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Verbraucherpreise Teure Energie befeuert Inflation

Die gestiegenen Preise für Heizöl und Kraftstoffe haben die Jahres-Inflationsrate auf 2,5 Prozent steigen lassen. Erst im nächsten Jahr erwarten Volkswirte eine Abkühlung.
10.11.2011 - 12:02 Uhr 1 Kommentar
Der Preistrend kennt schon lange nur eine Richtung: nach oben. Quelle: dpa

Der Preistrend kennt schon lange nur eine Richtung: nach oben.

(Foto: dpa)

Wiesbaden Teure Energie zieht den Verbrauchern in Deutschland weiter das Geld aus der Tasche. Vor allem kräftige Preissteigerungen bei Heizöl und Kraftstoffen trieben die jährliche Inflationsrate im Oktober auf 2,5 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden errechnet hat.

Der Wert liegt zwar leicht unter den 2,6 Prozent aus dem September, bleibt aber deutlich über der Warnschwelle der Europäischen Zentralbank (EZB). Die EZB spricht bei Raten von knapp unter 2,0 Prozent von stabilen Preisen. Mit diesen Angaben vom Donnerstag bestätigte das Bundesamt Daten von Ende Oktober. Von September auf Oktober 2011 blieben die Verbraucherpreise unverändert.

Im Jahresvergleich verteuerte sich Energie insgesamt um 11,1 Prozent. Vor allem die Preise für Heizöl zogen an: um 25,4 Prozent. Auch Strom (plus 7,0 Prozent) und Gas (plus 6,5 Prozent) wurden teurer. Wäre die Preisentwicklung bei Energie nicht berücksichtigt worden, hätte die Inflationsrate im Oktober 2011 nur bei 1,4 Prozent gelegen, rechneten die Statistiker vor.

Mit einer Abkühlung des Preisauftriebs auf breiter Front rechnen Volkswirte erst im nächsten Jahr. Dafür spricht unter anderem die Entwicklung der Großhandelspreise. Dort schwächte sich der jährliche Preisauftrieb im Oktober auf 5,0 Prozent ab - nach 5,7 Prozent im September und 6,5 Prozent im August. Da die Großhandelspreise über den Einzelhandel häufig an die Verbraucher weitergegeben werden, gelten sie als ein Indikator für die Entwicklung der Inflation.

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    1 Kommentar zu "Verbraucherpreise: Teure Energie befeuert Inflation"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Aber aber, wir haben doch in der Eurozone keine Inflation!
      Wie kann man nur einen politisch so inkoreckten Artikel drucken!
      *Ironie aus

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