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Umfragewerte Union sinkt in der Wählergunst auf 32 Prozent

Ganze drei Prozent verliert die Union in einer aktuellen Umfrage. Mit nur 32 Prozent Zustimmung muss Merkels Partei sogar aufpassen, nicht von der SPD eingeholt zu werden. Doch aus der Partei kommen optimistische Töne.
28 Kommentare
Die Wähler scheinen derzeit mit der Union besonders unzufrieden. Quelle: dapd

Die Wähler scheinen derzeit mit der Union besonders unzufrieden.

(Foto: dapd)

BerlinFür die Union sind die aktuellen Umfragewerte ein Alarmsignal. Nur noch zwei Prozentpunkte trennen CDU/CSU von den Sozialdemokraten. Laut einer in der „Bild am Sonntag“ veröffentlichten Emnid-Umfrage hat die SPD um drei Prozentpunkte hinzugewonnen und liegt bei 30 Prozent. Die Union verlor drei Prozentpunkte auf 32 Prozent.

Aus dem Regierungskabinett kommen dennoch optimistische Stimmen. So hält die stellvertretende CDU-Vorsitzende und Bundesbildungsministerin Annette Schavan bei der Bundestagswahl ein Ergebnis von mehr als 40 Prozent für möglich. „Dieses Potenzial trauen wir uns zu“, sagte Schavan der Zeitung „Welt am Sonntag“. „Unser Ziel muss sein, mit Abstand stärkste Fraktion zu werden und die Regierung zu bilden.“

Schavan wies Kritik zurück, die CDU vernachlässige ihre Kernwählerschaft. „Wer sind denn diese Stammwähler? Und was erwarten sie?“, fragte sie. „Am besten diskutiert sich das, wenn man die Themen durchgeht. Sonst führt uns die Debatte ins Nirwana.“

Schavan sagte, der CDU habe es immer gut getan, an ihrem Profil zu arbeiten. „Dabei muss es aber um das Profil als Volkspartei gehen und nicht nur um das Profil dieser oder jener Gruppe in der Partei“, sagte sie. „Jeder von uns sollte erkennen: Das, was mir wichtig ist, ist vielleicht noch nicht das Ganze.“

Für die übrigen Parteien hat sich bei den Umfragewerten nur wenig bewegt. Die Grünen kamen mit zwölf Prozent auf den Wert der Vorwoche und die FDP legte einen Prozentpunkt zu auf sechs Prozent. Unverändert sind dem Vorabbericht zufolge die Werte der Piraten (elf Prozent) und der Linkspartei (sechs Prozent). Das Institut befragte 2248 Personen.

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28 Kommentare zu "Umfragewerte: Union sinkt in der Wählergunst auf 32 Prozent"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Baier
    Ein Laschet in NRW heißt nichts anders als weitere Zuwanderung in die Sozialsysteme.
    Laschet ist ein absoluter Türkenfreund und sollte besser zu den Grünen gehen
    Solche Leute waren früher nicht in der CDU, zumindest nicht an erster Stelle

  • Die Volldödel die immer noch fanatisch die Fundamentalisten wählen sind doch hauptsächlich die Verursacher der Krisen in Deutschland .Wenn das "C " oder
    "S" im Logo der Partei steht ,wird das Kreuzchen doch blind
    gemacht .

    Würden diese Versager den Wahlen fernbleiben ,so hätten wir dieses Desaster mit CDU/CSU u. SPD nicht .

    Die Katholiken sind die Hauptverursacher der Krisen ,sie wählen aus Prinzip die CDU/CSU u. damit sind sie für die Kohl-Wahl u. Merkel -Wahl verantwortlich .

    Da aber jetzt die jüngere,gebildete Generation zu den Wahlen geht ,wählt man eben nicht mehr fanatisch CDU/CSU .

  • Ist das jetzt der Röttgen-Effekt oder war NRW dem Merkel-Effekt zuzurechnen. Irgendwie war es beides. Röntgen als der, der die Zukunft verkörperte wird sich wohl die Hauptlast anrechnen lassen müssen.

    ;-)
    So wird es wohl Frau Merkel auch sehen wollen. Deshalb hat sie ihn wohlauch "raus geschmissen".

