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Umstrittene Familienministerin CDU-Chefin legt Ablösung Giffeys bei Plagiats-Bestätigung nahe

Familienministerin Giffey soll Teile ihrer Doktorarbeit abgeschrieben haben. Erhärten sich die Vorwürfe, sei ein Rücktritt fällig, meint CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer.
12.05.2019 - 11:15 Uhr Kommentieren
Die Karriere von Familienministerin Franziska Giffey (SPD) hängt von der wissenschaftlichen Sauberkeit ihrer Doktorarbeit ab. Quelle: dpa
Plagiat oder nicht?

Die Karriere von Familienministerin Franziska Giffey (SPD) hängt von der wissenschaftlichen Sauberkeit ihrer Doktorarbeit ab.

(Foto: dpa)

Berlin CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer legt der SPD eine Ablösung von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey nahe, falls sich der Plagiatsverdacht gegen die Sozialdemokratin bestätigen sollte. „Zunächst sollte der Ausgang des laufenden Verfahrens abgewartet werden“, sagte Kramp-Karrenbauer der „Welt am Sonntag“.

„Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, gehe ich davon aus, dass die SPD an ihre eigene Ministerin die gleichen Maßstäbe anlegt, die sie an die Unionsminister angelegt hat. Wenn sie das tut, ist die Antwort eindeutig“, sagte Kramp-Karrenbauer auf die Frage, ob Giffey Familienministerin bleiben könne.

Kramp-Karrenbauer war in dem Interview zudem auf die Fälle des früheren Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) und der ehemaligen Bildungsministerin Annette Schavan (CDU) angesprochen worden. Beide waren zurückgetreten, nachdem ihnen ihre Doktortitel wegen Plagiatsvorwürfen aberkannt worden waren. In beiden Fällen hatte die SPD den Rücktritt gefordert.

Die Freie Universität Berlin (FU) prüft Giffeys Doktorarbeit seit Februar wegen Plagiatsverdachts. Die SPD-Politikerin hatte die Hochschule selbst darum gebeten, nachdem die Plagiatsjäger der Internetseite VroniPlag mehrere Stellen beanstandet hatten. Zugleich betonte Giffey, sie habe die Arbeit „nach bestem Wissen und Gewissen verfasst“.

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