Umstrittene Rentenpläne Große Koalition zettelt Krieg der Generationen an

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Junge Unternehmer fordern „Gipfel für junge Generation“

Der Verband die Jungen Unternehmer protestierte mit der Bundesvorsitzenden Lencke Wischhusen vor dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales. „Die Große Koalition will in rasantem Tempo ihre teuren Rentenpläne durchsetzen und provoziert damit einen tiefgreifenden Generationenkonflikt zwischen Jung und Alt“, sagte Wischhusen. „Denn SPD, CDU und CSU lassen ihre Rentengeschenke von der jungen Generation bezahlen.“

233 Milliarden Euro koste das gesamte Rentenpaket der Regierungsparteien bis 2030, rechnet Wischhusen vor. Das bedeute, dass jeder Rentner, der schon mit 63 Rente beziehen wird, die öffentlichen Kassen pro Kopf mit fast 40.000 Euro belaste.

„Dieses Rundumsorglos-Paket der Großen Koalition kommt uns alle teuer zu stehen, und die junge Generation wird degradiert, einen Rentnerstaat bezahlen zu müssen“, kritisierte Wischhusen. Die Koalition zwinge im Gegenzug die junge Generation dazu, „härter zu arbeiten und mehr zu bezahlen, um am Ende selbst weniger Rente zu bekommen“. Das sei eine Kündigung des Generationenvertrags. „Wir fordern einen Gipfel für die junge Generation einzuberufen.“

Von einem „rabenschwarzen Tag für die deutsche Sozialpolitik“, sprach auch der Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, Oliver Zander. Die breite Kritik aller gesellschaftlichen Gruppen und Institutionen an dem Rentenpaket werde ignoriert: „Hartnäckig werden die negativen Folgen des Rentenpakets von Union und SPD verdrängt. Mit der Rente mit 63 sowie der Mütterrente steuern wir in der Sozialpolitik ungebremst in die Sackgasse“, so Zander. „Diese Rentengeschenke werden sich bitter rächen.“

Die Rentenpläne verstießen gegen die Generationengerechtigkeit. Die zusätzlichen Leistungen müssten von den heutigen Berufstätigen erarbeitet werden, die später ein deutlich niedrigeres Rentenniveau haben werden als diejenigen, die jetzt davon profitieren. Daran ändere auch der Verweis auf Meinungsumfragen nichts: „Es ist noch bei keiner Umfrage herausgekommen, dass Freibier abgelehnt wird. Hinzu kommt: Umfragen zu bestellen, ohne zu sagen, was es die junge Generation wirklich kostet, ist nicht aussagekräftig“, sagte Zander.

Das Rentenpaket sollte nach Meinung von Zander einer Generalrevision im parlamentarischen Verfahren unterzogen werden. „Die Koalitionspartner haben sich in eine Sackgasse manövriert. Die Rentengeschenke sind ein Zeichen kollektiver Unvernunft und müssen völlig überdacht werden“, so der Hauptgeschäftsführer.

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20 Kommentare zu "Umstrittene Rentenpläne: Große Koalition zettelt Krieg der Generationen an"

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  • Die Zahlen, welche genannt werden, welche die Rentenreform kosten soll sind völliger Schwachsinn und Angstmache. Es entstehen weitaus weniger Kosten, nur der Jahrgang 1954 kommt in den Genuß ab 63 die abschlagsfreie Rente zu beziehen. Für jedes weitere Jahr später gibt es steigende Abzüge. Das Arbeitgeberlager befürchtet steigenden Beitragszahlungen. Die wahren Kosten sind bei der EU und etc. zu suchen.

  • @ Hartfried_Hartmann,
    die Parteienfarbe ist doch völlig wurscht.
    Es geht Besitzstandsbewahrer gegen die Zahler für ihre spätere Sozialhilfe als Rente.
    Warum wird nicht die Pension als Alterssicherung für alle Bürger, mit identischer Berechnungsgrundlage eingeführt?
    Mathematisch zwar unmöglich, aber unmöglich auch für einen Teil der heute begünstigten Bürger und damit gegenüber sehr vieler Bürger schlicht und ergreifender Betrug.
    Eigenverantwortung wurde immer schon politisch gefordert und genau diejenigen werden heute politisch gewollt ausgeplündert und völlig legal bestohlen.

  • Krieg der Generationen? Es sind doch die Jungen, die total, mit Vorsatz auf Grund Ihrer Uni-Ausbildung versagen.Man sehe nur die Banker, Manager usw., die nur noch abzocken und menschenfeindlich handeln. Warum sind die Jungen nicht mehr gewillt, Vorgaben, Pläne, Kosten usw. einzuhalten?

