Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Vattenfall stellt Anzeige Braunkohlegegner legen Tagebau in der Lausitz still

Seite 2 von 2:
Vorgehen der Demonstranten „nicht ungefährlich“

Die Polizei ließ die Protestteilnehmer weitgehend gewähren. Die Staatsanwaltschaft habe die in der Strafanzeige angeführten Tatbestände nicht geteilt, sagte Sprecherin Ines Filohn von der Polizeidirektion Süd in Cottbus. Ein Demonstrant sei in Gewahrsam genommen worden, nachdem er mehrfach einen Platzverweis ignoriert habe.

Angaben des Aktionsbündnisses, dass sieben Aktivisten am Freitagabend bei einem Handgemenge durch Pfefferspray verletzt worden seien, bestätigte die Polizei nicht. Filohn sagte, dass das Vorgehen der Protestteilnehmer „nicht ungefährlich“ sei. Mehrere Menschen seien auf Großgeräte wie Braunkohlebagger geklettert.

Die Aktionen von Ende Gelände sollen über das Pfingstwochenende fortgesetzt werden. Im Tagebau Welzow-Süd werden jährlich rund 20 Millionen Tonnen Braunkohle gefördert; Hauptabnehmer ist das Kraftwerk Schwarze Pumpe.

Vattenfall hatte kürzlich angekündigt, seine gesamte deutsche Braunkohlesparte mit Tagebauen und Kraftwerken an das tschechische Energieunternehmen EPH und den Finanzinvestor PPF Investments zu verkaufen. Der Konzern will sich stärker auf umweltfreundliche Energie ausrichten.

  • afp
Startseite
Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen

Mehr zu: Vattenfall stellt Anzeige - Braunkohlegegner legen Tagebau in der Lausitz still

Serviceangebote