Umfrage Mehrheit gegen Familiennachzug von Flüchtlingen

Eine Mehrheit der Deutschen spricht sich einer Umfrage zufolge gegen den Familiennachzug von Flüchtlingen aus. Insgesamt sähen 55 Prozent den anhaltenden Zuzug von Flüchtlingen als Risiko.
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Umfrage : Mehrheit gegen Familiennachzug von Flüchtlingen Quelle: Swen Pfödpa
Familienzusammenführung

Flüchtlinge mit subsidiärem Schutzstatus können ihre Familien nicht nachholen: Der Familiennachzug ist für sie noch bis zum nächsten Jahr ausgesetzt.

(Foto: Swen Pfödpa)

BerlinDie Bundesbürger sind einer Umfrage zufolge mehrheitlich dagegen, dass Flüchtlinge ihre Familien nach Deutschland nachholen dürfen. Lediglich 23 Prozent seien dafür, ergab eine Erhebung des Institutes für Demoskopie Allensbach, wie die „Wirtschaftswoche“ am Freitag vorab berichtete. Demnach sieht auch eine Mehrheit der SPD-Anhänger den Familiennachzug kritisch. Insgesamt sähen 55 Prozent den anhaltenden Zuzug von Flüchtlingen als Risiko. „Die Politik schätzt hier teilweise nach wie vor die Stimmungslage falsch ein“, wurde Allensbach-Geschäftsführerin Renate Köcher zitiert.

Bislang ist der Nachzug von Familienmitgliedern für Flüchtlinge mit eingeschränktem (subsidiärem) Schutzstatus ausgesetzt. Die entsprechende Regelung läuft Mitte März aus. Die Union setzt sich dafür ein, den Nachzug weiter zu verbieten. Viele SPD-Politiker sind dagegen. Bei den anstehenden Gesprächen über eine erneute große Koalition könnte sich das Thema zu einem Knackpunkt entwickeln.

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13 Kommentare zu "Umfrage : Mehrheit gegen Familiennachzug von Flüchtlingen"

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  • Herzlichen Dank für Ihre wohlgesonnene moralische Unterstützung, Herr Spiegel.

    Auf der Suche nach Widerlegung hatte ich aber mehr auf Fakten gehofft. Heftiges Nachdenken führt mich dabei leider nicht weiter. Das habe ich schon selbst versucht


    Das ist eine Frage, Herr Spiegel, deren Beantwortung, wenn die denn konkret und umfassend sein soll, das ganze Wochenende und sogar erst im nächsten Jahr beantwortet werden kann und sollte.

    Dennoch ein Schuss aus der Hüfte:

    Merkel hat meiner unmaßgeblichen Meinung nach durch Stasi-Seilschaften nach der Wende zum richtigen Zeitpunkt mit den richtigen Informationen die CDU übernommen. Von da an war der Weg zur Kanzlerschaft nur noch eine Frage der Zeit. Was deren „Fähigkeiten“ angeht, scheint es nicht so weit damit zu sein. Den ersten Fehler leistete die sich nach der Wende, als sie dort den Vorläufern der Grünen beitrat. Vermutlich hat eine übergeordnete Stelle dann sofort auf den Fehler aufmerksam gemacht, denn so wie ich weiß, dauerte dieser Fehltritt in eine falsche Partei nur 1 Tag.

    Das ist jedenfalls meine favorisierte Meinung. Es gibt andere Meinungen, wie der UN-Plan usw., die theoretisch natürlich auch alle möglich sein können.

    Ihre Frage zur Geisteskraft ist sicher richtig gestellt – vor allem wenn man die vielen Fehler denkt, die man sich als Plan schwerlich vorstellen kann. Verschwörungstheoretiker können das sicher.

    Tja – wer hat sich das Alles ausgedacht, fragen Sie?

    Soeben kommt mir da so eine Art erleuchtende Antwort. Also – nach meiner Vorstellung ist das von gewissen Leuten mit der Merkel in Sachen Umsturz in der CDU und anschließender Machtergreifung geplant. Nicht planen konnten diese Herrschaften, dass Merkel so viele Fehler im Amt macht – wer kann das schon über Jahrzehnte? Und dann noch bei einer damals jungen Merkel – wie kann man da ahnen, wie die sich über die Jahrzehnte entwickelt und ihren Kopf durchsetzt?

    Sagen wir mal so – dahinter stehen Leute, deren Plan in die Hose gegangen ist.

  • Herzlichen Dank für Ihre wohlgesonnene moralische Unterstützung, Herr Spiegel.