  • Die momentane Nachfolgediskussion in NRW mit Laschet als Kandidat zeigt das Dilemma der CDU und gleichzeitig einen Hinweis, wie die Partei sich wieder reorganisieren könnte. Statt sich an die Grünen und die SPD anzubiedern, sollte man die verlorenen Alleinstellungsmerkmale erneuern. Wirtschaftskompetenz fehlt der Partei schon länger, das zeigen die immer kritischeren Stimmen der Wähler zum ESM, die in der Parteispitze ausgeblendet werden. Politiker wie Bosbach werden isoliert, dagegen Soft-Kandidaten nominiert. Man überschlägt sich in immer neuen sozialen Wohltaten, die das Land immer tiefer verschulden. Man sollte nun in der CSU überlegen, bundesweit anzutreten.

  • Frau Merkel ist nicht seit gestern in der Politik. Sie wäre nie Kanzlerin geworden, wenn sie nicht die nötige Linientreue in der Vergangenheit bewiesen hätte. Somit hält sich die Unschuldstheorie in Grenzen.
    Doch wenn man sich die Alternativen zu Merkel anschaut, so denke ich doch, dass es andere innerhalb der CDU gibt, die einen solideren Kurs fahren würden wie z.B. Bosbach, Willsch. Merkel's Stärke ist ihre Durchsetzungskraft, Merkel's Schwäche ist ihre Unerfahrenheit in finanziellen Dingen und ihre Naivität in Bezug auf das europäische Projekt, sowie ihre Neigung zum Unterdrücken von nicht konformen Meinungen. Wenn man die Summe macht, so stellt man fest, eine für D äusserst teure Angelegenheit, doch in Relation gesehen wahrscheinlich noch wesentlich billiger und auch demokratischer als was SPD oder Grüne anzubieten haben. Dort finden sich ja nicht mal mehr Abweichler.

  • Also Fukushima als Pseudodesaster zu benennen, ist nicht richtig. Vor allen Dingen, da es ja wie auch Tschernobyl nicht unter Kontrolle ist und ob es jemals unter Kontrolle zu bringen ist, ist fraglich.
    Ich kann mich noch an die AKW Demonstrationen in den 80 er Jahren erinnern. Jedem einigermassen klardenkenden Menschen war deutlich, dass ein Unfall eine Frage der Zeit ist. Doch die Interessen von einigen standen wieder über dem Gemeinwohl und so hat man viele kostbare Jahre Forschungsarbeit nach Alternativen bewusst abgewürgt. Die Erkenntnis, dass Atomkraft gefährlich ist, kam bei der Politik erst über 30 Jahre später an wie bei grossen Teilen der Bevölkerung. Ok, man sagt nun die Grünen, aber die werden halt jetzt erstmal über 30 Jahre brauchen bis sie kapieren, dass ihre Finanzpolitik einfach nur Blödsinn ist.

  • Eine Partei, die die Sorgen und Interessen des Volkes wieder angeht und löst,

    Na dann doch einfach SPD wählen! Gestern ein Interview mit Schröder im BBC gesehen. Er sagte, dass er derjenige ist, der sich selbst aufgeopfert hat, weil er einige unbeliebte Massnahmen zum Wohle von Deutschland gemacht hat. Das hätte ihm den Posten gekostet, aber eigentlich liegt es an ihm, dass es D heute wirtschaftlich so gut geht. (Dass es vielleicht an der erwerbstätigen Bevölkerung liegen könnte, wurde völlig ausgeblendet). Ach ja, der Heiligenschein fehlte ihm noch.
    Dass dadurch viele Leute wie z.B. Rentner in der Armut abgerutscht sind, hat er nicht angesprochen.

    OK, dies ist ein Artikel über die CDU, aber man sollte sich nicht einbilden, dass andere Parteien volksnahe wären. Eine neue Ausrichtung ist bei allen Parteien nötig und sehe ich wenig Chancen, dass sich so etwas innerhalb absehbarer Zeit ändern könnte. Änderungen im Denken und Handeln benötigen sehr viel Zeit und ob die CDU aber auch die anderen Parteien soviel Zeit haben, ist unwahrscheinlich.

