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Umfrage Laschet überzeugt die ältere Generation

Von Armin Laschet, Kanzlerkandidat der Union, fühlt sich die wichtige Wählergruppe der Älteren am besten vertreten. Vizekanzler Olaf Scholz steht auf dem zweiten Platz. Annalena Baerbock, Kandidatin der Grünen, liegt abgeschlagen hinten.
05.07.2021 - 04:00 Uhr 2 Kommentare
Der Kanzlerkandidat der Union im Einsatz: Armin Laschet nach der Klausurtagung zur Verabschiedung des Wahlprogramms Quelle: dpa
Kanzlerkandidat der Union

Armin Laschet, CDU-Kanzlerkandidat, CDU-Bundesvorsitzender und Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, verlässt die Klausur der Spitzen von CDU und CSU zur Verabschiedung mit der Vorstellung des Wahlprogramms für die Bundestagswahl. Foto: Kay Nietfeld/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

(Foto: dpa)

Es ist ein Thema, bei dem alle Politiker in Deckung gehen. Als kürzlich von Ökonomen die Debatte um eine längere Lebensarbeitszeit angestoßen wurde, versicherten die Spitzenpolitiker schnell: Mit ihnen wird es kein späteres Renteneintrittsalter geben.
Die Rente würden alle Parteien gern aus dem Wahlkampf weitgehend heraushalten.

Ein paar allgemeine Versprechen finden sich in den Programmen, die Beiträge sollen stabil bleiben, das Rentenniveau auch. Auf die heikle Frage, wie das Rentensystem langfristig finanziert werden kann, wird aber eher mit vagen Lösungen reagiert.

Der Grund ist einfach: Rentner sind eine große Wählergruppe. Die ältere Generation ist der jüngeren zahlenmäßig überlegen. Entsprechend wichtig ist es für Politiker, sich mit ihr gutzustellen.

Das gelingt derzeit dem Kanzlerkandidaten der Union, Armin Laschet, am besten. Das zeigt eine repräsentative Umfrage von Civey für das Handelsblatt. Bei der Frage, welcher Politiker sich vor allem für die ältere Generation einsetzt, liegt Laschet vorn.

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    Eine Mehrheit von 51,5 Prozent bescheinigt ihm, die Anliegen der Älteren zu vertreten. Auf Platz zwei folgt SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz. Bei ihm liegt der Zustimmungswert bei 46,7 Prozent. CSU-Chef Markus Söder kommt auf 45,9 Prozent.

    Kanzlerkandidatin Baerbock punktet stärker bei jüngerer Generation

    Damit bilden Laschet, Scholz und Söder das Spitzentrio. Im Ergebnis liegen sie recht nahe beisammen, während alle anderen abgefragten Politiker mit Abstand folgen. Platz vier nimmt Jens Spahn mit 29,9 Prozent ein – vor Christian Lindner mit 25,3 Prozent.

    Schlusslicht in der Umfrage ist Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock, die auf 20,6 Prozent kommt. Ihr Wert ist damit spiegelbildlich zur vorherigen Civey-Umfrage. Bei der wurde gefragt, wer sich besonders für die junge Generation engagiert.

    Hier stand Baerbock mit 49,2 Prozent auf Platz eins. Offenbar attestieren viele Befragte der Grünen-Kandidatin, dass sie sich mit dem Fokus auf Klimaschutz besonders für die Belange junger Menschen einsetzt.

    Interessant ist, wie unterschiedlich Jüngere und Ältere jeweils auf die Frage antworten, wer sich für die ältere Generation einsetzt: So sind beispielsweise 59,8 Prozent der 18- bis 29-Jährigen bei Laschet der Ansicht, dass der CDU-Chef sich besonders für die Älteren einsetzt. Von den über 65-Jährigen sagen das nur 48,8 Prozent.

    Bei Söder fällt der Wert in beiden Altersgruppen ungefähr gleich hoch aus. Scholz überzeugt bei dieser Frage mehr Ältere als Jüngere. Bei Baerbock denken nur 16,4 Prozent der über 65-Jährigen, dass sie sich für die Älteren einsetze. Von den 18- bis 29-Jährigen bescheinigen ihr das immerhin noch 21,6 Prozent.

    Entscheidend im Wahlkampf dürfte aber vor allem der Anteil der über 65-Jährigen sein, die jeweils von einem Kandidaten sagen, er setze sich für sie ein. Hingegen könnte eine große Zustimmung der jüngeren Generation in dieser Frage eher als kritisch ausgelegt werden.

    Mehr: Sonntagsfrage: Abwärtstrend für Grüne hält an – Baerbock verliert deutlich an Zustimmung

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    2 Kommentare zu "Umfrage: Laschet überzeugt die ältere Generation"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Mich überzeugt mit 81 Jahren keiner der Kandidaten.
      Die CDU/CSU haben mit der SPD eine Diskriminierung der Fremdrentner gegenüber den Ostdeutschen geschaffen und seit 20 Jahren dies nicht aufgelöst. Für die nächste Legislaturperiode wird etwas versprochen, aber längst nicht für Alle Fremdrentner, und gleichzeitig zusätzliche Bedingungen gesetzt. Die warten doch Alle auf mein Ableben...
      Für die Grünen existiert die Gruppe gar nicht in den Planungen.
      Der Rest der Parteien hat keinen nennenswerten Einfluss von max. 10%.
      Wahrscheinlich werde mich enthalten bei der Wahl....

    • Naja, von Überzeugung durch Herrn Laschet kann ja wohl nicht ernsthaft die Rede sein.
      In meinen Augen (ältere Wählergruppe) gibt es bei allen 3 Parteien keinen überzeugenden Kandidaten-/innen. Nach der bleiernen Merkel-Zeit fehlt mir da eine wirkliche Führungskraft, die das Land nach vorne bringt und in seinem Team Spitzenleute integriert.

      Ich mache mir da schon Sorgen um meine Kinder, wenn das so weitergeht und nur Floskeln und Plattitüden ausgetauscht werden.

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