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Urteil des Bundesverwaltungsgerichts Richter bremsen Elbvertiefung – aber nur ein bisschen

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Der Bund will Hamburg helfen
Das sind die größten Häfen der Welt
Platz 19: Hamburg
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In Deutschland ist der Hamburger Hafen ganz klar die Nummer eins. Doch das Geschäft ist rückläufig: 2015 wurden hier rund 8,8 Millionen Standardcontainer (TEU) umgeschlagen, knapp eine Million weniger als im Vorjahr. Häfen vor allem in Asien stoßen da in ganz andere Dimensionen vor.

Quelle: Alphaliner

(Foto: dpa)
Platz 12: Rotterdam
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Die Stadt an der niederländischen Nordseeküste hat den größten Hafen Europas. Auch hier geht das Geschäft zurück: 2015 wurden in Rotterdam 12,2 Millionen TEU umgeschlagen, knapp 70.000 weniger als noch im Vorjahr.

(Foto: Reuters)
Platz 11: Tianjin
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Der Hafen Tianjin ist der größte künstliche Hafen auf dem chinesischen Festland und der wichtigste Knotenpunkt der chinesischen Küste. Er liegt 170 Kilometer südöstlich von Peking und 60 Kilometer östlich der Stadt Tianjin. Die Kapazität des Hafens ist von Jahr zu Jahr gestiegen. 2015 wurden 14,1 Millionen Standardcontainer abgefertigt, genauso viel wie im Vorjahr.

(Foto: dpa)
Platz 10: Los Angeles/Long Beach
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In die Reihe der asiatischen Häfen hat es im vergangenen Jahr der Hafen von Los Angeles und Long Beach geschafft. Der größte Containerhafen Nordamerikas verzeichnete 2015 einen Umschlag von 15,4 Millionen TEU.

(Foto: dpa)
Platz 9: Dubai
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Der größte von Menschenhand geschaffene Tiefseehafen liegt in Dubai, rund 40 Kilometer von der Stadt entfernt und wurde in der 1970er-Jahren zur Freihandelszone ausgebaut. Am Rande der Wüste wurden 2015 15,6 Millionen Standardcontainer abgefertigt. 2013 waren es weniger: 15,2 Millionen.

(Foto: Reuters)
Platz 8: Qingdao
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Abgerutscht auf Platz acht: Als Tiefseehafen ist Qingdao bedeutend für die ölverarbeitende Industrie und den Güterverkehr der gesamten Halbinsel Shandong. 2015 betrug der Containerumschlag 17,5 Millionen TEU, etwas mehr als im Vorjahr (16,6 Millionen TEU). Der Hafen wird bis 2020 für 4,7 Milliarden Euro erweitert, danach soll Qingdao der größte Hafen der Welt werden.

(Foto: ap)
Platz 7: Guangzhou
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Der Außenhandel Chinas entwickelt sich seit Jahren in großen Schritten. Dabei erfolgt ein Großteil des Warentransfers auf dem Schiffsweg über die Küsten-Häfen Chinas. Als Containerterminal im heutigen Überseehandel dient dabei unter anderem der Tiefseehafen Guangzhou. Der Hafen ist mit 17,6 Millionen abgefertigten Standardcontainern 2014 (2014: 16,2 Millionen) der siebtgrößte Hafen weltweit.

(Foto: Picture Alliance)

Einfach dürfte die Suche nach einer Ausgleichsfläche nicht werden: Der empfindliche Fenchel wächst nur in bestimmten Flussabschnitten, die von den Gezeiten beeinflusst sind und dennoch wenig Salz beinhalten. Wahrscheinlich muss die Stadt dafür Flächen in Niedersachsen oder Schleswig-Holstein belegen – und diese Länder dafür entschädigen. Wie hoch die Zusatzkosten werden, sei heute noch nicht zu beziffern, sagte Horch. Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) habe ihm aber in einem Telefonat am Morgen zugesichert, der Bund werde sich beteiligen.

