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Umfrage Unterstützung für Corona-Schutzmaßnahmen und Maskenpflicht hält an

Die Ablehnung der Corona-Regeln treibt Menschen auf die Straße und beflügelt Verschwörungstheorien. Doch die Skeptiker sind klar in der Minderheit.
12.08.2020 - 07:32 Uhr 2 Kommentare
Die Unterstützung für die Maskenpflicht ist seit Ende Mai sichtlich gewachsen. Quelle: dpa
Schüler mit Schutzmaske

Die Unterstützung für die Maskenpflicht ist seit Ende Mai sichtlich gewachsen.

(Foto: dpa)

Berlin Der Rückhalt für die Schutzvorkehrungen gegen das Coronavirus bleibt hoch: Nur jeder Zehnte hält sie nach einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur für überflüssig. Dazu wurden zwischen dem 7. und 10. August insgesamt 2018 Menschen online befragt.

Drei Prozent der Befragten halten Schutzmaßnahmen für überflüssig, weil das Virus nach ihrer Einschätzung „nicht so gefährlich“ ist. Sieben Prozent sehen zudem hinter Warnungen und Schutzvorkehrungen einen „Versuch mächtiger Kreise, andere Ziele durchzusetzen“. Weitere 16 Prozent sind zwar für Schutzmaßnahmen, halten die aktuell vorgeschriebenen Regelungen aber für überzogen.

Rund zwei Drittel (68 Prozent) erklärten die aktuell vorgeschriebenen Schutzvorkehrungen für absolut notwendig. An den vergangenen Wochenenden gingen in deutschen Städten Gegner der Vorsichtsmaßnahmen auf die Straße.

Knapp drei Viertel der Befragten gaben an, die genauen Regelungen zum Infektionsschutz wie etwa Kontaktbeschränkungen und Maskenpflicht zu kennen. Ungefähr ein Fünftel verneinte das. Frauen zeigten sich hier deutlich informierter als Männer.

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    Die Unterstützung für die Maskenpflicht ist seit Ende Mai sichtlich gewachsen. Damals wie heute fand zwar ziemlich genau die Hälfte die Maskenpflicht etwa in Geschäften oder öffentlichen Verkehrsmitteln in ihrer aktuellen Ausprägung genau richtig. Ein Viertel und damit deutlich mehr Menschen möchte sie inzwischen aber auch auf andere Lebensbereiche ausweiten. Ende Mai hatten das nur 13 Prozent befürwortet.

    Weniger Befragte wollten die Pflicht nun komplett abschaffen (14 Prozent) oder lockern (10 Prozent). Vor einigen Wochen lagen diese Werte noch bei 19 und 14 Prozent. Während damals also ein Drittel der Menschen Vorbehalte hatte, ist es heute nur noch ein Viertel.

    Für den Vorstoß der nordrhein-westfälischen Landesregierung, wonach Verstöße gegen die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr ohne vorherige Warnung mit 150 Euro Bußgeld sanktioniert werden sollen, gab es von 56 Prozent der Befragten Zustimmung. Rund ein Viertel findet das Bußgeld zwar richtig, wäre aber für eine Verwarnung, bevor Betroffene zur Kasse gebeten werden. 13 Prozent lehnten ein Bußgeld ab.

    Das Krisenmanagement der Bundesregierung fand gleichbleibend hohe Zustimmung. Zwei Drittel (66 Prozent) waren damit eher oder sehr zufrieden. 29 Prozent zeigten sich eher oder sehr unzufrieden. Umfragen im April hatten sehr ähnliche Ergebnisse gebracht. Ende März hatten nur 54 Prozent das Agieren des schwarz-roten Kabinetts unter Leitung von Bundeskanzlerin Angela Merkel in der Krise eher positiv bewertet.

    Mehr: Kommentar: Die Schutzmaske ist zum Symbol eines ideologischen Streits geworden.

