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Ukraine SPD kritisiert Merkel für Treffen mit Poroschenko

Die SPD kritisiert die Bundeskanzlerin für ihr Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten. Sie hätte sich auch mit dessen Herausforderer treffen sollen.
3 Kommentare
SPD kritisiert Angela Merkel für Treffen mit Petro Poroschenko Quelle: dpa
Merkel und Poroschenko

Die Bundeskanzlerin hatte das Treffen am Freitag damit begründet, dringende Themen mit Poroschenko besprechen zu müssen.

(Foto: dpa)

BerlinDer außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Nils Schmid, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wegen ihres Treffens mit dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko kritisiert. „Es ist ein politischer Fehler und befremdlich, dass Frau Merkel Poroschenko anderthalb Wochen vor der Wahl (in der Ukraine) getroffen hat“, sagte Schmid dem „Spiegel“. „So ist der Eindruck einseitiger Parteinahme entstanden.“

Merkel hätte besser – wie Frankreichs Präsident Emmanuel Macron – das Gespräch auch mit dem Herausforderer Wolodymyr Selenskyj suchen sollen.

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  • dpa
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3 Kommentare zu "Ukraine: SPD kritisiert Merkel für Treffen mit Poroschenko"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • ich bin mit Herrn Silva und Herrn Schoenenberg einer Meinung. Und die Kanzlerin sollte
    diese Naehe (ganz klar Wahlkampfhilfe) vermeiden - sage mir mit wem Du umgehst, und
    ich sage Dir wer Du bist!

  • Wir befürchten dass sich Russland in den EU-Wahlkampf einmischt. Unsere Regierung mischtsich ganz unverholen in den ukrainische Wahl ein indem Frau Merkel den Herrn Poroschenko kurz vor der Stichwahl nach Deutschland einläd und somit ihn unterstützt.
    Wie verlogen sind wir eigentlich im Westen, mischen uns laufend in Wahlkämpfe in anderen Ländern ein und sind empört wenn wir vermuten dass ander Länder die ebenso bei uns tun.

  • Das sehe ich absolut genauso. - Vielleicht mangelt es mir an Hintergrundwissen; Herr Poroschenko ist für mich absolut nicht vertrauenswürdig. Es mag seinem Herausforderer an Erfahrung und Politikverständnis fehlen; ob er wirklich die schlechtere Alternative ist, werden wir womöglich nicht erfahren. Das Verhalten von Frau Merkel ist reines Kalkül, dass Herr Poroschenko das kleinere Übel für ihr Politikverständnis ist. Herr Macron verhält sich da natürlich komplett anders.
    Hat Herr Poroschenko durch sein Verhalten den Konflikt in der Ostukraine zusätzlich angeheizt?