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Umfrage Saarländer sorgen sich am meisten um die Zukunft, Sachsen und Thüringer am wenigsten

Nur 14 Prozent der Deutschen erwarten eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage. Jeder Zweite glaubt dagegen, dass sich die Situation verschlechtert.
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Die Hälfte der Menschen rechnet mit einer Verschlechterung der Lage. Quelle: dpa
Innenstadt von Leipzig

Die Hälfte der Menschen rechnet mit einer Verschlechterung der Lage.

(Foto: dpa)

Berlin Die Hälfte der Bürger (50 Prozent) rechnet einer Umfrage zufolge damit, dass sich die wirtschaftliche Lage in Deutschland in den kommenden Jahren verschlechtern wird. Nur 14 Prozent der Befragten im „Trendbarometer“ im Auftrag von RTL und n-tv erwarten dagegen eine Verbesserung. 34 Prozent rechnen nicht mit einer Veränderung. Große regionale Unterschiede zeigt die am Montag veröffentlichte Forsa-Umfrage bei den Erwartungen für die Entwicklung der Wirtschaft im eigenen Bundesland – am positivsten fallen die Einschätzungen dabei in Sachsen und Thüringen aus.

In diesen Ländern, in denen im September und Oktober die Landtage neu gewählt werden, gibt es mehr optimistische Einschätzungen als pessimistische: In Sachsen rechnen 30 Prozent der Befragten damit, dass die wirtschaftlichen Verhältnisse im Freistaat sich in den kommenden Jahren verbessern, eine Verschlechterung erwarten 26 Prozent. In Thüringen rechnen 29 Prozent mit einer positiven Entwicklung in ihrem Bundesland, knapp ein Viertel (24 Prozent) äußerte eine negative Einschätzung.

Besonders negativ fallen die wirtschaftlichen Erwartungen im Saarland aus: Dort rechnen nur 11 Prozent mit einer Verbesserung, 64 Prozent mit einer Verschlechterung. Darauf folgt Nordrhein-Westfalen, wo 10 Prozent mit einer Verbesserung rechnen und 54 mit einer Verschlechterung. In Rheinland Pfalz gibt es mit 9 Prozent den niedrigsten Anteil von Menschen, die eine Verbesserung der Lage erwarten.

Die Einschätzung für ganz Deutschland fällt dagegen laut Forsa in allen Bundesländern ähnlich aus – Bremen ausgenommen, das bei der Umfrage nicht berücksichtigt wurde. „Die Ergebnisse zeigen, wie stark im Bewusstsein vieler Bürger das Gefühl verankert ist, dass in Deutschland noch lange keine gleichen Lebensverhältnisse in allen Regionen vorzufinden sind“, sagte Forsa-Chef Manfred Güllner der Mediengruppe RTL.

Für die Umfrage befragte Forsa vom 25. Juni bis 11. Juli insgesamt 7930 Menschen – jeweils etwa 500 in jedem Bundesland außer Bremen.

Mehr: Ifo: Arbeitskräftemangel bremst das Wirtschaftswachstum um die Hälfte.

  • dpa
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2 Kommentare zu "Umfrage: Saarländer sorgen sich am meisten um die Zukunft, Sachsen und Thüringer am wenigsten"

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  • Wie man mit einer Umfrage zur Einschätzung von Zukunftsaussichten zur Aussage gelangt, daß " ... im Bewusstsein vieler Bürger das Gefühl verankert ist, dass in Deutschland noch lange keine gleichen Lebensverhältnisse in allen Regionen vorzufinden sind“, erschließt sich nicht. Ich kann daraus nur Unterschiede in der Nörgeligkeit erkennen, die in westlichen Bundesländern höher zu liegen scheint.

  • "Für die Umfrage befragte Forsa vom 25. Juni bis 11. Juli insgesamt 7930 Menschen – jeweils etwa 500 in jedem Bundesland außer Bremen."
    Warum wurde in Bremen niemand befragt; die Befragung ist damit unvollständig. Das Ergebnis aus Bremen, dem wirtschaftlichen deutschen Schlusslicht, wäre schon interessant gewesen.

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