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Unfall auf Digitalgipfel Altmaier geht es nach Sturz „den Umständen entsprechend gut“ – Termine abgesagt

Schreckmoment beim Digitalgipfel in Dortmund: Peter Altmaier brach sich bei einem Sturz das Nasenbein und musste ins Krankenhaus.
29.10.2019 Update: 29.10.2019 - 14:30 Uhr Kommentieren

Wirtschaftsminister Peter Altmaier stürzt bei Veranstaltung von der Bühne

Dortmund Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) ist beim Digitalgipfel in Dortmund nach seiner Auftaktrede beim Gang von der Bühne gestürzt. Eine Sprecherin sagte, er sei auf der Treppe gestolpert. Dabei hat er sich das Nasenbein gebrochen und eine Platzwunde am Kopf zugezogen. Außerdem zog er sich Prellungen und Schürfwunden zu

Helfer und herbeigerufene Rettungssanitäter kümmerten sich sofort um den CDU-Politiker, der nach dem Sturz am Boden liegen blieb. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur war der 61-Jährige zunächst bewusstlos, kam aber noch vor Ort wieder zu Bewusstsein.

Altmaier wurde mit einem Sichtschutz abgeschirmt, der Saal zunächst geräumt. Der Wirtschaftsminister wurde etwa eine halbe Stunde vor Ort behandelt und anschließend in eine Dortmunder Klinik gefahren. „Er wird aktuell im Krankenhaus weiter untersucht und beobachtet. Es geht ihm den Umständen entsprechend gut. Er ist ansprechbar und hat sich bereits bei den Sanitätern und Ärzten für die Versorgung bedankt“, sagte eine Sprecherin des Ministeriums.

Im Forum A der Messehalle hatte zuerst der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet eine rund 15-minütige Rede gehalten, dann Altmaier knapp 20 Minuten. Das Forum war gut gefüllt. Wegen des Unfalls wurde die Veranstaltung unterbrochen. Das Programm wurde schließlich mit gut 45 Minuten Verzögerung fortgesetzt, als Altmaier auf dem Weg in die Klinik war.

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    CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer schrieb auf Twitter: „Was für ein Schreck! Lieber Peter Altmaier, ich wünsche Dir gute Besserung und dass Du schnell wieder auf die Beine kommst.“ Auch Vizekanzler und Finanzminister Olaf Scholz (SPD) wünschte eine rasche Genesung und schrieb ebenfalls auf Twitter: „Wir sehen uns hoffentlich ganz bald wieder im Kabinett.“ Scholz würde Altmaier gemäß den vom Kabinett festgelegten Regeln vertreten, sollte Altmaier längere Zeit ausfallen.

    Regierungssprecher Steffen Seibert twitterte: „Was für ein Schreck. Wir alle in der Bundesregierung wünschen Ihnen von Herzen gute Besserung und freuen uns darauf, wenn Sie hoffentlich bald wieder mit voller Kraft für Ihre Themen kämpfen können.“

    Gaia-X-Vorstellung ohne Altmaier

    Mehrere Termine von Altmaier wurden abgesagt. Die Vorstellung des Projektes der Europäischen Datenplattform, des Cloud-Service Gaia-X, wurde aber ohne Altmaier präsentiert. Gemeinsam mit Frankreich plant Deutschland, ein Konzept für europäische Dateninfrastruktur aufzubauen.

    Kanzlerin Angela Merkel (CDU) will am Nachmittag den Digital-Gipfel besuchen. Der Gipfel und sein ganzjähriger Prozess bilden laut Wirtschaftsministerium die zentrale Plattform für die Zusammenarbeit von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft bei der Gestaltung des digitalen Wandels.

    Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur wird Altmaier an diesem Mittwoch nicht an der Sitzung des Bundeskabinetts in Berlin teilnehmen. Der Wirtschaftsminister soll eigentlich an den deutsch-indischen Regierungskonsultationen teilnehmen, die für diesen Freitag geplant sind.

    In Neu Delhi wird jetzt befürchtet, dass der Bundeswirtschaftsminister die Reise absagen muss. Die wirtschaftliche Kooperation zwischen Deutschland und Indien soll im Mittelpunkt der Gespräche zwischen Kanzlerin Merkel und Indiens Regierungschef Narendra Modi, sowie mehrerer Minister beider Länder stehen.

    Merkel sagte im Vorfeld, es ginge bei der bilateralen Zusammenarbeit darum, von Indien zu lernen und „unsere technologischen Entwicklungen in Indien platzieren“. Sie will dabei vor allem über die Themen Smart Citys, erneuerbare Energien und neue Formen der Mobilität sprechen.

    Mehr: Für eine europäische Cloud muss die Politik sich ändern, kommentiert unser Redakteur Christof Kerkmann.

    • chk
    • mep
    • dpa
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