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Umfrage SPD auf tiefstem Stand seit Schulz-Nominierung

Die Union weitet ihren Vorsprung gegenüber der SPD im Bund einer Umfrage zufolge aus. Bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen zeichnet sich unterdessen eine hohe Wahlbeteiligung ab.
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Endspurt in NRW – so sind die Chancen der Parteien

Berlin/Düsseldorf Bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen gaben bis zum Mittag nach Mitteilung des Landeswahlleiters nach Stichproben rund 34 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab. Das waren deutlich mehr als bei der Landtagswahl 2012, wo bis mittags 29 Prozent gewählt hatten.

Im bevölkerungsreichsten Bundesland sind noch bis 18.00 Uhr mehr als dreizehn Millionen Menschen zur Stimmabgabe aufgerufen. Die Wahl gilt auch als letzter und zugleich wichtigster Stimmungstest vor der Bundestagswahl im September, in der sich für die CDU-Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihr SPD-Herausforderer Martin Schulz gegenüberstehen. Den Umfragen zufolge ist eine große Koalition der beiden Parteien in NRW wahrscheinlich. Offen ist aber, wer die Regierung führt. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) und Herausforderer Armin Laschet (CDU) lagen in Erhebungen zuletzt in etwa gleichauf.

Der Einzug der AfD gilt als ebenso wahrscheinlich wie der Abschied der Piraten-Partei aus dem letzten Landesparlament. Die FDP könnte mit ihrem Spitzenkandidaten Christian Lindner dritte Kraft werden.

Schulz sagte bei seiner Stimmabgabe in Würselen, Landtagswahlen hätten zwar immer einen stimmungsbildenden Charakter, am Ende seien sie aber Abstimmungen über das jeweilige Bundesland. Amtsinhaberin Kraft widersprach dem Eindruck, ein nachlassender „Schulz-Effekt“ könne sie den Wahlsieg kosten. Sie sei zuversichtlich, nachdem die SPD bis zuletzt gekämpft habe. CDU-Spitzenkandidat Armin Laschet sagte, es gebe eine reale Chance auf einen Sieg seiner Partei.

In einer am Sonntag veröffentlichten Umfrage weitet die Union ihren Vorsprung gegenüber der SPD im Bund aus. Im Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Emnid für „Bild am Sonntag“ erhebt, verbessern sich CDU und CSU um einen Zähler und erreichen 37 Prozent. So stark waren CDU/CSU zuletzt im Januar. Die SPD verliert dagegen einen Punkt und kommt auf 27 Prozent. Für die Partei ist das der schlechteste Wert, seit Martin Schulz im Januar zum Kanzlerkandidaten ausgerufen wurde.

Jeweils einen Punkt zulegen können Linke (zehn Prozent) und Grüne (acht Prozent). Die AfD büßt einen Zähler ein und erreicht acht Prozent. Die FDP liegt wie in der Vorwoche bei sechs Prozent. Für den Sonntagstrend hat Emnid zwischen dem 4. und 10. Mai 1873 Personen befragt.

  • rtr
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