  • Die Beamtenpensionen stehen mal wieder in der Kritik. Ihre
    Pensionen sind oft nicht so hoch. Ich möchte denen gerne
    einen Tipp geben, die sich um ihre Zukunft sorgen: Selber
    Beamter werden. Dazu sollte gehören: Abitur und ein guter Hochschulabschluss. Das reicht nun leider noch nicht, um Beamter auf Lebenszeit zu werden, so dass man später als ein froher Pensionsanwärter leben kann. Nun ist auch noch Eigeninitiative gefordert.

  • Da Frau Nahles der SPD angehört und solche Massnahmen, die erst
    viele Generationen später bezahlt werden müssen, die Wiederwahl sichern ...

    würde ich mal vermuten das dass dann wohl die Hauptmotivation dazu ist.

  • AN die Deutsche .... nein nein ist schon richtig. Über 5,4 Billionen sind es. Es werden NUR 2 BIllionen erwähnt weil dafür Zinsen zu zahlen sind. Der Rest sind Zahlungsversprechen wie z.B. Pensionen für Beamte und auch die Wulff`s, Edathy`s und andere aber auch Spendengelder für Herr Karsai bei dem noch immer 20 Milliarden nicht gefunden wurden .... ach der Ärmste aber auch !Kurz gesagt : Sie sind leider nicht gut informiert und Zahlungsversprechen müssen bilanziert werden. Das ist wie bei gebräuchlichen Akkreditiven auch.

  • Groko und der Krieg der Generationen. Da will ich mal was erzählen : Deutschland hat über 5,4 Billionen Staatsschulden verursacht .... und nur wir , das Volk haben die an der Backe. Und jetzt zu den Generationen : Mit diesen Schulden haben wir 1200 Jahre Tilgungszeit und die nächsten 16 Generationen sind damit bereits verschuldet. Wer glaubt den da das sich die Politik um Generationen kümmert ? Die reden sogar NUR allein davon das sie die Schulden unseren Enkeln nicht antun könnten.Wie gesagt die nächsten 16 Enkel sind bereits verschuldet. Und wer macht diese Schulden ? Ausnahmlos die sogenannten Politiker und ihre Helfer in Amtsstuben und Behörden. Nur mit dem Rechnen haben die ihre Probleme.

  • Ordnung i8n der Rentenversicherung bekommen wir erst, wenn wir klaen und per Gericht den Politikern verboten wird, ihre dreckigen Finger ständig in die Renenvers. zu stecken.
    Die Rntenvers. ist keine Sozialleistung, sondern eine Vers. in die der Brüger der rbeitt, fleißig Beiträge einzahlt.
    Aber der Staat tätigt aus der Rentenvers. versicherungsfremde Leistungen und zwar eine ganze Menge.
    Hinzu kommt, dass seit der Deutschen Einheit Mio Leute Rente erhalten, die nie eingezahlt haben.

  • http://www.t-online.de/wirtschaft/altersvorsorge/id_42596044/ueberblick-rentenalter-in-den-27-eu-staaten.html



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  • "Wer 45 Jahre gearbeitet hat, hat 45 Jahre lang Beiträge gezahlt - und damit seine Pflicht im Generationsvertrag erfüllt."

    Frau Nahles, dann müsste der Streitpunkt von Anrechnungszeiten doch bereits ausgeräumt sein! Und was soll aus freiwilligen Zahlungen bis zu 45 Jahre lang werden?

    Es wird rumgedoktert, wie es gerade mal passt. Das bisherige Zugeständnis für langjährig Versicherte wird bisher wieder einkassiert, wenn dieser - wie es jeder andere auch kann - unter Abzügen vorzeitig in Rente geht. Der Petitionsausschuss hat zwar eine Abänderungsempfehlung ausgesprochen, passiert ist aber nichts! Und nach dem bisherigen Vorhaben läuft es auf eine "Zwangsverrentung" auch derjenigen hinaus, die noch arbeiten können und wollen. Wer auf einem kommenden Anspruch ohne Ausgleichsansatz verzichten würde, müsste doch vom Amtsarzt vorgeladen werden. Zumindest hier wird sich dann ein Ansatz für eine verfassungsrechtliche Überprüfung ergeben. Gegenüber der bereits bestehenden Regelung für einen Rentenverzicht beim Regelalter würde eine Ungleichbehandlung von Rentenverzichten eintreten!

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