Verbände gegen FDP Der Kampf der Quotenfrauen

Spitzenfrauen fragen Spitzenpolitiker, was sie ihnen nach der Wahl bieten. Die Arbeitsministerin kommt nach ihrem Rückzieher bei der Frauenquote verhältnismäßig gut weg – ein Mann ist am Ende der Verlierer.
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Ursula von der Leyen im Bundestag. Die Arbeitsministerin will die Quote nach der Wahl auf den Weg bringen. Quelle: dpa

Ursula von der Leyen im Bundestag. Die Arbeitsministerin will die Quote nach der Wahl auf den Weg bringen.

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BerlinDie Enttäuschung sitzt noch immer tief. Seit sieben Jahren kämpft Monika Schulz-Strelow für einen höheren Frauenanteil in den Aufsichtsräten deutscher Unternehmen. Vor vier Wochen wäre die Präsidentin des Vereins „Frauen in die Aufsichtsräte“ fast am Ziel gewesen: Eine gesetzliche Frauenquote für die Aufsichtsgremien. Doch das Gesetz scheiterte an der schwarz-gelben Mehrheit im Bundestag. Gleich darf Schulz-Strelow die Frau zur Rede stellen, über die ganz Deutschland seither diskutiert: CDU-Arbeitsministerin Ursula von der Leyen.

Das Gespräch ist Teil der Aktion „Spitzenfrauen fragen Spitzenkandidaten“, zu der an diesem Freitag erstmals die Vertreterinnen der zehn führenden Frauenverbände nach Berlin gekommen sind. Frauenpolitik ist ein heißes Wahlkampfthema. Vor zehn Tagen erst hatte Regierungschefin Angela Merkel mehr als 100 Frauen in Führungspositionen zum Frauengipfel ins Kanzleramt geladen.

Von der Leyen ist deshalb so umstritten, weil sie erst mit großem Einsatz für die Einführung einer Frauenquote kämpfte, dann aber bei der Entscheidung am 18. April doch gegen das Gesetz stimmte. Nach allem was bekannt ist, ließ sich die Ministerin im letzten Moment von der Parteispitze umstimmen. Im Gegenzug soll eine gesetzliche Quote von 30 Prozent im neuen Wahlprogramm der Union verankert werden.

Es ist acht Uhr früh als das Interview beginnt. Schulz-Strelow und ihre Mitstreiterin Annette Bruhns vom Verband ProQuote Medien fragen, was die CDU für die Gleichberechtigung tut. Von der Leyen spricht über Vereinbarkeit von Familie und Beruf, über Krippenplätze – und über die Frauenquote, die die Union „nach der Wahl auf den Weg bringen“ werde. Die Frauenvertreterinnen nicken. Sie meinen es gut mit von der Leyen. Die Stimmung ist harmonisch. Keine kritischen Fragen zum Votum der Ministerin im Bundestag.

„Ich verzeihe Frau von der Leyen, weil Politik manchmal auch pragmatisch sein muss“, sagt später Brigitte Scherp vom Deutschen Landfrauenverband, der 500.000 Mitgliederinnen vertritt. Dass die CDU ihr versprechen hält, steht für Scherp außer Frage: „Ich kenne Ursula von der Leyen aus Niedersachsen seit vielen Jahren und verlasse mich darauf und glaube ihr.“ Noch einmal lasse sie sich aber nicht vertrösten: „Das Gesetz muss kommen!“

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6 Kommentare zu "Verbände gegen FDP: Der Kampf der Quotenfrauen"

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  • Wenn ich diesen Artikel lese, kann ich eigentlich nur sagen was für dämliche Weiber
    Ich denke, die sind emanzipiert, dann können sie doch auch alles aleine schaffen.
    Wie armselig, dass sie da nach Hilfe schreien

  • Für Quoten? Warum weigert man sich, für Qualität, Ehrlichkeit usw. zu streiken, zu fordern, gesetzlich fest zu schreiben?

  • "Es ist lächerlich, wie sich CDU/CSU, SPD/FDP/Grüne hier positionieren. Ich bin jetzt 56 geworden und warte mein Leben lang auf Gleichberechtigung, die es trotz unseres Grundgesetzes bis heute nicht gibt!!!

    50 % der Frauen, 50 % Gleichberechtigung in allen sinnvollen beruflichen Bereichen (für schwerste körperliche Arbeit sind Frauen anatomisch nicht gebaut, aber für alles andere ...) und ich fordere gleiche Bezahlung + 20 % extra für Doppelbelastung für Kindererziehung als Alleinerziehende!

    Sonst sollen die Männer doch mal sehen, wenn es keinen Nachwuchs mehr gibt. Außerdem ist es einerseits zwar verständlich das Männer über Jahre hinweg keinen Unterhalt zahlen wollen. Aber sagen Sie doch bitte den jungen Leuten: Wer nach 2002 heiratet oder geheiratet hat, bekommt nur noch max. 24 Monate Witwenrente. Das weiss nur leider keiner, weil die MEDIEN ES NICHT BERICHTEN ODER AUCH NICHT WISSEN.

    Aufgrund aller geänderten Gesetze, Grundlagen etc. kann ich nur jeder Frau empfehlen, auf Kinder zu verzichten! Dann können sie es vielleicht noch schaffen bei der Mindestrente von 680 € ab 2030 anzukommen. - Ach ja, nicht vergessen, die bekommt man nur, wenn man sowas schwachsinniges wie nen Rieservertrag hat - hab ich gehört und wenn man jeden MONAT ins Rentensystem einzahlt. Sonst ist man weg vom Fenster. Soviel zur Agenda 2010 und wofür sich Herr Gabriel heute so gelobt hat. Aber keine Angst. ALLE haben ZUGESTIMMT bei der Agenda 2010."

