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Verdi-Chef Bsirske will „Kampfansage“ der AfD annehmen

Verdi-Chef Frank Bsirske warnt in einem Interview vor der AfD und rät sich genau mit dem Programm der Partei auseinanderzusetzen. Parteichef Jörg Meuthen habe einen Kulturkampf angekündigt.
23.10.2017 - 07:47 Uhr 1 Kommentar
Verdi-Chef Frank Bsirske will „Kampfansage“ der AfD annehmen Quelle: dpa
Frank Bsirske

„Wie kann man so bekloppt sein, darüber nachzudenken, die Rentenversicherung zu privatisieren?“

(Foto: dpa)

Berlin Verdi-Chef Frank Bsirske ruft zu einer intensiven Auseinandersetzung mit der AfD auf. „Mit der AfD müssen wir uns inhaltlich auseinandersetzen und deutlich machen, wofür diese Partei steht, etwa in Fragen der Renten- und Sozialversicherung“, sagte Bsirske der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. „Da sind Leute unterwegs, die prüfen wollen, ob man die Sozialversicherungen nicht komplett privatisieren sollte.“ Seit Gründung der Rentenversicherung habe es nur einen Monat gegeben, in dem die Renten nicht ausgezahlt worden seien – im Mai 1945. „Wie kann man so bekloppt sein, darüber nachzudenken, die Rentenversicherung zu privatisieren?“

Bsirske rief die Äußerung von Parteichef Jörg Meuthen in Erinnerung, die AfD wolle dafür sorgen, dass das ganze „links-rot-grün verseuchte 68er-Deutschland“ wegkomme. „Das ist eine Kampfansage.“ 1968 stehe für Frauenemanzipation, Gleichstellung, Öffnung der Gesellschaft, kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Nationalgeschichte. „Ich will nicht dahinter zurück“, sagte Bsirske. „Was Meuthen da ankündigt, ist ein Kulturkampf. Den muss man annehmen.“ Dazu müsse er sich nicht mit der Fraktionsspitze der AfD treffen. „Aber wir müssen verfolgen, was die machen und die Auseinandersetzung mit ihnen in aller Öffentlichkeit führen“, sagte Bsirske. „Das werden wir tun.“

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    • dpa
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    1 Kommentar zu "Verdi-Chef: Bsirske will „Kampfansage“ der AfD annehmen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Die Gewerkschaften und damit auch Bsirske sollten sich lieber um die vielen sozialen Probleme kümmern, die Deutschland immer mehr belasten anstatt ,
      Nebenschauplätze mit der AFD aufmachen , die überhaupt keine Möglichkeit hat schräge Ziele umzusetzen.

      Deutschland steht vor der politischen Pleite und vor der Finanz Pleite und da braucht es Gewerkschaften die an der Seite von armen Bürgern stehen und nicht
      politisch die Arbeit von Parteien machen.

      Wir haben in Deutschland ein so großes Problem der Armut in Zukunft und dazu
      gehören Rentenkürzungen, Sozialleistungen Kürzung und Steuererhöhungen.

      Sonst wird der Staat abstürzen. Wir sehen das ganz Europa in Schräglage ist ,
      fällt Deutschland, zerfällt die EU.




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