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Unterstützung für Merkel wackelt CSU will Kanzlerdebatte bis zum Frühjahr aufschieben

„Wann Angela Merkel ihre Kandidatur verkündet, ist ihre Sache“, so CSU-Chef Horst Seehofer. In der CSU entscheide man jedoch erst im Frühjahr über einen Kanzlerkandidaten. Ob das Merkel sei, ließ Seehofer offen.
Parteichef Horst Seehofer: „Für die CSU ist die Frage klar: Über das Personal wird im Frühjahr entschieden.“ Quelle: dpa
Merkel und Seehofer

Parteichef Horst Seehofer: „Für die CSU ist die Frage klar: Über das Personal wird im Frühjahr entschieden.“

(Foto: dpa)

Hamburg, MünchenDie CSU will erst im Frühjahr darüber entscheiden, ob sie eine eventuelle Kanzlerkandidatur von Angela Merkel (CDU) unterstützt. Das bekräftigte CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer im Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. „Für die CSU ist die Frage klar: Über das Personal wird im Frühjahr entschieden“. Das beziehe sich auch auf die Frage der Kanzlerkandidatur.

CSU-Chef Horst Seehofer wird im „Spiegel“ mit den Worten zitiert: „Wann Angela Merkel ihre Kandidatur verkündet, ist ihre Sache und die der CDU. Das kann man einer Kanzlerin nicht vorschreiben.“

In einem RTL-Interview hatte Merkel gesagt, Kanzleramt und Parteivorsitz müssten ihrer Ansicht nach grundsätzlich in Personalunion geführt werden. Ob sie wieder antritt, sagte sie nicht. Die Äußerung kann als Hinweis darauf gewertet werden, dass Merkel spätestens beim CDU-Parteitag im Dezember in Essen, wo ein neuer Parteivorstand gewählt wird, auch ihre Entscheidung über eine vierte Kanzlerkandidatur bekanntgeben wird. Vor kurzem hatte es Spekulationen gegeben, sie könnte sich im Dezember abermals zur Parteichefin wählen lassen, dann aber erst im Frühjahr 2017 sagen, ob sie zur Bundestagswahl im September nächsten Jahres noch einmal antritt.

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  • dpa
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