Horch hat sein politisches Schicksal eng mit dem Projekt verknüpft. Hätten die Richter die Vertiefung komplett gestoppt, hätte er um sein Amt bangen müssen. Der CDU-Wirtschaftsrat in Hamburg forderte bereits personelle Konsequenzen wegen des Urteils. Der Politiker schloss seinen Rücktritt am Donnerstag aber aus: „In dieser Situation braucht man sich besonders“, sagte er. Schließlich sei er in die komplexe Materie eingearbeitet.

Die seit Jahren strittige Elbvertiefung soll den neuen, größeren Schiffen den Zugang zum Hamburger Hafen verschaffen und einen dichteren Schiffsverkehr ermöglichen. Künftig sollen auch Schiffe mit einem Tiefgang bis zu 13,50 Meter unabhängig von der Flut und bis zu 14,50 Meter auf der Flutwelle den Hafen erreichen können.

Der Hamburger Senat, die Reeder und die Hafenwirtschaft stehen hinter dem Projekt. Die Aktien des Hamburger Hafenkonzerns HHLA brachen nach dem Urteilsspruch um mehr als zwölf Prozent ein.

Die Planungen zur Elbvertiefung begannen vor rund 15 Jahren. Das Bundesverwaltungsgericht hat zweimal mündlich über die Klage verhandelt, zuletzt drei Tage am Stück kurz vor Weihnachten. Zwischenzeitlich ruhte das Verfahren, weil der Europäische Gerichtshof (EuGH) Fragen zur Auslegung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie beantworten musste. Die Behörden haben ihre Planungen zudem bereits mehrfach überarbeitet und ergänzt.

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24 Kommentare zu "Urteil des Bundesverwaltungsgerichts: Richter bremsen Elbvertiefung – aber nur ein bisschen"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Leider haben zu viele Menschen ein Mitspracherecht in dieser Angelegenheit, weil sie als vom Staat alimentierte Mitglieder der Geselschaft nicht um Lohn und Arbeit fürchten müssen. Wir reden von ca. 160.000 ASrbeitsplätzen die direkt oder indirekt im norddeutschen Raum betroffen sind. Das heißt, dass wir von ca. einer halben Million Abhängigen sprechen, also vordergründig Familienmitgliedern. Darüber hinaus versorgen diese Arbeitsplätze unser Sozialsystem mit Rentnern und Gesundheitssystem und Infrrastruktur. Der Wirtschaftsraum Hamburg plus 100 km Umland in der Diagonale betriftt sicher an die 4 Mio Einwohner, von denen schätzungsweise die Hälfte einkommenstechnisch vom Hafen abhängig sein dürfte. Machen wir so weiter wie bisher und hören wir auf Grün und die Umweltverbände (die Verbandsklagezulassung war der größte Fehler der deutschen Nachkriegsgeschichte) können wir in Teilen Deutschlands das Licht ausschalten. Dann liegt Dunkeldeutschland nicht mehr im Osten (was ich ohnehin nicht glaube).

  • @Günther Schemutat
    Und wenn die große Eiche in meinen Vorgarten gefällt wird, dann fällt uns der Himmel auf den Kopf.

  • @ Herr Marc Hoffmann

    Wenn man Wissenschaftlern glauben kann, dann werden weltweite Städte am Wasser und das Hinterland irgendwann durch die Klimaerwärmung überschwemmt werden.

    Dann sind die großen Häfen weltweit weg und Hamburg liegt am Meer.

    Einigen wir darauf zu warten.

    Leider muss ich jetzt los. Nur um nicht unhöflich zu wirken.

  • @Günther Schemutat
    Wenn Sie so denken, dann müssten Sie absofort die Niederlande und große Teile der Norddeutschen Tiefebene der Natur zurückgeben. Deiche zurückbauen und die Entwässerung des Landes durch eine Flutung des Landes rückgängig machen. Der Mensch wird IMMER seine Umgebung (Naturlandschaft) nach seinen Bedürfnissen verändern. Man meinen Sie, wie oft der Mensch in die Naturlandschaft schon eingegriffen hat. Selbst mit der ökonomisch Unsinnigen Energiewende betoniert der Mensch Windmühlen und Solarparks in die Landschaft OHNE EINEN MEHRWERT daraus zu ziehen. Das nennen ich jetzt mal Natur- und Umweltzerströrung. Weil diese Umgestaltung der Natur mit Windmühlen und Solarpark weder der Erholung des Menschen noch der wirtschaftlichen MEHRWERTSCHAFFUNG gerecht wird.
    Aber das nur am Rande.

