Unter Drei-Millionen-Grenze Arbeitslosenquote so niedrig wie zuletzt 1992

Arbeitsministerin Ursula von der Leyen hat die neuen Arbeitslosenzahlen bekanntgegeben. Danach sank die Zahl der Erwerbslosen im Oktober auf 2,945 Millionen - und damit unter die magische Drei-Millionen-Grenze. Ökonomen gehen davon aus, dass Deutschland auch im kommenden Jahr meist unter dieser Marke bleibt.
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Ursula von der Leyen: Weniger als drei Millionen Arbeitslose im Oktober Quelle: dpa

Ursula von der Leyen: Weniger als drei Millionen Arbeitslose im Oktober

(Foto: dpa)

HB BERLIN. Die Zahl der Arbeitslosen ist nach Angaben der Bundesregierung im Oktober auf 2,945 Millionen gesunken. Das teilte Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) am Mittwoch in Berlin mit. Dies ist der niedrigste Wert seit 1992. Die Ministerin sprach von einem "großen Erfolg". Im Vergleich zum Vormonat ging die Zahl der Arbeitslosen um 86 000 zurück. Die Bundesagentur für Arbeit gibt am Donnerstag die genauen Zahlen für Oktober bekannt.

Saisonbereinigt sei die Arbeitslosenzahl zum Vormonat um 3 000 gesunken. Die Quote betrug demnach bereinigt 7,5 Prozent und unbereinigt 7,0 Prozent. Weniger als drei Millionen Arbeitslose gab es zuletzt im November 2008. Im September war die Drei-Millionen-Marke mit 3,031 Millionen Arbeitslosen noch knapp überschritten worden.

Nach Experteneinschätzung wird die Arbeitslosigkeit in Deutschland im kommenden Jahr nur für kurze Zeit über die Drei-Millionen-Marke steigen. Den größten Teil des Jahres 2011 werde es weniger als drei Millionen Jobsucher geben, prognostizierten Volkswirte deutsche Großbanken in einer Umfrage der Nachrichtenagentur dpa. Gründe seien der robuste Wirtschaftsaufschwung und die sich weiterhin bessernde Auftragslage vieler Unternehmen.

Auch aus Sicht von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) hält die hervorragende Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt an. "Hier handelt es sich nicht um Eintageserfolge oder Sondereffekte." Seit Mitte 2009 gingen die Arbeitslosenzahlen saisonbereinigt zurück.

Nach Einschätzung des Wirtschaftsministers dürfte die Arbeitslosigkeit im kommenden Jahr im Jahresschnitt dauerhaft unter drei Millionen liegen. "Auch bei der Erwerbstätigkeit nähern wir uns zügig der 41-Millionen-Marke. Eine so hohe Beschäftigung haben wir in Deutschland noch nie erreicht", sagte Brüderle. "Wir sind auf der Schnellstraße zur Vollbeschäftigung." Auch die Sockelarbeitslosigkeit werde abgebaut.

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16 Kommentare zu "Unter Drei-Millionen-Grenze: Arbeitslosenquote so niedrig wie zuletzt 1992"

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  • Gestern lobte Sie in den Nachrichten im ARD die Arbeitsberater und dortigen Angestellten. Die gleiche Masche wie bei den Erzieherinnen.

    Nun gut die Arbaeitsberater hätten angeblich die Leute in Arbeit vermittelt? Wie sieht das denn aus in der Praxis?

    Fallbeispiel: Junger Arbeitsloser wird von der Agentur sogar auf eigenene Wunsch vielleicht in ein Unternehmen geschickt. Das unternehmen verlangt zunächst ein kostenfreies Praktikum. Dieses wird durchgezogen. Nun möchte der Unternehmer erneut ein kostenfreies Praktikum. Der Arbeitnehmer sagt nein und möchte richtig eingestellt werden. Daraufhin geht der Unternehmer zum Arbeitsamt und sagt: Der Arbeitnehmer hätte nein gesagt, obwohl er ihn ja einstellen wollte. Dieser hätte ja nicht gewollt.

    Daraufhin sperrt die Agentur dem Arbeitnehmer das Geld und somit ist der Arbeitnehmer in der Kategorie Arbeitsverweigerer gelandet und gilt somit nicht mehr als arbeitslos. igrendwann geht er nicht mehr zum Amt und hat keinerlei Sozialversicherung. ich kenne solche Fälle.

    Dafür dankt dann ursula unserer Arbeitsagentur.
    Wei lsie dort ja so fleissig die Leute verscheuchen bzw. diese sich in Zwickmühlen befinden aus denen staatlich wohlkonstruiert kein Entrinnen gibt.

    Nebenher gibt es neben den gemeldeten Hartz4 Empfängern von 6,5 Millionnen Menschen noch die gemeldeten ALG1 bezieher. Wo tauchen die denn in der Statistik auf? Dazu gibt es noch die zahlreichen die zwischen ALG1 und ALG2/Hartz4 stehen. Die sind alle überhaupt nicht erfasst, neben den ganzen Scheinselbstständigen die garkeine Aufträge haben.

