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Umweltschutz Merkel fordert „radikalen Wandel“ in der Verkehrspolitik

Die Bundeskanzlerin hat für die Einhaltung der Klimaschutz-Ziele bis 2030 plädiert. Als essentiell dafür sieht sie eine Wende in der Verkehrspolitik.
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Es brauche unter anderem einen radikalen Wandel zur Elektromobilität, so Merkel. Quelle: Reuters
Angela Merkel

Es brauche unter anderem einen radikalen Wandel zur Elektromobilität, so Merkel.

(Foto: Reuters)

BerlinBundeskanzlerin Angela Merkel hat deutliche Veränderungen im Verkehrsbereich gefordert, damit Deutschland seine Klimaschutz-Ziele bis 2030 erreichen kann. „Das können wir nur durch einen radikalen Wandel zu Elektromobilität oder Wasserstoff oder ganz anderen Dinge erreichen“, sagte Merkel am Dienstag in einer Schülerdiskussion in Berlin.

Von 1990 bis heute habe der Verkehrsbereich nichts zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes beitragen können. Denn alle Verbesserungen beim Benzinverbrauch pro Auto seien durch mehr Verkehr in Deutschland - auch durch Transitverkehr - zunichte gemacht worden. Nun müsse man bis 2030 den CO2-Ausstoß im Verkehrsbereich um 40 Prozent senken. Kommende Woche tage erstmals das Klimakabinett der Regierung, kündigte Merkel an. 2019 will die Bundesregierung ein Klimaschutzgesetz beschließen.

Merkel lobte ausdrücklich die Schülerprotestbewegung 'Fridays for Future'. „Für mich als Politikerin ist diese Bewegung wichtig“, sagte sie. Denn es sei etwas in Gang gekommen, das zeige, dass sich die Menschen über die Zukunft sorgten. Allerdings könne man auf Dauer sicher nicht jeden Freitag zum schulfreien Tag erklären.

„Aber dass dieses Signal gesetzt wird, 'da gibt es Sorge' – das ist für uns gut.“ Denn die Politik habe die schwierige Aufgabe, sowohl für Klimaschutz zu sorgen, Arbeitsplätze etwa in der Autoindustrie zu erhalten und sich auch darum zu kümmern, dass es keine neuen sozialen Probleme gebe, wenn Verkehr teurer werde sollte.

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  • rtr
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