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US-Einreiseverbote Google-Mitarbeiter wollten offenbar Suchergebnisse manipulieren

Beschäftigte von Google sollen versucht haben, den Widerstand gegen Trumps Einreiseverbote zu stärken.
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Der Internetriese hat mittlerweile bestätigt, dass es einen Email-Austausch zum Thema Manipulation der Suchergebnisse gegeben habe. Quelle: dpa
Google

Der Internetriese hat mittlerweile bestätigt, dass es einen Email-Austausch zum Thema Manipulation der Suchergebnisse gegeben habe.

(Foto: dpa)

Google-Mitarbeiter haben im vergangenen Jahr offenbar darüber diskutiert, wie sie den Widerstand gegen die von US-Präsident Donald Trump vorangetriebenen Einreiseverbote unterstützen können. Das berichtet das „Wall Street Journal“.

Die Beschäftigten hätten demnach versucht, Wege zu finden, die Suchergebnisse derart zu steuern, dass Gegner des umstrittenen Einreisebanns leichter mit Aktivistengruppen und Politikern in Kontakt treten könnten. Google bestätigte in einer Pressemitteilung, dass entsprechende Gedanken per Email geführten Diskussionen ausgetauscht worden seien. Keine dieser Ideen sei jedoch je realisiert worden. „Google hat nie seine Suchergebnisse manipuliert, um eine bestimmte politische Weltsicht zu befördern“, erklärte das Unternehmen.

Erst vor wenigen Wochen hatte Trump den Internet-Konzern dafür kritisiert, dass bei einer Suche nach den Worten „Trump News“ vornehmlich negative Berichte über ihn angezeigt würden. Er beschuldigte Google, die Suche sei „manipuliert“.

Im Februar 2017 hatte Google gemeinsam mit anderen Unternehmen aus dem Technologie-Sektor eine Stellungnahme gegen Trumps Einreiseverbot veröffentlicht. Darin hatten die Unternehmen das Dekret als schädlich für die US-Wirtschaft kritisiert.

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