  • @ Herr Marc Hoffmann

    Niemand wird wird etwas Opfern wollen, aber ein Hafen der 90 KM tief im Hinterland liegt , war nie dazu gedacht ein Welthafen für Schiffe mit bis zu 17 m oder mehr tiefe und
    300 bis 500 m Schiffslänge zu werden. Das ist so als würde Berlin auf Helgoland einen Weltflughafen bauen wollen, auch wenn der nie fertig werden würde.

    Begrenzung ist ein Schwert und man muss damit leben. Im übrigen wissen das auch Politiker in Hamburg und Niedersachsen , wo Deiche fast jedes zweite Jahr immer mehr erhöht werden. An vielen Tagen im Jahr steht das Wasser südlich von Hamburg bis zur Mitte des Deiches und höher .

    Natürlich wäre ein Hafen schön, wo ich an den Landungsbrücken auf mein Schiff steige und dann mit der Schiffsbahn bis Blankenese fahre ,wo meine Kabine liegt.

    Aber sind das noch Schiffe zumal bei Sturm auch irgendwann die Größe zum Problem wird und Versicherungen sich weigern diese Schiffe zu versichern.

  • @Reiner Blumenhagen
    Der Mensch steht immer im Mittelpunkt. Ohne Mensch ist nämlich ALLES NICHTS.
    Die Natur interessiert sich nicht, ob der Mensch da ist oder nicht. Die Natur geht einfach ihren Weg. Somit wird der Mensch der Natur zum Schluss immer unterlegen sein. Die Natur bzw. die Erde ändert sich ständig. Und ob nun der Mensch einige Jahrtausende jetzt in die Natur eingreift oder nicht...das stört die Natur und die Erde in keinster Weise. Die Menschheit wird nur einen Wimpernschlag auf dieser Erde eine Rolle spielen. An das Zeitalter der Dinosauerier wird die Menschheit bei weiten nicht hinreichen können.

  • "Natürlich nicht, denn der Hafen war zuerst da"
    Oh, da war also der Hafen, dann kam der Fluß und zuletzt die Menschen?

  • @Günther Schemutat
    Alles kann man in Deutschland und auf der Welt als "Naturraum" bezeichnen. Und hätten unsere Vorfahren genauso gehandelt wie heut zu Tage die Grünen Weltverbesserer...wir wären immer noch Jäger und Sammler. Der Naturraum ist dazu da um vom Menschen genutzt zu werden. Beackert und bewirtschaftet zu werden. Kulturlandschaft nennt man sowas auch bzw. kultivieren der Naturlandschaft.
    Der Mensch hat genug Raum um sich ein Angler oder Naturparadies zu schaffen. Hamburg ist eine Hansestadt...eine Stadt des Seehandel und ist mit Wilhelmshaven gar nicht zu vergleichen. Genauso wie Rostock oder Lübeck eine Hansestadt ist. Da ist Kultur und Struktur in Jahrhunderten/jahrtausenden gewachsen.
    All dies soll jetzt geopfert werden nur um eingen Anglern oder Naturliebhabern gerecht zu werden....das ist einfach nur Schwachsinnig.

  • @Herr Günther Schemutat

    Nein natürlich nicht aber ich möchte die Arbeit unserer Altvorderen schützen, die die Hammaburg auch tapfer gegen Wikinger und den feigen Bischof Ansgar verteidigt haben. Ansgar hat es vorgemacht und ist nach Bremen geflohen; jedem zu raten dem es hier nicht gefällt....

  • @ Herr Gerd ST

    Nun... zuerst einmal war die Quelle da . Also die Mutter der Elbe. Wollen sie die Mutter verstossen? Liebloser Sohn!

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