    Auf der Suche nach Widerlegung hatte ich aber mehr auf Fakten gehofft. Heftiges Nachdenken führt mich dabei leider nicht weiter. Das habe ich schon selbst versucht :)

  • Herr Kabus, vielleicht fällt Ihnen ein wer das Alles inszeniert, die Regierung ist doch erwiesener maßen unfähig. Seit Jahren wird doch "Europa" sabotiert und die EU hofiert also eine Angelegenheit die mit Sicherheit scheitert. In der Mitte ist stehts Frau Dr. Merkel. Diese Dame hat aber nie die Geisteskraft derart weit zu denken also die Frage, wer hat sich das Alles ausgedacht ?

  • Herr Peer Kabus, trotzt heftigen Nachdenkens kann ich Sie nicht widerlegen. Alles weißt darauf hin, daß die Gerichtsurteile Teil einer Inszenierung ist.

  • Aber wo Sie den auch mir bekannten Fall in Berlin ansprechen, kommt mir da so ein Gedanke, der sich nicht so leicht verdrängen lässt. In Berlin ist bei der politischen Führung nicht auszuschließen, dass es sich um ein inszeniertes Schauspiel handelt, um ein gewünschtes Ergebnis und damit Narrenfreiheit zu erreichen.

    Denn eine Berufung hat man nicht einmal ansatzweise erwogen. Stattdessen wurde eiligst eine Umsetzung verkündet. Bitte widerlegen Sie mich mit meinen Unterstellungen, Herr Spiegel.

  • Aber Herr Spiegel. Heute sind sie aber wieder mal etwas sehr spitzfindig.

    Ich versuch mal auf der Ebene zu kontern: Ihrem Gedanken folgend, dass es keine deutsche Straftaten gegen „Flüchtlinge“ gibt, meine ich, dass es demzufolge auch kein deutsches Urteil zugunsten eines Minderjährigen geben kann, wenn der erwachsen ist. Also Alter prüfen und wenn falsch, dann gilt das Urteil eben nicht.

    Und Ihre spitzfindige Abstellung auf den „Haupternährer“ verkennt vielleicht, dass der Junge sozusagen als Familienoberhaupt die Rolle des Haupternährers übernommen hat, indem er dafür sorgt, dass die Haupternährung der Sippe halt durch unsere Steuergelder gesichert wird.


    Zusätzlich ist die Politik unserer Führerin zu berücksichtigen, wonach wir vor Ort Hilfe leisten sollen. Das könnte konkret so erfolgen, als man aus dem Herkunftsland den ursprünglichen Haupternährer kommen lässt und so dort eine neue Arbeitsstelle für Arbeitslose schafft.

    Sie sehen – es gilt viel zu berücksichtigen.

    Wer wie Sie und ich z. B. die Kosten berücksichtigt, die uns diese Art von Vor-Ort-Hilfe beschert, versteht sicherlich einiges mehr und wäre geeignet, im Kanzleramt einzuziehen. Viel bedarf es in der heutigen Zeit dazu ja nun leider an Qualität nicht mehr viel.

  • Herr Kabus, in Sachen Alter glaubt doch niemand mehr etwas aber daß ein 16 jähriger seine Familie nach ziehen lassen kann, ist doch ein Fall von Schwachsinn der nur in Deutschland vor kommt. Der 16 jährige ist doch kein Haupternährer, wie das so schon heißt. Das Urteil macht es doch in jedem Falle möglich Nachzug zu verlangen. Jeder Gast kann ab jetz Nachzug verlangen, das sind im Grunde Millionen von neuen Gästen. Ein Urteil und ein weiterer Milliarden Schaden alles geplant und gegen jeden Europäer.

  • Mich tröstet, dass spätestens nach 7 Mrd. weiteren Migranten incl. Verwandtennachzüglern zunächst keine weiteren mehr kommen wollen, müssen, können.

  • Die Frage ist, Herr Spiegel, ob der überhaupt 16 ist. Wissen Sie, ob das Alter des "Jungen" fachspezifisch geprüft wurde?

    Mein Vertrauen in das "Alter" solcher "Minderjähriger" ist nicht nur wegen der üblichen Geburtstagangabe 01.01.1999 bei der Einreise erschüttert. Vor Gericht wird so etwas manchmal sogar geprüft - mit erstaunlichem Erkenntnisgewinn.

  • ..auf den Fall eines "16-jährigen Flüchtlings" mit sogenanntem subsidiären Schutz, dem ein Berliner Gericht den Nachzug seiner Eltern gestattet hatte.....unglaublich, ein 16 jähriger
    Wenn jemand so etwas liest, dann greift der sich an den Kopf und ist gegen den Nachzug, wer das vorher nicht war. Jede Wette, jetzt kreiert das System ein Urteil nach den anderen für den Zuzug.

    Nach § 4 Abs. 1 AsylG sind Personen, denen ein ernsthafter Schaden wie die Verhängung oder Vollstreckung der Todesstrafe, Folter oder unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Bestrafung oder eine ernsthafte individuelle Bedrohung des Lebens oder der Unversehrtheit einer Zivilperson infolge willkürlicher Gewalt ...

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