  • @Leyen ein Huhn rannte auf den hof und gaggerte habe ein ei gelegt,habe ein ei gelegt.da tauchte genervt ein karpfen auf und sagte zu dem Huhn was für ein geschrei ich lege im jahr millionen eier.
    so gehen wir freudetrunkend keins der probleme lösend in den abgesang,der Lady ist das aber sehr egal,bin ja gewählt und besuche auch diese weichspülsendung anne will um meinen volke alles ordentlich zu erklären einfach nur wiederlich.Man sollte wirklich eine juristische aufarbeitung der Vergangenheit in betracht ziehen.Es hat sich soviel dreck angesammelt das der saustall mal richtig gereinigt werden muss.allein die machenschaften der treuhand aller breul,schaffen sehr viele arbeitsplätze,es gibt so viele intelligent Harz 4ler,die stecken wir in eine bundesweite anti korruptionseinheit,wetten die finanzieren sich selber.wenn das kommt ist der absatz von aktenvernichtern gesichert.Hat Gido schon gelder überwiesen an die Tafeln unseres landes von seinen vorträgen die er sich gut bezahlen lies oder wenigstens mal mit seinen delegierten in einer normalen Maschine durch die weltgeschichte geflogen.werte bürger diese landes wie lange wollt ihr euch noch mit den ring in der nase durch die arena ziehen lassen,bei 1,8 billionen staatsschulden?

  • Welch eine Lüge, die die Medien auch noch massivst unterstützen. Auf Anweisung der Regierung wurde die Statistik vorsätzlich manipuliert. Es darf nur noch jeder 100. erfasst werden. Alle Leute, die 1 Euro Jobber, Mindestlöhner, Selbstsucher, in Maßnahmen stecken und ausgesourct wurden, sowie Deutsche , die keine Unterstützung erhalten, werden nicht mehr erfasst.Es gibt bestimmt noch mehr Personengruppen.

  • Ein Widerspruch, wie er größer nicht sein kann. Mit 58 gilt man nicht mehr als arbeitslos oder arbeitssuchend, das Rentenalter aber steigt auf 67. Die sesselfurzenden beamten dürfen schon viel früher in Pension gehen, haben aber nie etwas einbezahlt oder vernünftig gearbeitet. Politiker, die Marionetten der Wirtschaft, sind mit Antritt schon versorgt, ob sie ihre Aufgabe erfüllen oder nicht. Aber der bürger, der gezwungen ist dieses Affentheater zu finanzieren, wird bei der nächsten Rentenreform mit 68 mit einer Spritze eingeschläfert und über das Krematorium entsorgt. Dadurch wird mit einem Schlag das Rentenproblem gelöst und die freiwerdenden Gelder können in die Versorgung von beamten und Politiker fließen. Der Michel muckt selbst dann noch nicht auf, sondern opfert sich gerne, damit die Lumpenelite einen warmen Hintern behält.

  • Mein Gott, wie weit ist selbst das Handelsblatt gesunken.

    Wir haben mindestens 6 Mio. Arbeitslose, und jeder der sich mit der Materie halbwegs auskennt weiss dies auch.
    Aber wie heißt es so schön:

    'Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten, vom Feinde bezahlt, dem Volke zum Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk und dann gnade euch Gott.'

    http://www.mmnews.de/index.php/etc/6661-deutsche-medien-verlacht-verhoehnt-und-verspottet

  • Wir brauchen dringend Gastarbeiter! Spätestens in 2 Jahren sind die jetzt Arbeitslosen nach Hartz-4 abgerutscht. Damit haben wir dann Vollbeschäftigung (keine Arbeitslosen, nur Hartz-4-Empfänger!) und brauchen Gastarbeiter, die für uns arbeiten, damit wir mit deren Sozialabgaben unsere Sozialleistungen bezahlen können.

  • Es ist unwürdig vom Handelsblatt, so einen Lügenmist auch noch zu schreiben, ohne ihn dementsprechend zu kommentieren
    Wie setzen sich denn unsere ach so tollen neuen Arbeitsverhältnisse zusammen?
    1 € - Jobs,
    400 € - Jobs
    sonstige Niedriglohnjobs durch krinminelle Leihfirmen
    Umschüler und Leute in Weiterbildung
    Die Aufstocker, Merkels Lieblingskind
    dann noch die 58er - Regelung.
    Wird man mit 58 arbeitslos wird man meist gezwungen vom Arb.-Amt zu unterschreiben, dass man nicht mehr vermittelt werden will, wird dann mit 60, nach Ablauf des Arbeitslosengeldes, gezwungen in die vorzeitige Rente zu gehen mit den fast 18% Abzügen.
    Die 58er gelten somit nie als arbeitslos, obwohl sie es sind
    wirkliche erheblich mehr ganz normale versicherungspflichtige Jobs sind nicht entstanden.
    Warum benennen Sie das alles nicht?

    Schon mal daran gedacht, dass wir mit diesen Dignen, deren sich die kriminelle Regierung auch noch rühmt, die Altersarmut vom morgen aufbauen? und zwar eklatant.
    Aber dann sind ja die heutigen Politiker nciht mehr, es isnteressiert sie schlicht nicht

  • Habe mehrere gute bekannte, die sind offiziell nicht arbeitslos mit folgender Karriere:
    bis zur Krise angestellt (2008), dann entlassen und arbeitslos (2009 Arbeitslosengeld), dann selbstständig gemacht (2010 Gründungszuschuß), und jetzt leben sie von der Substanz, da trotz "statistischen Wirtschaftswunder" nicht genügend Aufträge hereinkommen. in dieser Situation dürften sich zur Zeit HUNDERTAUSENDE befinden.
    Darum: das Wichtigste bei einer Statistik ist das, was herausgerechnet (bzw. schöngerechnet bzw. unter den Teppich gekehrt) wurde.

  • Wer lügt, der klaut auch.

  • Ja, Frau von den 7 Laien, dann sind wohl wieder ein paar tausend Leute ausgewandert. Oder?

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