Umfrage SPD schließt zu Union auf

Die NRW-Wahl gibt der SPD kräftig Rückenwind. Sie liegt erstmals seit langer Zeit fast gleichauf mit der Union, die Verluste einstecken muss. Der Erfolg der FDP in NRW wirkte sich dagegen nicht auf die Umfragewerte aus.
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Der frühere SPD Finanzminister Peer Steinbrück (l-r), der Vorsitzende der SPD, Sigmar Gabriel, und der Fraktionschef der Sozialdemokraten im Bundestag, Frank-Walter Steinmeier. Quelle: dpa

Der frühere SPD Finanzminister Peer Steinbrück (l-r), der Vorsitzende der SPD, Sigmar Gabriel, und der Fraktionschef der Sozialdemokraten im Bundestag, Frank-Walter Steinmeier.

(Foto: dpa)

BerlinDie SPD befindet sich nach ihrem Wahlsieg in Nordrhein-Westfalen auch bundesweit im Aufwind: In einer Umfrage des INSA-Meinungstrends im Auftrag der "Bild-Zeitung" (Dienstagsausgabe) käme die CDU/CSU nur noch auf 33 Prozent der Stimmen (minus ein Prozentpunkt), wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre. Sie läge damit nur noch knapp vor der SPD, die ihr Ergebnis im Vergleich zur Vorwoche um drei Prozentpunkte auf 32 Prozent steigern konnte.

Drittstärkste Kraft würden die Grünen (14 Prozent), gefolgt von den Piraten (acht Prozent, minus ein Prozentpunkt) und der Linkspartei (sechs Prozent). Die FDP käme mit vier Prozent (minus ein Prozentpunkt) nicht mehr ins Parlament.


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14 Kommentare zu "Umfrage: SPD schließt zu Union auf"

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  • ... die Wahlergebnisse der letzten Zeit und auch diese Umfrage sehe ich sehr positiv. Nicht wegen eines Gewinns der SPD oder sonst einer bestimmten demokratischen Partei, sondern ich sehe es mit Befriedigung, dass im Gegensatz zu vielen anderen europäischen Ländern bei uns die radikalen Stimmen keine Schnitte kriegen und aus den Parlamenten gedrängt werden.

    Die "Linke" wird es auch noch schwer haben, in den nächsten Bundestag zu kommen. Ob die Piraten eine Eintagsfliege sind, wird sich auch noch zeigen. Extreme, demokratiefeindliche Positionen vertreten die zum Glück auch nicht.

    Da Deutschland (und Frankreich) gestärkt aus der EURO-Krise hervorgehen werden, sehe ich die nächsten Jahre als goldene Jahre auf uns zukommen. Die hohe Zahl der Beschäftigten, die weitsichtige Umstellung unserer Energieversorgung auf EE, der fast ausgeglichene Staatshaushalt, das wachsende Gespür für soziale Gerechtigkeit (Mindestlohn) ... wenn ich da an die Zeit mit Kohl (dem Kanzler der Währungsunion und des Euro) zurückdenke, fühle ich mich im Deutschland von heute sehr wohl.

  • Und es gibt unter den etablierten Einheitsparteien von CDU,SPD,FDP,Grünen und vermutlich demnächst auch Piraten keine echte Opposition mehr!

    Hinzu kommt, dass man sich einmal darüber Gedanken machen sollte, woher die Parteifritzen das Ergebnis von Sieger und Verlierer schon vor dem Ende der Landtagswahl wussten?
    Ich vermute, dass es bei den Wahlen in Deutschland schon geraume Zeit nicht mehr mit rechten Dingen zugeht!

  • @Gunter
    Vielleicht entscheiden sich die drei tatsächlich für den besseren Kanzlerkandidaten und bitten Frau Kraft zu übernehmen.

    Zwei der Kandidaten sind ohnehin als Schröderianer verbrannt und Gabriel hat auch keine Lust Frau Merkel zu attackieren. Weshalb sollte er auch? Es geht Ihnen allen unter Merkel ganz gut. Wenn sie's ändern wollten, müssten sie arbeiten.

    Frau Kraft könnte schon die Politik mit ihrer ehrlichen, vertrauenswürdigen Art etwas aufmischen. Alles Eigenschaften, die man den dreien für wahr nicht unterstellen kann.

  • Diesem Volk ist echt nicht zu helfen.
    Die wollen noch mehr Euro-Transferunion, noch mehr Steuern zahlen und noch mehr ausgebeutet werden (wenigstens diejenigen, die arbeiten).
    Dass sie für jeden Euro, den die "Kümmerer" ihnen schenken, vorher oder nachher zwei Euro an die Umverteiler-Politiker selber abliefern müssen, scheint den meisten nicht klar zu sein.

  • margrit117888,
    Dein Kommentar ist 1) demokratiefeindlich und 2) aus diesem Grunde gefährlich! Anstatt die Klappe weit aufzureissen und daheim gemütlich vorm Rechner zu sitzen und zu lamentieren (was Du übrigens anderen vorwirfst!) sollte man selbst (politisch) aktiv werden, wenn man was ändern will. Und es ist durchaus nicht egal, welche Partei / Person man wählt - wählen ist nicht "eine Lächerlichkeit erster Klasse" - sondern eher Kommentare wie Deiner!

  • Fakt ist doch, dass Wahlen nur noch lcherlich sind und Geldverschwendung. denn bewirke tun sie nichts mehr.
    Ob und ei Regierugnen gelb-schwarz oder rot-grün heißen oder sonstwie, it völlig egal, denn es sind immer wieder die selben Personen.
    Wahlen in Deutschland sind mittlerweile eine Lächerlichkeit erster klasse
    In anderen Ländern gibt es bei Wahlen ja tatsächlich neue Politiker, bei uns nicht. Also ist es Unsinn

  • Diee Antwort war für Gunter

  • Nein, das werden sie nicht.
    Die Deutschen sind des Nachdenkens nicht mehr sehr mächtig und rennen jedem hinterher,der ihnen alles verspricht, wenn es dann anders kommt, wird zwar gemault, aber das nächste Mal wird wieder so gewählt.
    So lange man den Urlaub noch mittels Dispo finanzieren kann und so den großen Maxe spielen kann, ist für die Bürger die Welt in Ordnung.
    So lange Wahle nach dem Motto stattfinden "ach die ist doch so nett" werden wir keine anderen Verhältnisse kriegen

  • "Zu der Bundestagswahl 2013 werden sich die Wähler an den Sozialabbau und die Mehrwertsteuerlüge der SPD, vom Jahre 2003 sehr gut erinnern."

    Da habe ich keine hoffnung.
    Meiner Ansicht nach reicht das Gehirn der Michel-Wähler dafür nicht aus.
    Da passt nur "Fußball" und "Deutschland sucht den Supertrottel" rein.
    Mit allen anderen Themen sind die Dumm-Wähler restlos überfordert!

  • Seh ich ähnlich; die SPD holt aus meiner Sicht nicht wirklich auf, sondern enttäuschte (ehemalige) CDU-Stammwähler (wie ich auch) wenden sich einfach von Ihrer Partei ab und wählen nicht oder irgendwas.

    Neben Merkel hindern mich allerdings auch Schäuble (v.a.), vdL und Seehofer, das Kreuz ganz oben zu machen.

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