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Umfrage CDU/CSU stürzt in der Wählergunst auf Allzeittief

So schlecht wie nie schneidet die Union im aktuellen Sonntagstrend ab. Auch die AfD verliert in der Wählergunst. Freuen können sich die Grünen.
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Der Abwärtstrend bei der Union geht weiter. Quelle: dpa
CDU/CSU

Der Abwärtstrend bei der Union geht weiter.

(Foto: dpa)

BerlinKurz vor der Landtagswahl an diesem Sonntag in Bayern ist die Union in einer Umfrage bundesweit auf ein Allzeittief abgestürzt. Nur 26 Prozent würden derzeit CDU oder CSU wählen, ein Prozentpunkt weniger als in der Vorwoche. Das ist der niedrigste Wert, den das Meinungsforschungsinstitut Emnid bislang in ihrem wöchentlichen Sonntagstrend für die „Bild am Sonntag“ ermittelt hat.

Das vom Institut Forsa ermittelte Trendbarometer der TV-Sender RTL und N-TV hatte die Union vor einigen Tagen bei 28 Prozent gesehen. Bei der Bundestagswahl 2017 kamen CDU/CSU gemeinsam noch auf knapp 33 Prozent der Wählerstimmen.

Platz zwei muss sich die SPD, die unverändert bei 17 Prozent steht, jetzt mit den Grünen teilen, die einen Prozentpunkt gegenüber der Vorwoche zulegen konnten und damit den höchsten Wert seit sieben Jahren erreichten. Die AfD verliert einen Zähler auf 15 Prozent.

Die Linke legt laut Sonntagstrend, für den Emnid zwischen dem 4. und dem 10. Oktober 2018 insgesamt 1899 Personen befragt hat, einen Prozentpunkt zu und kommt auf elf Prozent. Die FDP steht unverändert bei neun Prozent. Auf sonstige Parteien entfallen wie bereits zuvor fünf Prozent.

Wie schlecht es um die Wählergunst für die Union tatsächlich bestellt ist, wird sich am heutigen Sonntag zumindest teilweise zeigen, wenn in Bayern ein neuer Landtag gewählt wird. In den letzten Umfragen vor der Wahl kam die CSU zum Teil nur noch auf 33 Prozent der Stimmen. Allerdings glauben Experten, dass die Partei von Horst Seehofer besser abschneiden könnte als erwartet. Dass die CSU die absolute Mehrheit erreicht, gilt jedoch als ausgeschlossen.

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