Umfrage SPD rutscht weiter ab, Linke drittstärkste Kraft

Die SPD fällt in Umfragen weiter ab und verliert im Vergleich zur Vorwoche weitere Wähler. Die Sozialdemokraten liegen mit ihrer Beliebtheit wieder auf dem Niveau von Ende Januar – vor der Nominierung von Martin Schulz.
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Der SPD-Kanzlerkandidat muss im direkten Vergleich mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel ebenfalls zurückstecken. Quelle: dpa
Martin Schulz

Der SPD-Kanzlerkandidat muss im direkten Vergleich mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel ebenfalls zurückstecken.

(Foto: dpa)

BerlinDie Sozialdemokraten rutschen in der Wählergunst weiter ab. Dem am Mittwoch veröffentlichten „Stern-RTL-Wahltrend“ zufolge verliert die SPD einen Prozentpunkt im Vergleich zur Vorwoche und fällt auf 23 Prozent. Damit liegt die Partei je nach Umfrageinstitut in etwa auf dem Niveau, das sie vor der Nominierung von Martin Schulz als SPD-Kanzlerkandidat Ende Januar hatte.

CDU/CSU verbessern sich hingegen um einen Prozentpunkt auf 39 Prozent. Die Linke gewinnt zwei Prozentpunkte hinzu und wird mit 10 Prozent zweistellig. Damit wäre sie drittstärkste Kraft im Bundestag. FDP und Grüne kommen jeweils auf acht Prozent, die AfD liegt wie in den Wochen zuvor bei sieben Prozent.

Im direkten Vergleich mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) muss SPD-Kanzlerkandidat Schulz der Umfrage zufolge ebenfalls zurückstecken: Wenn sie den Kanzler direkt wählen könnten, spräche sich mehr als die Hälfte (53 Prozent) für Merkel aus. Schulz fällt in der Wählergunst hingegen auf 22 Prozent und verliert im Vergleich zur Vorwoche einen weiteren Prozentpunkt.

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19 Kommentare zu "Umfrage: SPD rutscht weiter ab, Linke drittstärkste Kraft"

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  • Die Raketen von Schulz, sind in Wahrheit V-Waffen:

    Um-V-erteilen, Um-V-erteilen, Um-V-erteilen, frei in sozialistischer Manier.
    Egal wohin, es kann auch radikal verschwendet werden, hausptsache die deutschen haben es nicht. OK, das war jetzt O-Ton Joschka, aber drauf läuft´s doch in deutschland immer raus, egal wer am Ruder ist.

    :)

  • "Die SPD fällt in Umfragen weiter ab..." - der rote Raffzahneffekt :-)

  • @ Novi Prinz ..."Herr Schulz hält sich zurück . Natürlich hat er noch Raketen auf der Rampe , die er aber erst 10 Tage vor der Wahl zünden wird."
    --------------------------------------------------------------------
    Wohin soll denn die Reise des Herrn Martin Schulz gehen ? Zum Mond oder ins Märchenland ?

  • Man kann es so sehen wie der Gewerkschafter Wetzel:
    "Wer wählt, wird zumindest von demjenigen regiert, den er weniger schlimm findet."

    Insofern finden die Wähler die Kandidatur des Herrn Martin Schulz schlimmer als die Kandidatur von Frau Dr. Merkel, die aufgrund ihrer Politikfehler (Verlorene Griechenland-Kredite, Einladung an alle "Schutzbedürftigen" dieses Planeten etc.) eigentlich keine Wiederwahl verdient hat ------ aber, wie gesagt, "sie ist weniger schlimm als Herr Martin Schulz" !!

  • @Novi Prinz, 21.06.2017, 15:33 Uhr

    "Herr Schulz hält sich zurück . Natürlich hat er noch Raketen auf der Rampe , die er aber erst 10 Tage vor der Wahl zünden wird."

    Wir brauchen keine "Raketen auf der Rampe", egal bei wem, sondern eine d u r c h g ä n g i g stringente Politik!!!

  • Frau Kanosa, wie kommen Sie darauf, dass die die Brüsseler Abgeordneten nicht vom Volk gewählt werden? Mal ganz abgesehen davon, dass das Europ. Parlament seinen Sitz in Straßburg hat.... oder meinen Sie die Kommission? Deren Mitglieder werden in der Tat nicht "vom Volk" gewählt, aber das werden die Minister hierzulande - und auch nirgendwo anders - auch nicht.

  • Herr Schulz hält sich zurück . Natürlich hat er noch Raketen auf der Rampe , die er aber erst 10 Tage vor der Wahl zünden wird. Entschieden und gewonnen wird auf den letzten Metern !

  • Martin Schulz sollte zurück nach Brüssel, das schadet er Deutschland am wenigsten. Und: die Brüssler Abgeordneten werden vom Volk nicht gewählt – nach dem absturz von Schulz auch keine schlechte Lösung für Schulz.
    Übrigens: die SPD schlägt eine Reichensteuer vor. Mittelständler werden mit Sicherheit dieses (Steuer)Geld aus ihren Unternehmen ausschütten. Wäre dieses Geld nicht viel, viel besser in Forschung und Entwicklung, in Sichere Arbeitsplätze, in Abschaffung von Leiharbeitern, in Modernisierung des Betriebes (EDV / Maschinen / Errichtung neuer Produktionsstätten / etc.) und in Zugang zu neuem Märkten investiert. Möchten die SPD wirklich unseren Mittelstand zerstören. Der Mittelstand ist das Rückrad von Deutschland und stellt unendlich viele Mitarbeiter ein! Möchte die SPD den Mittelstand zerstören?

  • Man muss schon sehr gehässig sein, Martin Schulz als Kanzler Kandidaten im harten Wind der Realität sich an seiner Rolle versuchen zu lassen. Schulz, der finanzielle Machenschaften im warmen Nest der undurchsichtigen EU Bürokratie durchziehen konnte, ist in der Nation der Bürger zum Scheitern verurteilt. Vielleicht könnte er n einem von entusiastischen Tagträumern in den Himmel gehobenen EU noch das eine oder andere Ding drehen.
    Ist es nun Sigmar Gabriels Hinterhältigkeit, Schulz ins Rennen gehen zu lassen? oder stecken da andere Konkurrenten innerhalb der SPD ihr Terrain ab?

  • 7% oder nur noch 6%, von wem ist die Rede?
    Können nur die Grünen sein.

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