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Ungewöhnliche Stellungnahme SPDler für Schäuble als Bundespräsident

Ausgerechnet der Mitbegründer der Ost-SPD, Richard Schröder, macht sich für eine Kandidatur des CDU-Politikers Wolfgang Schäuble als als Nachfolger von Johannes Rau stark.

dpa BERLIN. Schröder schrieb im "Tagesspiegel am Sonntag": „Obwohl nicht in seiner Partei, finde ich den Vorschlag ausgezeichnet.“ Schäuble zeichne sich durch eine „außergewöhnliche Urteilsfähigkeit“ aus, die ihn auch in der eigenen Partei manchmal einsam mache. Richard Schröder ist der erste Sozialdemokrat, der öffentlich Schäuble unterstützt.

Führende FDP-Politiker machten sich dafür stark, einen Kandidaten aus der Wirtschaft für das Amt des Bundespräsidenten aufzustellen. Vize-Parteichef Andreas Pinkwart sagte der „Bild am Sonntag“: „Ein Top-Manager als Präsidentschaftskandidat wäre gut. Er muss aber zugleich politische Erfahrung und eine politische Haltung haben. Ein solcher Präsident würde deutlich machen, dass unser demokratisches System durchlässig ist.“ Ähnlich äußerte sich FDP-Vize Rainer Brüderle, der sagte: „Jemand vom Rang des Siemens-Chefs Heinrich von Pierer wäre geeignet."

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