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Umfrage CDU–nahe Unternehmen vertrauen Großer Koalition immer weniger

In einer neuen Umfrage stellen CDU-nahe Unternehmen der Groko ein ernüchterndes Zeugnis aus. In vielen Bereichen sei deren Arbeit unzufriedenstellend.
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Die Firmen kritisieren, dass der CDU in wirtschaftspolitischen Fragen ein Gesicht fehle. Quelle: ZB
CDU

Die Firmen kritisieren, dass der CDU in wirtschaftspolitischen Fragen ein Gesicht fehle.

(Foto: ZB)

BerlinCDU-nahe Unternehmen sind sehr unzufrieden mit der Arbeit der Großen Koalition. Nach einer am Dienstag vorgestellten Umfrage des Wirtschaftsrates der CDU unter seinen Mitgliedern – rund 12.000 Firmen – sind nur elf Prozent mit der Energie- und der Digitalisierungspolitik einverstanden.

97 Prozent sind der Meinung, dass die Bundesregierung den Ausbau des schnellen Internets beschleunigen sollte. Vergleichsweise am besten schneidet die Haushaltspolitik (48 Prozent) ab, bei der die große Mehrheit der befragten Firmen auf ein Festhalten an der Schuldenbremse pocht. Die Europawahlen hätten gezeigt, dass sich „teure Wahlgeschenke“ für die SPD nicht auszahlten, sagte der Präsident des Wirtschaftsrates, Werner Bahlsen.

Bahlsen kritisierte die mangelnde Diskussion über Wirtschaftsthemen in der CDU. Ein gutes oder sehr gutes wirtschaftspolitisches Profil bescheinigten 78 Prozent der Befragten der FDP, aber nur 57 Prozent der CDU/CSU. Sehr gering sind die Werte für die Grünen (13 Prozent), AfD (acht Prozent) und SPD (fünf Prozent).

„Ich kann der Union nur dringend raten, Umweltpolitik nun nicht als Heilsbringer zu betrachten“, warnte Generalsekretär Wolfgang Steiger. Es sei ein strategischer Fehler gewesen, dass die CDU für ihren wirtschaftspolitischen Flügel keine „Gesichter“ habe. „Viele sehen in Friedrich Merz ein solches Gesicht“, sagte Steiger mit Blick auf den bei der Wahl des CDU-Vorsitzenden unterlegenen Merz.

An der Umfrage des Meinungsforschungsinstituts dimap nahmen rund 3000 Firmen teil.

Mehr: Die Zeit der „Großen Koalitionen“ ist vorüber – auf europäischer Ebene wie auf nationaler. Diese Erkenntnis eröffnet neuen Gestaltungsspielraum.

  • rtr
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