  • Ich glaube nicht, dass wir die D-Mark je wieder bekommen. Ich kann mir nur eine Teilung in Süd- und Nordeuro als realistisch vorstellen.
    Diese Aufspaltung (und auch jede andere Art von Lösung) wird allerdings nicht von einem Deutschland ausgehen, das derart schwere Minderwertigkeitskomplexe hat, wie sie von der Regierung oder etablierten Parteien ständig bücklinghaft unter Beweis gestellt werden. Die sind zu feige, die richtigen Schritte und Maßnahmen zu unternehmen, weil man uns seit Ende des II.WK erpresst und wir lassen das auch mit uns machen, wir wählen diese Hochverräter und Staatsversager ständig wieder.
    Wie kann es sein, dass CDU oder SPD (und der Rest des Versagerpacks von FDP, Grünen oder Linken) überhaupt noch Stimmen für ihre volkszerstörerischen Maßnahmen bekommen?
    Ist der Wähler wirklich derart dumm und desinteressiert oder wird hier in ganz großem Stil Wahlmanipulation betrieben?
    Wurden deshalb die Wahlomaten abgeschafft, weil sie eben NICHT manipulierbar waren? Es spricht Einiges dafür, oder?

  • Schon €4.600Mrd Bankenhilfe geleistet - aber kein MdB greift die Enthüllung auf
    Die "Tagesschau" sagte es gestern mittags für ein paar Minuten,
    dann war es wieder vom Bildschirm verschwunden. Barroso
    hatte in Straßburg offengelegt, dass die EU schon bisher
    Bankenhilfen von €4.600Mrd geleistet hat: „Die EU-Kommission
    hat einen Gesetzentwurf zur Einführung einer Finanztransaktionssteuer
    … vorgelegt. In den vergangenen Jahren hätten die
    EU-Staaten die Banken mit Garantien über 4,6 Billionen Euro
    gestützt. Es ist Zeit, dass der Finanzsektor der Gesellschaft einen
    Beitrag zurückgibt", sagte … Barroso im Europäischen Parlament
    in Straßburg. Und was sagt Frau Merkel dazu? Nichts.
    Was Herr Schäuble? Nichts. Was fragten die MdB heute vor ihrer
    Abstimmung über den „Rettungsschirm?“ Nichts. Denn diese
    Zahl von €4.600Mrd ist neu. Dieser Blitz erhellt die von unseren
    Politikern seit Jahren verdunkelt gehaltene Szene. Facit erstens.
    Deutschland ist nicht mit Milliarden im Obligo, sondern mit Billionen.

  • Die sinkende Wählergunst für die CDU wäre eine tolle Nachricht, wenn siezugleich bei allen anderen im Bundestag vertretenen Parteien ebenso rasch sinken würde. Doch leider müssen wir fürchten, daß am Ende die SPD statt der CDU regiert, was dann keinerlei Unterscheid macht und allenfalls einer Inszenierung von Demokratie dient. Die behaupteten Unterschiede dieser Parteien sind nicht viel mehr als ein paar persönliche Inszenierungen. Die Auswahl ist nur Puppentheater. Es ist eher wie bei den bunten Gummibärchen ein und derselben Tüte. Die Farbe soll Auswahl suggerieren.
    Es ist doch höchste Zeit die Verantwortlichen der Krise zur Verantwortung ziehen. Das bedeutet in einer Demokratie diese Politikerkaste in einem Akt der politischen Hygiene zunächst einmal komplett abzuwählen.
    Die Griechen machen wir bei jeder Stammtischdebatte dafür verantwortlich, dass sie sich jahrzehntelang ihren korrupten Haufen von Politikern gewählt haben, die sie in den gegenwärtigen Untergang geführt haben. Doch was machen die Deutschen? Sie tun exakt das Gleiche! Sie wählen die Parteien erneut, die sie so tief in die gegenwärtige Schei...e geritten haben und wollen sich nun vorschwindeln lassen, dass man das alles nicht hätte voraussehen können und sich von diesen Politikern auch noch versprechen lassen, sie da wieder hinaus zu führen, um in Wahrheit die Kapitulation etwas hinauszuzögern, die „Kriegsschäden“ jedoch ins Gigantische zu steigern... man wird unser Geld inflationieren, man wird Sondersteuern erfinden usw.

    Mit anderen Worten: Wir brauchen keinen SPD-CDU-Grüne-FDP-Linke-Zirkus. Wir brauchen dringend neue Parteien und dabei auch grundsätzliche neue Ideen zu unserer Wirtschafts- und Finanzordnung!

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