  • diese BAM kommt "gut" weg?
    von diesen MSM Mainstream-Medien unterschlagene Aufklärung, über diese GENDER-"Geheimloge" im Land, ist "gut"?

    Wiederholung:
    >"Wieso wird diese BAM v.d.Leyen Vorzeige-Frau des 1. Kollektiv „Arbeit & Sozial“ der „Wiedervereinigung“,
    das in breiter Front die Umerziehung des Stalinismus - GENDER das Mono-Individuum das "Neue Mensch“ - im neuen Land allen diktieren, aufzwingen will, mit Schlagzeilen bedacht?

    Gleichberechtigung? Anerkennung? war gestern,
    GENDER zählt die Gleichheit, von geistig „Behindert“ bis Sodomie „wir werden alle mit dem gleichen Gehirn geboren“ ist die Beweisführung jener Verirrten (kranker Geist!)

    Die Vorzeige-Frau des 1. Kollektiv „Arbeit & Sozial“,
    die an allen Parteiinhalten ihrer Partei CDU vorbei,
    an allen Bürgerlichen Werten der Gesellschaft vorbei,
    an allen Moralischen, Ethischen des Miteinander vorbei,
    einzig dem GENDER (wie Geheimloge) verpflichtet,
    mit den Geschlechtsgenossinnen (wie Kampfgefährten) von den GRÜNEN, LINKEN, SPD, FDP heimlich und Hinterrücks, an ihrer eigenen Leuten vorbei, eine Stimmenhoheit für die – Frauenquote in Chefetagen - als Brückenkopf ihrer „Geheimloge“ GENDER in der Gesellschaft zu platzieren versuchte!
    Die Art & Weise die Eigenen zu Hintergehen,
    da hat sich so manche „Kriegs-Fregatte“ mit den selben Kurs abgedrehte, dieser verlogenen Moral wegen. (diesem Wertelosen aus der Psychopathie)

    Medienaufklärung?
    dieser Diekmanns & CO an ihren Strippen herab?

    Diese Vorzeige-Frau des 1. Kollektiv „Arbeit & Sozial“ das in seinem Verantwortungsbereich kläglichst versagt,
    ob bei „benachteiligte“ Kinder, 66% der bereitgestellten Mittel von der ARGE selbst verschlungen werden,
    ob mit 1-EUR-Jober die von Landsleuten geschaffenen Bereiche versorgt werden,
    oder der „Sklavenmarkt“ der Leiharbeit von Landsleuten mit Arbeitskräften versorgt wird,
    oder der gewaltig aufgedunsener Apparatschik der 30% ausmacht um sich selbst zu Verwalten.
    Totalversagen auf der ganzen Linie!"<

  • "Äußerst begrenzte" WirtschaftskenntnisseAfD-Sprecher Lucke rechnet mit Merkel ab
    von Tim Rahmann

    Die "Alternative für Deutschland" verschärft den Ton gegenüber der Bundesregierung. Die Koalition habe "lächerliche Fehler" gemacht und kaum Sinn für ökonomische Zusammenhänge.

    http://www.wiwo.de/politik/deutschland/aeusserst-begrenzte-wirtschaftskenntnisse-afd-sprecher-lucke-rechnet-mit-merkel-ab/8215508.html

  • DDR-Bürger damals wie Angela Merkel wollten unbedingt die DDR "retten". Mit ihnen wäre keine "Wende 1989" möglich gewesen. Dazu musste es die vielen freiheitsliebenden Menschen geben, die nicht "vom DDR-System profitieren" wollten, sondern ihm rigoros den Rücken kehrten. So eine war Frau Merkel nicht. Als FDJ-Funktionärin und mit dem DDR-System "arrangiert", so wie jetzt viele "arrangiert" sind mit der "EU in Brüssel" wollte sie den DDR-Menschen ihre Ideologie aufzwingen als Zukunfts-Vision - so wie sie es jetzt auch tut.

    Ihr Vater als Pfarrer, der dazu von der DDR berufen war die "Kirche im Sozialismus" zu etablieren hatte die offensichtliche Aufgabe, Pfarrer vom Nutzen des Sozialismus "zu überzeigen", es gab dann viele IM-Pfarrer, die dann ihr Wissen um Personen in ihrem Umfeld preisgaben an die Stasi, viele waren aber auch die Evangelische Trutzburg gegen das DDR-System als Widerstands-Nester gegen das DDR-Regime (Schwerter zu Flugscharen).

    Die DDR-Kirche war also zutiefst gespalten und Frau Merkels Elternhaus stand auf der staatlichen Seite der Kirche. Das hat Frau Merkel mit Sicherheit zutiefste geprägt, diesen Zwiespalt mit der man umgehen musste und ihre permanente "Systemtreue" die als absolute Obrigkeitshörigkeit interpretiert werden muss. Barroso, Rompuy und M.Schulz profitieren davon - den Deutschen ist es der Untergang ihrer Eigenständigkeit, Würde und Selbstbestimmtheit. Gleich im Oktober geht es wieder los mit "Transfer der Souveränität" - wollen wir wetten ???

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