    • dpa
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    2 Kommentare zu "Umfrage: Unterstützung für Corona-Schutzmaßnahmen und Maskenpflicht hält an"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Die Umfragen sind doch gefakt. Je nach Fragestellung erhält man die gewünscht Antwort.
      Beisp. aus wirtschaftswissen.de
      Ein junger Mönch fragte seinen Abt: „Darf ich beim Beten rauchen?“ Die Antwort: „Nein!“ Kurz darauf traf der Mönch einen alten Mönch, der beim Beten genüsslich Pfeife rauchte. „Man soll nicht beim Beten rauchen, hat der Abt gesagt“, schimpfte er. Der alte Mönch antwortete: „Wieso? Ich habe den Abt gefragt, ob ich beim Rauchen beten darf - und er hat es erlaubt.“

      So ist es auch bei diesen Umfragen zur Corona Demo und den Schutzmaßnahmen.
      Frage ich: Befürworten sie die Schutzmaßnahmen um sich, ihre Familie und andere vor einerCorona Ansteckung mit ihren schlimmen folgen die zum Tod führen können, zu schützen.

      Wer sagt hier nicht ja man wäre ja ein Unmensch.

      Oder

      Frage ich: Halten sie die überstengen Schutzmaßnehmen unter der Erkenntnis, dass die Corona Ansteckungsraten in Schweden ohne diese Einschränkungen deutlich zurückgehen und Schweden sich aktuell auf einem besseren Weg befindet als Deutschland, nicht für übertrieben.

      Hier sagt man dann ebenfalls ja.

      Zu jeder Frage erhalte ich eine überwältigende Mehrheit und jede Umfrage mit diesen Fragestellungen wo das Ergebnis bereits fest steht ist hinausgeworfenes Geld oder dient reinen Fakezwecken.

      Noch deutlicher würde die Umfrage im Ergebnis gegen die Sog. Schutzmaßnehmen ausfallen wenn der Befragte mit dem Fakt konfrontiert würde, dass nicht unterschieden wird ob mit oder an Corona verstorben, selbst genesene die heute sterben werden als Corona Tote gezählt. Die wahren Coronatoten liegen dann noch nichteinmal bei 30% der RKI-Zahlen, was auch auf euromomo (europ. Statistik) der verstorbenen gut abzulesen ist.
      Bitte zukünftig zum Ergebnis auch die Fragestellungen mitliefern. Solche Ergebnisse kann man den Linken/Grünen Antifa und Dauerschulschwänzern auftischen ohne dass die widersprechen, aber sonst auch niemandem.

    • Leider ist das wieder mal eine selbsterfüllende Prophezeiung. Wir sehen leider in den Medien eine ganz große Falschdarstellung, wenn es um die sogenannten "Neuinfektionen" geht. Denn zunächst werden "positive PCR-Tests" gezählt - nicht weniger, aber eben auch nicht mehr! Den aktuellen Ergebnissen überhaupt einen Erkenntnisgewinn beizumessen, widerspricht jegicher mathematischer Grundlage. Den Zahlen einen zeitlichen Verlauf zu unterstellen ist mehr als falsch, denn die Prävalenz der Stichprobe ändert sich ja permanent - teilwiese gwinnt man das Gefühlt, es werden händeringend Gruppen mit hoher Prävalenz gesucht! ... es werden positive Testergebnissegefunden - es gibt nur kaum noch Kranke!
      Dazu kommt exponierte Darstellung von Einzelfällen - alles schlimme Krankheitsverläufe die man nicht kleinreden sollte - die aber die Wahrnehmung dahingehend verschieben, dass es nicht der "echten" Gefahr entspricht.
      Die grundlegende Unterscheidung zwischen Korrelation und Kausalität scheint es seit dem Frühjahr 2020 auch nicht mehr zu geben. Jena hatte einen Maskenpflicht und wurde Corona-frei; Rostock auch, aber ohne Maskenpflicht. Wenn wir heute mal in die Skandinavischen Länder schauen, unterscheiden sich die Kurvenverläufe kaum - aber ohne Maske.

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