Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Verdacht der Brandstiftung Auto von AfD-Chef Tino Chrupalla abgebrannt

Nachdem Chrupalla einen eigenen Löschversuch unternahm, kam dieser mit Atembeschwerden vorsorglich ins Krankenhaus. Nun ermittelt der Staatsschutz.
02.03.2020 - 08:40 Uhr 2 Kommentare
Der polizeiliche Staatsschutz prüft einen politischen Hintergrund für den Brand des Autos. Quelle: dpa
Tino Chrupalla

Der polizeiliche Staatsschutz prüft einen politischen Hintergrund für den Brand des Autos.

(Foto: dpa)

Gablenz Das Auto des AfD-Vorsitzenden Tino Chrupalla ist in der Nacht zu Montag ausgebrannt, die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung. Chrupalla teilte der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage mit, der Wagen habe auf dem abgeschlossenen Grundstück seines Hauses gestanden. Er wohnt im nordostsächsischen Gablenz.

Nach Angaben der Polizei konnte die Feuerwehr eine Ausbreitung der Flammen verhindern, das Auto aber nicht mehr retten. Die Polizei, die seinen Namen nicht nannte, berichtete weiter, der Fahrzeughalter habe nach eigenen Löschversuchen über Atembeschwerden geklagt und sei vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht worden. Es werde wegen des Verdachts auf Brandstiftung ermittelt. Der polizeiliche Staatsschutz prüfe einen politischen Hintergrund.

Der „Bild“-Zeitung sagte Chrupalla: „Bei aller Schärfe in der politischen Auseinandersetzung, aber das ist ein direkter Angriff auf meine Familie. Das überschreitet alle nur denkbaren Grenzen. Diese Eskalation muss aufhören.“

Mehr: Die Wahl von Tino Chrupalla zum neuen AfD-Chef festigt die Machtposition des rechten Parteiflügels, meint Handelsblatt-Redakteur Dietmar Neuerer.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen
    • dpa
    Startseite
    2 Kommentare zu "Verdacht der Brandstiftung: Auto von AfD-Chef Tino Chrupalla abgebrannt"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Tja die Geschichte wiederholt sich. Erst Hass, Lügen, Gewalt ins Volk sähen und danach von nichts mehr gewusst haben und Opfer spielen... So sehr ich menschlich diese Tat verurteile, so sehr brauchen die Kollegen sich nicht wundern.

    • Wo bleibt hier der Aufschrei der sogenannten Anständigen oder sind die gar nicht so anständig wie immer kolportiert??
      Wer wahrhaftig gegen Extremismus ist muss dies auch hier deutlich zeigen.
      Wir werden aber in der Politik und in den Medien sehen, dass extremistische Terroranschläge einmal mit klammheimlicher Freude begleitet werden und das andere Mal mit Empörung, obwohl diese abscheulichen Taten grundsätzlich immer abzulehnen sind.
      Was zeigt uns das:
      Linker Extremismus, Terrorismus wird nur oberflächlich abgelehnt, grundsätzlich aber mit einer klammheimlichen Freude toleriert und sofort relativiert.
      Linker Extremismus, Terrorismus wird nur mit geringem Ermittlungsdruck und eher lustlos verfolgt.
      Erfolgt dann doch einmal eine Verurteilung wie beim Bombenanschlag auf das AfD-Parteibüro, dann mit sehr, sehr milden Urteilen: Für das Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion, versuchte Brandstiftung, Sachbeschädigung und Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz wurden die Angeklagten vom Amtsgericht Döbeln zu zwei bzw. einem Jahr und elf Monaten Haft– auf Bewährung - verurteilt! Es wurde auch eine Geldstrafe von je 2.500 Euro verhängt, die an die Opferhilfe Sachsen gehen soll. Der dritte Beschuldigte bekam neun Monate auf Bewährung, wegen Beihilfe und muss 1.000 Euro an das Blaue Kreuz zahlen.
      Gab es gegen diese sehr, sehr milden Urteile einen öffentlichen Aufschrei. Nein. Da müssen sich eher die Richter verteidigen warum sie die Linken Sprengstoff-Terroristen nicht für ihre „gute“ links-terroristische Tat freigesprochen haben.
      Dies macht aber die Politik und Medien noch unglaubwürdiger, ja schon fast zu geistigen Mittätern von linkem Extremismus, Terrorismus.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%