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Umfrage Coronakrise zwingt Kommunen zur Digitalisierung

Die Krise hat vielen Kommunen gezeigt, wie wichtig die Digitalisierung ist. Der Branchenverband Bitkom lobt Hamburg und Darmstadt dabei als Vorbilder.
02.12.2020 - 11:05 Uhr Kommentieren
54 Prozent der Kommunen planen, ihr Digitalbudget 2021 aufzustocken, 34 Prozent gehen von konstanten Beträgen aus. Quelle: obs
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54 Prozent der Kommunen planen, ihr Digitalbudget 2021 aufzustocken, 34 Prozent gehen von konstanten Beträgen aus.

(Foto: obs)

Berlin Die Coronavirus-Pandemie führt zwangsweise zu einem Digitalisierungsschub bei den hier bislang oft rückständigen Kommunen. „Die Krise hat gezeigt, was plötzlich alles geht, wenn es nur muss“, sagte Bernhard Rohleder vom Technologieverband Bitkom am Mittwoch.

„Die Digitalisierung ist weder Spielerei noch Luxus, sondern ein Pflichtprogramm für den gesamten öffentlichen Sektor.“ Aus einer repräsentativen Umfrage unter Bürgermeistern aus 623 Kommunen geht hervor, dass 96 Prozent der Gemeinden die Digitalisierung mittlerweile als Chance sehen und nur ein Prozent als Risiko.

54 Prozent der Kommunen planen, ihr Digitalbudget 2021 aufzustocken, 34 Prozent gehen von konstanten Beträgen aus. Die Bürgermeister müssten das Thema aber auch immer zur Chefsache machen, sonst werde sich nichts ändern, sagte Gerd Landsberg vom Deutschen Städte- und Gemeindebund.

Außerdem sei der Gesetzgeber gefragt. „Wir brauchen eine digitale Identität.“ Dann könnten viele Behördengänge künftig wegfallen. In der Pandemie stünden vor allem Gesundheitsämter und Ordnungsbehörden unter Druck, ergänzte Landsberg.

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    Die Kommunen seien auf Bund und Länder angewiesen, um in die Digitalisierung investieren zu können. Um hier deutlich voranzukommen, seien sicherlich zweistellige Milliardenbeträge nötig. Entscheidend sei aber eine dauerhafte Finanzierung.

    Mehrheit ohne Digitalstrategie

    Laut Umfrage sehen sich 61 Prozent der Kommunen bei der Digitalisierung selbst als Nachzügler, 29 Prozent schreiben sich eine Vorreiterrolle zu. Sieben Prozent geben an, den Anschluss verpasst zu haben.

    Laut Bitkom-Lobbyist Rohleder sind unter anderem Hamburg und Darmstadt sehr weit. Daran sollten sich andere Gemeinden orientieren. Die Mehrheit der Kommunen hat bislang keine Digitalstrategie, erarbeitet aber momentan eine.

    Jede fünfte Gemeinde sieht keinen Sinn in einer Digitalstrategie, das sind vor allem kleinere Kommunen mit weniger als 5000 Einwohnern. Als Hemmnisse werden besonders fehlende Finanzmittel und fehlendes Wissen genannt.

    Mehr: Kommentar: Deutschland muss bei der digitalen Schulbildung nachsitzen

    • rtr
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