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Umfrage Deutsche beurteilen Vereinigte Staaten von Europa skeptisch

Ursula von der Leyen (CDU) hat die Gründung der Vereinigten Staaten von Europa vorgeschlagen. Eine Umfrage von "Zeit-Online" ergab: Nur rund ein Drittel der Befragten sind dafür.
4 Kommentare
Die Vereinigten Staaten von Europa wollen nur rund 35 Prozent. Quelle: ap

Die Vereinigten Staaten von Europa wollen nur rund 35 Prozent.

(Foto: ap)

HamburgDer Vorstoß von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) zur Gründung der Vereinigten Staaten von Europa stößt einer Umfrage zufolge auf Skepsis. Nur 35 Prozent der Befragten sprachen sich in einer am Freitag von „Zeit Online“ veröffentlichten Erhebung für einen europäischen Bundesstaat aus. 43 Prozent lehnten ihn ab. In Frankreich gab es der Umfrage zufolge mehr Zustimmung: 44 Prozent der Befragten waren für einen Bundesstaat, 35 Prozent dagegen. Die Briten lehnten ihn mit 64 Prozent deutlich ab.

In allen drei Ländern sprach sich eine Mehrheit der Befragten dafür aus, dass die Kompetenzen in finanz-, steuer- und wirtschaftspolitischen Fragen im Falle eines künftigen Bundesstaats bei den einzelnen Mitgliedsländern bleiben sollten. In einem Interview mit dem „Spiegel“ hatte von der Leyen gesagt: „Mein Ziel sind die Vereinigten Staaten von Europa - nach dem Muster der föderalen Staaten Schweiz, Deutschland oder USA.“ Die Umfrage wurde im Auftrag von „Zeit Online“ vom Institut YouGov vorgenommen.

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4 Kommentare zu "Umfrage: Deutsche beurteilen Vereinigte Staaten von Europa skeptisch"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • "Vereinigte Staaten von Europa"...

    ...klar, mit Portugal als Kalifornien und Griechenland als Florida.

    Aber aus dem Munde derer von der Leyen natürlich mal wieder ein einzigartige - wie gewohnt leere und tricksige - Worthülse.

    Das Prinzip "Unbenennung des Problems" hat schließlich Methode in Berlin!

    Offenbar sind bei der durchgeknallten Ministerin Hunderte von Milliarden Euro für Schuldenmacher in Banken und Regierungen im Ausland vorhanden, während unsere Kinder mit einem 10-Euro-"Bildungsgutschein" abgespeist werden.

    Daran erinnert sei, dass die USA über 100 Jahre(!) und einen fürchterlichen Bürgerkrieg benötigte, um halbwegs zur Union zusammenzuwachsen. Dabei standen sie in ihrer Mentalität und Sprache weit enger zusammen als in Europa, Kultur, Tradition und "Revieranspruch" waren nicht in Jahrtausenden gewachsen.

    Ich fürchte, die Menschen hierzulande wird ein solches "Fernziel" nicht besonders verlockend....

  • Der entscheidende Unterschied zu genannten Beispielen ist die fehlende einheitliche Kultur. Oder wäre der Italiener bereit, für den in Deutschland lebenden Hartz-IV-Nicht-EU-Mitbürger zu zahlen?

  • Wenn es einen Fortschritt geben soll in den verschiedensten Bereichen, müssen die USE kommen. Für mich deuten die Umfragen eher auf eine kommende Bereitschaft der Europäer hin, anstatt auf einen Boykott der Bevölkerung für diese Sache(exklusive Großbritannien).

  • Um europäische Interessen durchzusetzen wäre es gut, die Vereinigten Staaten von Europa zu haben. Aber können sich die Europäer auf europäische Interessen einigen?

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