Umfrage Sarrazin-Partei würde auf Anhieb 26 Prozent einfahren

Der wegen seiner Thesen zur Ausländer- Integration umstrittene Thilo Sarrazin kann einer repräsentativen Umfrage der Universität Mannheim zufolge mit größerem Zuspruch rechnen als bislang angenommen. Für jeden vierten Wähler in Deutschland wäre eine rechtspopulistische Sarrazin-Partei grundsätzlich wählbar, teilte die Hochschule am Dienstag in Mannheim mit.
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HB MANNHEIM. In einer ähnlichen Befragung Anfang September durch das Meinungsforschungsinstitut Emnid hatte fast jeder fünfte Deutsche angegeben, sich die Wahl einer solchen Partei vorstellen zu können.

Das an der Mannheimer Universität angesiedelte Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES) hatte eigenen Angaben zufolge 1000 Menschen befragt. Für 26 Prozent aller Befragten wäre demnach eine sogenannte "Sarrazin-Partei" demnach grundsätzlich wählbar. Bislang kamen Erhebungen auf ein Potenzial von rund 18 Prozent.

Wie kommen diese unterschiedlichen Zahlen zustande? Mit den gängigen Instrumenten der Demoskopie sei Sarrazins Wählerpotenzial kaum verlässlich messbar, erklärte der Politikwissenschaftler Thorsten Faas: "Die Frage, ob man Sarrazin wählen würde, ist ähnlich sensibel wie die, ob Barack Obamas Hautfarbe Einfluss hatte auf den Ausgang der US-Präsidentschaftswahl." Bei emotional aufgeladenen und vorbelasteten Themen sei die Gefahr groß, dass sich in den Antworten von Befragten Vorurteile und Ressentiments, aber auch wahrgenommene politische Korrektheit widerspiegeln. Um dies zu vermeiden und beispielsweise sozial als erwünscht geltende Antworten auszuschließen, griff Faas auf eine innovative Methode zurück.

"Wir nannten 500 repräsentativ ausgewählten Menschen eine Liste mit einigen bekannten Politikern inklusive Sarrazin. 500 andere, ebenfalls repräsentativ ausgewählte Menschen, bekamen diese Liste ohne Sarrazin", erläutert Faas. "Dann fragten wir nicht etwa, wem die Menschen ihre Stimme geben würden, sondern lediglich, welche Anzahl an Parteien auf beiden Listen als grundsätzlich wählbar angesehen wird."

Das Ergebnis: Die Befragten, die Sarrazin auf der Liste hatten, gaben im Schnitt 1,83 Parteien an, die für sie wählbar sind. Die Gruppe der Befragten ohne Sarrazin fand dagegen im Schnitt nur 1,57 Parteien wählbar. Die Differenz von 0,26 könne nur auf Sarrazin zurückgeführt werden, so Faas: Dessen Wählerpotenzial liege folglich bei 26 Prozent.

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  • Sehr geehrter Herr Sarrazin, Sie sind Salman Rushdie Deutschlands!
    Weiter so!!!

  • Meine Stimme hätte er auch!
    Und sehr zum bedauern der politisch korrekten Gutmenschen gehöre ich keinen Stammtisch an. Es sollte den Realitätsverdrehern der deutschen Medienlandschaft doch mal zu Denken geben, wenn hier haufenweise Leute mit Uni-Abschluss und wirtschaftswissenschaftlicher Vorbildung sagen: Der Mann hat recht!

  • ich hoffe inständig, dass sich Dr. Thilo Sarrazin zu diesem Schritt entschließt! "Die Freiheit" schafft zur Zeit in berlin für ein solches Vorhaben die parteilichen Strukturen.

  • Wenn man bedenkt, dass noch ein gehöriger Prozentteil dazugerechnet werden kann, derer die sich aktuell noch von der p.c. gesteuerten Meinungsmaschinerie - welche jegliche Partei rechts der Union in der öffentlichen Wahrnehmung für unwählbar darstellt - noch einschüchtern lässt, sind 26 % Prozent gewaltig!

  • @ tommel

    ....... na dann gute Reise!....... am besten Sie bieten gleich noch eine Mitfahrgelegenheit für Gleichgesinnte oder Heimreisende an!

  • @tommel

    Sie haben leider recht. Aber die anderen Parteien
    sind schuld daran.

  • eine sarazinpartei ist das letzte was deutschland benötigt. damit wird nur der radikalismus auf eine politische ebene gebracht. wenn der deutsche michel sowas wirklich will, verlasse ich auf jeden fall das land und ziehe gen süden.

  • Alle Parteien,welche Sarrazin bekämpfen, werden meine Stimme sicher nicht bekommen!

  • DAs Potenzial liegt weit über 27%. Nur Herr Sarrazin wird das nicht mehr aushalten. Würden die Medien ihn doch zum neuen Hitler und/oder Goebbels machen. Hugenberg hat Hitler in den 30er gemacht. Die gesammelte Medienmacht bertelsmann/ Holzbrink / Gruner...... werden alles tuen, damit ihre Pfründe nicht gefährdet werden.

  • Ein Lehrstück für unsere Politiker, die meinten, mit
    den eingeschliffenen Mitteln der "Political Correctness"
    mittels der ihnen blind vertrauenden, weil karriere-
    orientierten Presse das Volk vom eigenen Denken abhalten
    zu können. Nicht jeder, der in Sarrazins Gedanken
    die eigenen, bisher unterdrückten, wiederfindet, ist
    ein "Rechter", ein Nazi gar. Wichtig ist. daß wieder
    bewegung in die erstarrten Denkwelten kommt, daß eine
    offene und breite Diskussion stattfindet. Dafür sollte
    man Thilo Sarrazin das bundesverdienstkreuz verleihen,
    statt ihn überall hinauszuwerfen und zu befehden.
    Wenn 26 Prozent ihn wählen würden, zeigt das doch an,
    daß die "Volksparteien" des Volks verlustig gehen,
    und dem kann man nicht durch "Denkverbote" gegensteuern,
    sondern nur durch offene demokratische Auseinandersetzung
    ohne Herabwürdigung der Gegenseite à la beckmann.

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