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Tausende Patienten pro Jahr sterben wegen medizinischer Fehler. Bald soll ein neues Patientenrechtegesetz helfen. Die Verbraucherzentrale kritisiert: Die Patienten werden allein gelassen - etwa bei Problemen mit Gutachtern.

Kommentare

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  • Auffälligerweise wird immer in Zeiten von Wahlkämpfen an die Gier der Menschen appelliert. Hier hilft ein bischen Mathematik, denn eine Entschädigung oder Garantie kann nur bezahlt werden wenn der Garantiegeber seinerseits auch bezahlt wurde. Also Schadensersatz multipliziert mit Schadenswahrscheinlichkeit gleich Garantiekosten.
    Beispiel: 100.000€ Schadensersatz bei einer Schädigungsquote von 0,1% verteuert jede Behandlung um 100€. Will der Patient oder seine Krankenversicherung diese 100€ nicht bezahlen wird die Behandlung nicht mehr stattfinden.
    Eine Vernunftlösung wäre der vollständige Ausschuss einer Arzthaftung. Jedem Patienten wäre empfohlen das Risiko einer Fehlbehandlung (unbefriedigendes Behandlungs-ergebnis) auf eigene Kosten zu versichern; er kann sich dann überlegen ob er sich die Risikoprämie (z.B 100€) oder die Garantiestellung spart.

  • ich verstehe diesen Artikel nicht. Die Krankenkassen haben bereits heute ein großes Interesse daran die Patienten zu unterstützen um sich die entstandenen Kosten vom Verursacher wiederzuholen (weiß ich aus eigener Erfahrung). Schlimmer sind m. E. tatsächlich Gutachter die nach dem Motto "einer Krähe hackt der anderen....) handelt und Gefälligkeitsgutachten schreiben (in meinem Fall gab es 3 Gutachten von dem eins weder auf den vorliegen Fall einging und daher gespickt war mit Lügen) und wir benötigen dringend eine Beweisumkehrpflicht. Liebe Frau Leutheuser-Schnarrenberger ich habe kein Medizinstudium, also wie soll ich dem Arzt die gemachten Fehler nachweisen???????? Das sollten Sie endlich ändern!!!!!!!

  • Sehr richtig! Wenn ein Kranker die Diagnose kennen würde, weshalb sollte er dann einen Arzt nach einer Diagnose befragen?

    Da gibt es in der Tat sehr viel Unsinniges. Unsinnig ist es jedoch nicht von Anfang an. Unsinnig wird es erst, wenn es um de Beweislast geht. Und da kritisieren Sie m.E. Mit vollem Recht.

    Frau Leuthesser-Schnarrenberger ist da schon kompetent sobald Sie den Fehler erkannt und verinnerlicht hat. Wenn die Internetgemeinde am Thema dran bleibt, bin ich zuversichtlich, dass sie her die Korrektur noch anbringt.

Mehr zu: Verbraucherzentrale - „Patienten nicht vor schwarzen Schafen geschützt“