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Umstrittene Plakate Friedrichs Steckbriefe-Aktion sorgt für Empörung

Mit einer Plakataktion will Innenminister Friedrich gegen eine Radikalisierung junger Migranten vorgehen. Die Form der Kampagne sorgt allerdings für Empörung. Die Grünen verlangen, die Initiative sofort zu stoppen.
30.08.2012 - 11:34 Uhr 21 Kommentare
Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU). Quelle: dpa

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU).

(Foto: dpa)

Berlin Die Grünen haben scharfe Kritik an einer Plakataktion des Bundesinnenministeriums zur Werbung für eine „Sicherheitspartnerschaft“ mit Muslimen in Deutschland geäußert und die Bundesregierung zum Handeln aufgefordert. „Wir erwarten, dass die Bundesregierung gegenüber dem Parlament darlegt, was die Grundlagen für diese abwegige Kampagne sind“, sagte Fraktionsgeschäftsführer Volker Beck Handelsblatt Online. Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) müsse seine Plakate einstampfen. „Wir brauchen keine fiktiven Steckbriefe im öffentlichen Raum, mit denen ganze Gruppen unter Generalverdacht gestellt werden.“

Die Kampagne wendet sich gegen eine islamistische Radikalisierung Jugendlicher und junger Erwachsener. Mit Plakaten, Zeitungsanzeigen und Online-Angeboten sollen junge Leute, ihre Familien und Freunde gezielt angesprochen werden. Die Plakate ähneln Vermisstenanzeigen. Der Text lautet zum Beispiel: „Das ist unser Sohn. Wir vermissen ihn, denn wir erkennen ihn nicht wieder. Wir haben Angst, ihn ganz zu verlieren an religiöse Fanatiker und Terrorgruppen.“

Beck sagte dazu: „Friedrichs Kampagne ist kein Beitrag zum Kampf gegen Extremismus und Terror, sondern sie befördert die gesellschaftliche Spaltung und demütigt die islamische Community.“ Sie lasse vielmehr „jegliche Sensibilität für die gesellschaftlichen Auswirkungen dieser Gleichsetzung von unverdächtig aussehenden Migranten und islamistischem Terrorverdacht“ vermissen. Nötig seien stattdessen Strategien für gesellschaftliche Prophylaxe gegen extremistische und terroristische Gewalt. „Hier muss man den Rechtsextremismus allerdings genauso ernst nehmen wie den Islamismus“, sagte Beck.  Dass müsse man abgestimmt und mit fachlicher Unterstützung machen.

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    Auch die Türkische Gemeinde forderte Friedrich auf, die Aktion zu stoppen. Der Vorsitzende der Gemeinde, Kenan Kolat, warf dem Ministerium vor, die Kampagne nicht mit den muslimischen Verbänden abgestimmt zu haben.

    Mit Befremden reagiert auch die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, Christine Lüders. „Die Plakatmotive wecken den Anschein der Stigmatisierung einer ganzen Gruppe“, sagte Lüders. „Noch hängen die Plakate ja nicht, das soll erst ab dem 21. September geschehen.“ Da bleibe genug Zeit, um noch einmal in Ruhe über Motive und Beweggründe der Kampagne nachzudenken.

    Die fiktiven Vermisstenanzeigen auf Plakaten sollen in Berlin, Bonn und Hamburg aufgehängt werden – vorwiegend in Stadtteilen, die von Migranten bewohnt sind. Das Ministerium hatte die Aktion als Teil der "Initiative Sicherheitspartnerschaft" vorgestellt. Diese war vom Ministerium und den muslimischen Verbänden im Juni 2011 gemeinsam ins Leben gerufen worden.

    • dne
    • dpa
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    21 Kommentare zu "Umstrittene Plakate: Friedrichs Steckbriefe-Aktion sorgt für Empörung"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Klar dass die Grünen am lautesten schreien, ist es doch ihr Wählerklientel was hier angeprangert wird.

    • "Es geht nicht um Recht oder Unrecht in der Einwanderungsdebatte, uns geht es zuerst um die Zurückdrängung des deutschen Bevölkerungsanteils in diesem Land" (Grünenvorstand, München).

    • JHH
      ich habe dasd Buch vofn Ulfkotte und er hat eben Recht behalten.
      Ich weiß noch, wie er nach Escheinen des Buches platt gemacht wurde, ähnlich wir Sarratzin.
      Aber diese flasche Zuwanderung wird in Deutschland zum Bürgerkrieg führen.
      So lange wir jedoch so eine Partei wie die Grünen haben, die ihren Hass gegen alles Deutsch ja offen bekennen und ständig zeigen, wird sich nichts ändern, es sei, mit Gewalt

    • Hans_im_Pech
      das darf die Polizei nicht mehr.
      Die Polizeistatistiken sind alle gefälscht.
      Wir können immer nur leen "Jugendliche"
      Mich hat es dirket gewundert, dass bei dem Vorfall gestrn tatsächlich die arabische Herkunft der Täter genannt wurde, das ist eine große Ausnahme

    • Tabu
      nein, sie haben sich noch nicht zu dem Übergriff gestern geäußert.
      Übrigens auch unsre Politiker nicht
      In unsren Tages-Zeitungen finden sich die Meldung darüber auf Seite 3 und ganz klein. Ich hätte es fast überlesen
      Wehe es wäre ein Übergriff eines Deutschen gegen einen Muslim gewesen, die Presse würde eine ganze Woche darüber schreiben und die Bild auf Seite 1 in Großbuchstaben.
      Aber bei dem Vorfall gestern handelte es sich ja nur um einen Scheiß-Deutschen jüdischen Glaubens und das ist nicht wichtig

    • Der Vorsitzende der Gemeinde, Kenan Kolat, warf dem Ministerium vor, die Kampagne nicht mit den muslimischen Verbänden abgestimmt zu haben.
      -----------------------
      ich wußte gar nicht, dass unsere Politiker zuerst die islamischen Verbände um Erlaubnis fragen müssen, wenn sie was tun wollen gegen den Terrorismus aus dieser Klientel.
      Ist das neu? - Ironie-Ende
      Mein Gott, wie tief ist Deutschland gesunken, dass wir nicht mal mehr eigenständig was tun dürfen.
      Inzwischen kann man schon fast sagen, wir haben keine türkische Zuwanderung, sondern eine große Anzahl von Türken benehmen sich wie Eroberer
      Deutschland schafft sich ab, dank der antideutschen Grünen
      Deutschland in 5 Jahren? Islamisch und die Deutschen ziehen in Ghettos und lassen sich von privaten Wachdiensten bewachen
      Wann tragen die Grünen endlich Kopftuch und wann ziehen sie zu ihrr Lieblingsklientel in die Ghettos?
      Wenn sie diese Klientel so lieben, dann sollen sie auch konsequent so leben, alles andere ist Heuchelei

    • Omarius
      so sehe ich das auch

    • Friedrich steht auf der Gehaltsliste des CIA.
      Es geht darum den 3.WK ordentlich in Gang zu bringen.
      Propagandamotiv: der "Westen" gegen den Islam.
      Nachzulesen bei Prof.Huntington,Clash of civilisations.

    • obgn Gespräch geführt von Frau Gudrun Mallwitz -Welt-

    • Das Deutschland Desaster:
      Wir raten ab, auf der Straße Kippa zu tragen"
      Nach dem Überfall auf einen Berliner Rabbiner rät der Rektor des Abraham-Geiger-Kollegs in Potsdam seinen jüdischen Studierenden, auf Zeichen des Judentums in der Öffentlichkeit zu verzichten.

      Da haben die Fakten wieder mal Recht bekommen.s.oben

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