingeschränkten Regelbetrieb in den Kindergärten geben. In jeder Gruppe sollen nicht mehr als zehn Kinder sein. Ab 16. Juni muss jedem Kind die Teilnahme am eingeschränkten Regelbetrieb ermöglicht werden. Seit 4. Mai dürfen Tagesmütter und -väter wieder Kinder in ihre Obhut nehmen. Im Mai sollen die Kitas schrittweise geöffnet werden: Ab 2. Juni soll es einen eingeschränkten Regelbetrieb geben - mit maximal zehn Kindern pro Gruppe.

    Mehr: RKI-Chef Lothar Wieler plädiert dafür, die Corona-Maßnahmen in Deutschland je nach Ort unterschiedlich zu lockern.

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    2 Kommentare zu "Übersicht: NRW öffnet Kitas schrittweise – Diese Corona-Lockerungen gelten in den einzelnen Bundesländern"

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    • Was für ein Chaos haben die Ministerpräsidenten insbesondere aus
      NRW angerichtet. Die Wirkung der Einzelmaßnahmen kann gar nicht
      mehr nachverfolgt werden. Das hat mit einer Exit-Strategie überhaupt
      nichts mehr zu tun! Das ist zum großen Teil Populismus um seiner selbst
      willen. Beten wir das es zu keinem Rückschlag kommt, dann werden
      diese Herren und Damen sich aber nicht mehr als verantwortlich sehen.

    • Berichte überTermine, die mit „aktuell“, „heute“, „gestern“ oder „ab Montag“ geschrieben werden, hören sich natürlich super an und sind an Genauigkeit kaum zu übertreffen. .

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